- Katasterfläche: 2257 ha
- Einwohner: 6514
- Höhe: 200 m ü. NN
Die Stadt im Niederteil der Mahrischen Slowakei wird gleichzeitig von einigen Seiten – vor allem aus dem Suden und Westen, aber teilweise auch aus dem Osten – vom grosraumigen Waldkomplex Doubrava umgegeben. Vom Norden ist sie mit ein wenig entfernten Gipfeln des Ždanicky les (Steinitzer Wald) und Chřiby (Marsgebirge), in der Richtung nach Suden und Sudosten offnet sich das Tiefl and des Flussgebietes von Kyjovka. Ergebnis sind sehr gunstige klimatische Bedingungen, die einen Einfl uss auf die Entstehung hiesiger Besiedlung bereits seit der Urzeit hatten. Das erste historisch nachgewiesene Dorf im Kataster war Jarohněvice (Jahr 1222). Die erste schriftliche Erwahnung uber die Gemeinde Dubňany stammt jedoch erst aus dem Jahr 1349, wo feststeht, dass Čeněk z Lipeho die Gemeinde dem Smila z Letovic verkaufte. Der Name Dubňany wurde nach den altesten Berichten von Eichenwaldern in Doubrava abgeleitet. Die Gemeinde Dubňany entstand auf Stellen der gegenwartigen Kirche des hl. Joseph und die groste Aufzeichnung betreffend ihrer Grose stammt aus dem Jahr 1620, wo es in der hiesigen Chronik aufgefuhrt ist, dass die Gemeinde 86 Hauser mit 560 Bewohnern hat. Diese Zahl anderte sich naturlich im Laufe der Jahrhunderte ausdrucksvoll – wahrend des Dreisigjahrigen Krieges lebten nur 90 Leute in 14 Hausern, im Jahre 1819 wurden bereits 323 Hauser mit 1 328 Bewohnern angegeben. Zu einem tatsachlichen Boom kommt es jedoch nach dem Jahr 1850, wo die Glasindustrie in Dubňany (Oberhutte im Jahr 1868, Unterhutte im Jahr 1875), und vor allem der Bergbau entstehen (heutzutage nicht mehr existierende Lignitgruben Jiřikovsko, Antonie, Rudolf, Marie und Pomoc Boži in den 60er und 70er Jahren des 19. Jahrhunderts). Damals wandelte auch die landwirtschaftliche Gemeinde in eine Bergbaugemeinde und dieser Trend wurde durch Entwicklung der Bergbautatigkeit in den Jahren 1950 – 1980 noch vertieft. Im Jahr 1960 endet der Ausbau des Plattenbaus; Lignit und Dubňany werden zum Ziel der Auswanderer aus der naheren sowie entfernteren Umgebung, die hier Arbeit bekommen. Am 1. 7. 1964 bekommt Dubňany das Stadtstatut und zwei Jahre vorher erreicht es auch die hochste Zahl der Einwohner in seiner Geschichte - 7 097.
Diese ubereilte Entwicklung verhindert es nicht, Weinreben anzubauen. Die erstklassigen Weinberge zwischen Dubňany und Mutěnice produzieren auch heute weise Qualitatsweine und die Weinkeller bilden hier ein weitraumiges Weingelande. Die Tradition wird hier von den volkstumlichen Frauenensembles Drmolice, Dubrava und Dubravěnka, dem mannlichen Gesangschor Dubňany, der Zimbelmusikkapelle Dubrava und der Blasmusikkapelle Přespolanka erhalten. Aus den Denkmalern kann man auf die bereits erwahnte neugotische Pfarrkirche aus dem Jahr 1885 hinweisen, jedoch mit einem alteren Presbyterium mit Datierung aus dem Jahr 1720. Daneben steht das Empiregebaude der Pfarrei aus dem Jahr 1859 und man findet auch wertvolle Statuen in der Stadt (hl. Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1797, hl. Wendelin aus dem Jahr 1763) und zwei Kreuze aus den Jahren 1784 und 1786. In der ehemaligen Schule fand die Ausstellung vom Bergbau und der Glasindustrie ihren Platz, die an Dubňany und die Umgebung orientiert ist, teilweise widmet man sich auch der Geschichte und Volkskunst dieser Stadt. Aus den Natursehenswurdigkeiten ist eine uralte Eiche beim Jarohněvicky Hof erwahnungswert, mit einem geschatzten Alter von circa 600 Jahren.
Zu den von hier stammenden Personlichkeiten gehoren unter anderem der Komponist Ludvik Podešť, akad. Maler Vladimir Koštoval oder die Schriftstellerin Bohumila Dubňanska.







