• Katasterflache: 708 ha
  • Einwohner: 410
  • Hohe: 186 m u. NN

01Das Dorf Josefov befindet sich in der Gegend westlich der Stadt Hodonin, wo Felder, Weinberge und Obstgarten dominieren. Unmittelbar hinter dem Dorf fliest das Flusschen Prušanka durch.

Die Gemeinde wurde im Jahr 1782 auf dem Gebiet eines ehemaligen herrschaftlichen Meierhofes gegrundet, der an der Stelle des ehemaligen Dorfes Kukvice gebaut wurde, das zu den altesten Siedlungen in Podluži gehorte. Zum ersten Mal wird es im Jahr 1383 erwahnt. Unter den bohmisch-ungarischen Kriegen in zweiten Halfte des funfzehnten Jahrhunderts wurde Kukvice niedergebrannt. Kukvice wurde vor dem Jahr 1528 erneuert; wahrend des Dreisigjahrigen Krieges ging es jedoch definitiv unter. Eine Erinnerung an Kukvice wurde bisher in den Namen der Feldstrecken und Weinberge erhalten.

Das neu entstandene Dorf Josefov wurde zu Ehre des Kaisers Joseph II. genannt und es ist bemerkenswert, dass die Bewohner (im Gegensatz zum Dorf Dolni Bojanovice, unter das es anfangs aus der Verwaltungssicht fallt) von der Fronarbeit befreit wurden. Bereits damals handelte es sich um ein landwirtschaftliches Dorf mit einem stark verbreiteten Weinbau, was grundsatzlich nicht einmal einige Jahrhunderte danach anderten. Zur Trennung der Gemeinde kam es erst im Jahr 1867 und zehn Jahre spater entstand hier die Einklassenschule.

Ein Teil der Volkskultur im Dorf sind die traditionellen Brauche, wie z.B. „Smrtnica“, was die traditionelle Begrusung von Fruhling ist (am zweiten Sonntag vor Ostern), das Trachtenvolksfest mit manuellem Kirchweihbaum- Aufstellen (Juli) oder die Winzerzeremoniell „Zaražani hory“ (September). Hier sind der mannliche Gesangschor Josefov, aber auch z. B. der Verein fur Tischtennis und Kynologischer Club tatig. Das alteste Denkmal stellt die Barockstatue der hl. Anna aus dem Jahr 1760 dar, die sich am Rande der Gemeinde Richtung Prušanky befindet. Nach dem Gerucht lies diese ein Hirte bauen, der gerade hier auf dieser Stelle einen Goldschatz fand. Im Jahr 1877 entstand durch den Umbau der hiesigen Kapelle eine den Allerheiligen geweihte Kirche.

Zu den Sehenswurdigkeiten dieser nicht grosen Gemeinde gehort auch fast eine zahlreiche Zahl von Speierlingen, die immer popularer wird. Die Bewohner von Josefov meldeten sich in Wettbewerb um den Titel des Jahres 2008 an und besetzten mit einem unglaublichen Ergebnis von 18 091 Stimmen den zweiten Platz im Rahmen der gesamten Tschechischen Republik.

www.josefov.eu

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