• Katasterfläche: 297 ha
  • Einwohner: 168
  • Hohe: 246 m u. NN

01Der gegenwartige Name Novy Poddvorov leitet sich gleich wie beim Nachbardorf - Stary Poddvorov – von der zugrunde gegangenen Siedlung Potvorovice (und nachfolgend der Kleinstadt Potvorov) ab, die dem Kloster von Velehrad gehorte und unter bohmisch-ungarischen Kriegen in der zweiten Halfte des 15. Jahrhunderts zugrunde kam. Bis heute blieb danach nur der Name der Feldstrecke Kosteliska.

Erst im Jahr 1783 wurde wahrend der Regierung des Kaisers Joseph II. die gegenwartige Gemeinde Novy Poddvorov gegrundet, konkret auf den oden Untertanenfeldern im Mutienitzer Hugelland, ungefahr funfzehn Kilometer westlich von der Stadt Hodonin. Nach der Tracht geschatzt, stammten die neuen Ansiedler wahrscheinlich aus umgebenden Dorfern der hannakischen Slowakei. Die Bodenbonitat war in dieser Gegend sehr gut; kein Wunder, dass die Bewohner sich der Landwirtschaft und auf den passend gelegenen Weinbergen auch dem Weinbau widmeten – immer noch gedeihen die anspruchvollsten Weinsorten. Seit den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts wird Gas in der Umgebung gefordert.

Alljahrlich wird ein Tag der offenen Keller in Juni in Novy Poddvorov veranstaltet. Die groste Touristensehenswurdigkeit hier, auf der hochstgelegenen Stelle in der Region Podluži, stellt zweifellos der neu gebaute, ungefahr dreisig Meter hohe Aussichtsturm Na Podluži. Spezifi sch ist seine architektonische Losung, die an die Form eines Forderturms mit Absicht erinnert – Hintergrund ist es, die Bedeutung der Erdolforderung fur das breitere Gebiet der Regionen Hodoninsko und Podluži zu betonen.

www.obecnovypodvorov.eud.cz

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