Turistický průvodce

tradice-a-zvykosloviDie südmährische Slowakei, das Gebiet zwischen den Städten Hodonín und Břeclav, zählt zu den sehr interessanten, altertümlichen völkerkundlichen Regionen.

Der geräumigste Teil dieser Gegend wird von jeher Podluží genannt. Der Name wurde von dem typischen Merkmal der hiesigen Landschaft – von den stehenden Gewässern, hier als „luže“ bezeichnet, abgeleitet. Podluží ist also eine Landschaft unter den Auenwäldern in der südlichsten Spitze Mährens auf dem rechten Ufer des Flusses March (Morava) vor dem Zusammenfl uss mit dem Fluss Thaya (Dyje). Abwechslung und Vielfalt verleihen auch die Gemeinden der Nachbarregionen der südmährischen Slowakei – Čejkovice gehört in das Gebiet der hannakischen Slowakei, Ratíškovice und Dubňany stellen die Region Kyjovsko dar und nicht zuletzt die eigenständige Gemeinde Rohatec. Was jedoch am meisten bis heute mit diesen Regionen verbunden wird, sind eben die reichen Traditionen der Volkskultur. Insbesondere die Schönheit der Trachten aus Podluží, die Perfektion und Buntheit ihrer Stickereien fesselten die Aufmerksamkeit der Sammler sowie der Fachleute bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Obwohl man die größten Schätze der Volkskultur und Kunst nun in den Museen findet und bewundert, bietet die südmährische Slowakei eine authentische Fortsetzung und ein aufmerksamer Besucher erkennt ihre Erscheinungen auf jedem Schritt. Warum soll man also ankommen, und was bieten die hiesigen völkerkundlichen Regionen?

Fast jede Gemeinde bewahrt sorgfältig die Denkmäler der Volksarchitektur auf, und so verzieren der weiße Kalkputz, der blaue  Trradiittiion und Brrauchttum Dorfjugend aus Tvrdonice in Festtrachten im völkerkundlichen Gelände Sockel sowie die bunte Skala der Pflanzenornamente mit dem typischen Herzchen oder Äpfelchen aus Podluží bis heute die mährischen Bauden, die Martersäulen, Kapellen oder Weinkeller und Bauden. Die herrliche Landschaft der Gemeinden um die Auenwälder wurde seit jeher mit der landwirtschaftlichen Tätigkeit geformt und insbesondere der Weinbau verleiht ihr ein einzigartiges Gepräge. Der Riesling aus der Gemeinde Dolní Bojanovice wurde doch auch beim Kaiserhof in Wien serviert und die gegenwärtigen neuen Rebsorten ernten ihren Erfolg und die Preise bei den verschiedensten Ausstellungen. Übrigens, der Weinbau und die Weinkultur dringen durch das ganze Folkloreleben der Region durch, das mit Liebe nicht nur von den älteren, aber was erfreulich ist, auch von den jüngsten Generationen erhalten wird. Der Fasching, die Trachtenbälle, Kirchweihfeste, Vergnügen bei Zimbelmusik oder Folklorefestivals als völkerkundlichen Feste Podluží im Lied und Tanz in Tvrdonice stellen die gegenwärtige Entwicklung der Trachte, der Zimbelmusik und vor allem des Volkstanzes dar. Den hohen Wert des typischen mährisch-slowakischen Tanzes „verbuňk“ und seinen unvertretbaren Platz in der Weltkulturerbschaft beweist auch die Aufnahme in die UNESCO Liste.

Die den weiteren Generationen übergebenen Volkstraditionen, das einzigartige Gepräge der Weingemeinden, die sprichwörtliche Gastfreundlichkeit, gute mährisch-slowakische Küche und der Wein sind die Gründe, warum man diese südlichste Ecke der Tschechischen Republik besuchen soll. „Also willkommen!“

Das Leben in einer Gemeinde in der mährischen Slowakei hatte seinen gesetzmäßigen Rhythmus mit abwechselnden All- und Festtagen, verging nach den regelmässig wiederholenden Jahreszeiten und in Einklang mit dem liturgischen Kalender. Es wurde mit verschiedenen Gebräuchen und Zeremonien oft mit einem sehr alten, bis vorchristlichen Ursprung beschönigt, die den Einwohner von der Wiege bis zur Bahre begleiteten. Selbst wenn sich bis zu heutigen Tagen nur ein Fragment dieser Volksfeste und Gebräuche erhielt, gelingt es in den letzten Jahren dank der Tätigkeit der hiesigen mährisch-slowakischen Zirkel, der Dorfjugend in Trachten und völkerkundlichen Ensembles, diese zu erhalten und zu entwickeln. Und was aus dem Brauchtum überlebt also heutzutage in der mährischen Slowakei?

Die ersten Monate im Jahr sind im Zeichen der Unterhaltungen, Trachtenbällen, Schlachtfesten und dieser Zeitraum hat seinen Höhepunkt im üppigen Fasching – dem Fastnachtzug der Tänzer, Musiker und a Fastnachtmasken (Bär, Ziege, Pferd, Zigeuner, türkische Motive). Bisher kann man in einigen Gemeinden auch den altertümlichen Tanz der ledigen Jungs „pod šablema“ (unter den Säbeln) sehen, wo die Hausfrauen bei einzelnen Halten Speckstücke, Faschingskrapfen und weitere Leckerbissen auf die Säbel (jetzt nur noch aus Holz) spießen. Die üppige Fröhlichkeit endet mit dem „pochování basy“ (die Bassgeige wird zu Grabe getragen).

Mit Mittfasten beginnt in der katholischen Tradition die 40-tätige Fastenzeit vor Ostern. Aus den weiteren Gebräuchen des Osterzyklus erhielt sich dank den völkerkundlichen Ensembles stellenweise der Brauch, bei dem eine in ein altes Kleid gekleidete Strohpuppe, die Morana aus der Gemeinde öffentlich in einer Prozession umhergetragen und anschließend verbrannt oder ins Wasser geworfen wird. Dadurch soll der Winter endgültig ausgetrieben und der Frühling ausgelöst werden. In der Heiligen Woche werden süße Judaskuchen am Aschermittwoch gebacken, und am Gründonnerstag und Karfreitag ziehen die Knaben mit hölzernen Ratschen oder Klappern durch die Gemeinde, um die Kirchenglocken zu ersetzen, die in dieser Zeit nicht läuten. Die Ernsthaftigkeit und das Fasten werden mit einem feierlichen Gang der Jungs sowie verheirateten Männer am Ostermontag ersetzt. Die Trachtengruppen gehen einzelne Häuser um, wo die ledigen Mädels leben, und schlagen diese „symbolisch“ mit einer Art handgemachten Rute aus Weidenreisig, die mit bunten Bändern geschmückt ist. Im Gegenzug schenkt die Frau dem Mann die traditionell bemalten Eier und man wird reich bewirtet.

Im Mai erscheinen vor den Fenstern der Häuser der ledigen Mädels die schlanken Maibäume mit verzierten Wipfeln als Gunstbeweis der verliebten Jungs.

Die Sommermonate sind dann im Zeichen der ersten Volksfeste. Damit sind die meisten erhaltenen Gebräuche verbunden und heutzutage ist dies das größte gesellschaftliche Ereignis und ein Schau der traditionellen Trachten und der Musikkapellen. Um das Fest kümmern sich die im Winter ausgewählten Altgesellen. Das Fest beginnt mit einem Trachtenvergnügen, dann folgen das Maibaumaufstellen, ein reicher Umzug und das Tanzvergnügen.

Bis heute fehlen hier nicht einmal das Vergnügen der männlichen Jugend am Montag, das Dienstagsprogramm der verheirateten Frauen oder das kleine Abschlussfest. Dieses Fest ist selbstverständlich eine Angelegenheit, die neuen Trachtenteile zu beschaffen, es gehören dazu aber auch das Großreinemachen der Haushalt, die Zubereitung von typischen Kolatschen und allen traditionellen Festgerichten.

Die Arbeit und das Leben der Weinbauer verzichteten auch nicht auf das Gesang, die Erzählung und die altertümliche Zeremonien, die die Weinberge schützen und die Qualität sowie die Menge Wein sicherstellen sollen. Zu den bedeutendsten gehört die Winzerzeremoniell „zarážaní hory“ (Weinbergschließung). Es ist eine Zeremonie, wo die Weinberge zur Zeit der Ausreifung von Trauben geschlossen werden und mit Vorlesen der Rechte verbunden sind. Es geschieht ab Mitte August bis Mitte September. Die letzten Volksfeste müssen am 25. November am Tag der hl. Katharina enden, danach folgt bereits die vierwöchige Adventszeit, die den Weihnachten vorgeht.

01Die Erhaltung von reichen Volkstraditionen sowie das Tragen der Trachten sind unabdenkbar mit dem Glauben verbunden. Eben die Kirchenzeremonien und Feste festigten seit Jahrhunderten ihre Existenz und die Änderungen nach dem Jahr 1989 trugen zu ihrer teilweisen Erneuerung bei.

Ihren festen Platz fanden wieder die Prozessionen im Rahmen des alljährlichen Brauchtumzyklus, die bei der Angelegenheit des Festes Fronleichnam im Mai stattfi nden. Man fängt mit einer Heiligen Messe an, dann folgt die Prozession mit Baldachin, wo die Kranzjungfern in weißen Kleidern die Körbchen mit Blumen und die Altgesellen die Kirchenfahnen tragen. Die Prozession hält bei vier Altären und bei jedem Altar liest man einen Teil der vier Evangelien. Diese Prozession fesselt die Aufmerksamkeit hauptsächlich mit der einzigartigen Vielfalt der Festtrachten bei den Ledigen in der ganzen mährischen Slowakei, insbesondere die Mädels sind mit den herrlichen, von Hand gestickten Zeremonientücher geschmückt, die über die Kopfbekleidung umgebunden werden.

Einzig in seiner Art ist das Geisterlebnis – das Fest Herz Gottes in Dolní Bojanovice, wo ein Trachtenfestzug unter Gesang und Musikbegleitung durch die gepfl egte und mit Fahnen geschmückte Gemeinde geht.

Bis heute finden ebenfalls die erneuerten Wallfahrten für die Gläubigen im katholischen Kalender ihren Platz in der mährischen Slowakei. Ein ursprünglicher Wallfahrtsort befindet sich auch in der Region Podluží, und zwar in der Gemeinde Týnec. Seit dem Jahr 1680 gehen die Prozessionen, am Festtag der Enthauptung Johannes des Täufers (29. August) in die hiesige Kirche zum Wunderbild der Jungfrau Maria zu beten. Zur Zeit des größten Ruhmes am Ende des 19. Jahrhunderts besuchten es bis zehntausend Pilger in Trachten und die ledige Dorfjugend in Trachten besucht diese Kirmes auch in der Gegenwart (heutzutage unabdenkbar mit dem Kirchweihfest verbunden). Achtung genießt auch die massive Eiche am Ende der Gemeinde, deren Alter man auf 400 Jahre schätzt. Hier ist ein Marienbild aus dem Jahr 1859 angebracht. Seit Ende des 19. Jahrhunderts steht unter diesem Baum eine Kapelle, die mit Ornamenten aus Podluží verziert ist und im Jahr 1891 zu Kosten von Šimon Kučera und Františka Kučerová gebaut wurde und bis dato von den Nachkommen sowie anderen Gläubigen gepfl egt wird. Auch bei dieser Kapelle nehmen die Passanten kurze Andachten vor.

Eine neuere Tradition (seit dem Jahr 1990) hat der andere Wallfahrtsort in der Region, die Gemeinde Mikulčice. Die Kyrill-Method-Kirmes zur Ehrung von mährischen Glaubensboten des hl. Kyrill und Method findet an ihrem Namenstag – 5. Juli im Gelände der Slawischen Burgstätte statt. Das Highlight der Kyrill-Method-Kirmes ist die Dorfjugend in Trachten, die bis ungefähr ein Hundert Teilnehmer umfasst, wobei die Garden aus den einzelnen Gemeinden in Podluží alljährlich die Führung der Kirmes wechseln.

Von alters her war diese das markanteste Element der Volksarchitektur in der mährischen Slowakei und bis heute kann man diese mittels der völkerkundlichen Ensembles, mährisch-slowakischen Zirkel und der Dorfjugend in Trachten bei den Ball- und Volksfestvergnügungen, Wallfahrten oder völkerkundlichen Festen sehen. Die Tracht machte eine große Entwicklung während der vergangenen Jahrzehnten durch, einige ihre Teile oder Varianten gingen völlig zugrunde, und bis zur Gegenwart blieb somit vor allem die Festtracht von ledigen Mädels und Jungs erhalten.

kroj-podluzackyTracht aus Podluží

Kroje z Podluží patří k nejhonosnějším krojům Slovácka. Svobodní chlapci nosí červené soukenné nohavice bohatě vyšívané modrým šňůrováním, široké otevřené rukávy košile jsou z jemného plátna, zdobené vkládánými pruhy výšivek a ukončené širokými krajkami. Přes košili oblékají kratičkou zdobenou vestu bez rukávů lajbl s připevněnou kokardou, mašlí. Jako pokrývku hlavy svobodní nosí klobouk „guláč" (na jižním Podluží) nebo „húseňák" (na Podluží severním). Nesmí chybět ani nejznámější symbol tohoto regionu, vybělený kosírek z volavčího peří. Všichni chlapci potom obouvají vysoké kožené holínky se spuštěnými hedvábnými střapci, mosaznými podkůvkami a barevným vyšíváním na holeních.

Svobodné dívky k nejslavnostnějším příležitostem oblékají molové rukávce, přes ně pestře vyšívaný krátký lajbl a nezaměnitelnou siluetu tvoří kombinace až šesti naškrobených bílých spodniček a svrchní sukně v pastelových tónech. Na hlavách nosí červené „rožky" s půvabnou stojatou mašlí o čtyřech smyčkách, tentýž vzor se opakuje i na dlouhé mašli spuštěné u krku. Nejcennějšími součástmi dívčího kroje jsou bohatě vyšívané zástěry „fěrtochy", límec rukávců „obojek" a krajkové „tacle". K tomuto kroji děvčata obouvají navrapené vysoké čižmy.

Tracht aus Čejkovice

Die Tracht aus Čejkovice gehört zur südlichen hannakisch-mährischen Gruppe und für die feierliche Knabenvariante bleiben die typische schwarze Tuchhose mit einer bunten Stickerei und eine schwarze kurze Weste „Schnürleibchen“. Die schwarze Stickerei kommt zur Geltung auch auf dem Festhemd. Bei dieser Tracht ist jedoch die sehr dekorative Kopfbedeckung „šmukáč“ auffällig, mit einigen Hutfedern und einer Kaskade aus den Bändern.

Die weibliche Festtracht für die Ledigen erhielt den ursprünglichen Typ der Ärmel mit den liegenden Spitzenkrägen. Die Schnürleibchen, Schürze sowie die Überröcke sind in der Gegenwart in sehr schönen aufeinander abgestimmten Pastellfarbtonen und das auffälligste Merkmal bleibt das ursprüngliche bunte Kopftuch, das um den Kopf umgebunden wird. Im Gegensatz zu der Tracht aus Podluží tragen hier die Mädels die niedrigeren Schnürschuhe mit Messinghaken.

ratiskovicky-krojTracht aus dem Südteil

Zu dieser Gruppe gehören die bisher häufig getragenen Trachten aus den Gemeinden Ratíškovice und Dubňany. Die ledigen Jungs ziehen enge Hosen aus blauem Tuch mit einer reichen schwarzen Schnürdekorierung an, die in hohe glatte Stiefel eingesteckt ist. Die schwarze Stickerei wiederholt sich auf dem weißen Hemd mit breiten Ärmeln, die mit Spitze beendet sind. Über das Hemd wird das hoch ausgeschnittene, bunt verzierte Leibel mit den herunterfallenden gemalten Bändern angezogen, als die Kopfbedeckung trägt man einen schwarzen Hut mit bunter Chenille und der erforderlichen Hutfeder.

Bei den ledigen Mädels fesseln die Aufmerksamkeit vor allem das schwarz bestickte Brusthemd mit dem liegenden und wieder schwarz bestickten Kragen. Eine Ballonform haben die Ärmel mit „kadrle“ oberhalb der Ellenbogen. Der rote breite Rock bis zu den Knien muss etwas kürzer als der weiße Unterrock sein. Die Schürze – das Fürtuch ist am buntesten verziert – mit einer Spitze beendet, das Kopftuch ist auch markant.

Tracht aus Rohatec

Die Tracht aus Rohatec entwickelte sich in einen selbstständigen Typ, der sich nur auf eine Gemeinde beschränkt. Die männliche Festtracht ist ähnlich wie beim vorgehenden Typ, markant ist vor allem die Schnürdekorierung auf der Hose und die Verzierung des Huts mit der überhängenden Hutfeder.

Die weiblichen Trachtenvarianten sind sehr originell. Wiederum kommen vor allem die schwarze Stickerei auf den breiten Ärmeln und das ursprüngliche Umbinden des Kopftuches zur Geltung. Der reichste Teil dieser Tracht war die Hochzeitshaube, die mit Perlen benäht, mit kleinen Spiegeln verziert und mit einer großen Schleife aus reich verzierten Bändern beendet war.

Völkerkundliche Feste Podluží im Lied und Tanz in Tvrdonice

Die größte Schau der Trachten, Volksmusik sowie Exemplare der altertümlichen Gebräuche und Traditionen können die Besucher in der Region alljährlich bei dem völkerkundlichen Fest Podluží im Lied und Tanz in der Gemeinde Tvrdonice sehen. Seit dem Jahr 1946 wird das erste Juniwochenende zum Zusammentreffen von allen Generationen der Liebhaber der Folklore im hiesigen völkerkundlichen Gelände.

01Ojedinělost a svébytnost jižních částí Die Eigenart der Südteile der mährischen Slowakei stellt bis heute die erhaltene Volksarchitektur dar, die insbesondere durch Bauernbauten vertreten ist.

Das Holz aus den Auenwäldern war für die Bauten nicht geeignet, Steine gab es hier nicht, dafür konnte man sich hier immer auf genug des guten Ziegeltons verlassen. Deshalb wurden die Hütten bis zur Zeit um des 1. Weltkrieges aus den Lehmziegeln gebaut, die nur in der Sonne getrocknet wurden und auch Kotziegel genannt wurden, da in der Mischung des Tons und der Spreu noch das Schweinshaar zugegeben wurde. Ein typisches Merkmal der mährisch-slowakischen Hütten, die altertümlichen Strohdächer, oft mit Dach-Hauswurz als einem vermutlichen Schutz vor den Blitzen bewachsen, wurden bereits im letzten Jahrhundert mit der roten Dachdeckung aus dem gebrannten Ton ersetzt. Die Gebäude waren mit ihrer Front in die Strasse positioniert und die Vorgärten mit malerischen und reich blühenden Beeten von uralten Rosen, Dahlien, weißen Lilien, Stockrosen, Astern, Rosmarin, Minze und Salbei fesselten die Aufmerksamkeit der Passanten. Eine Punze der Volkstümlichkeit lieferte der traditionelle Holzzaun aus den dekorativ geschnittenen Planken. Inmitten des Vorgartens stand und auf einigen Stellen steht eine zur Tür führende kurze Gasse, wo auf den Holzbanken unter einem Gerüst mit der emporrankenden Weinrebe die alten Mütterchen in Kopftüchern und Wolltüchern sitzen. Was jedoch jedes Mal am meisten fesselte und immer noch fesselt, ist die einzigartige Fassade des Gebäudes der niedermährischen Slowakei, und zwar der regelmässig und sorgfältig erneuerte weiße Kalkputz, der blaue Sockel, und insbesondere die mit Liebe und Geschmack gezierten Vorbauten vor dem Haustür, sog. „žudro“. Und auch die zur Eingangstür zugebauten Mauervorsprüngen, die an manchen Stellen „žebráčny“ genannt werden. Hier konzentrierten sich das Können und die Geschicklichkeit der mährisch-slowakischen Malerinnen in den bunten Farben und der ganzen Skala der Pflanzenornamente und der Vorbau wurde zur Visitenkarte der Hausfrau.

Außer den Wohnhäusern sind ein bedeutendes Element der bisher erhaltenen Volksarchitektur der Region die Weinbaubauten, wie die Keller und Pressräume namens „Bauden“, und vor allem die kleineren Sakralobjekte, also die Kapellen, Martersäule.

In Dolní Bojanovice fesselt die Aufmerksamkeit die Mährische Baude „Slovácká chalupa“ – Haus Nr. 217, das unter Denkmalschutz seit Anfang des 19. Jahrhunderts steht und sein gegenwärtiges Aussehen etwa ein Hundert Jahre später bekam. Dem Äußeren der Baude dominiert der typische mährisch-slowakische Vorbau „žudro“, mit Ornament mit Pfl anzenmotiven (Äpfel, Tulpen und Trauben der Weinrebe) von der vorzeitig gestorbenen Malerin Hedvika Fukalíková verziert. Seit dem Jahr 1996 wird das Objekt vom lokalen Museumsverein verwaltet. Bei der Besichtigung des Inneren bekommt der Besucher eine Darlegung über die ursprüngliche Anordnung im Inneren sowie über die Ausstattung des typischen Bauernhauses im 19. Jahrhundert und gleichzeitig wird er mit einer reichen Geschichte der hiesigen Volkstracht und des Brauchtums vertraut gemacht. Eine Bereicherung der Besichtigung ist der neu Tracht aus Ratíškovice Mährische Baude, entdeckte und freigelegte Ziegelbrunnen aus dem Jahr 1901. Das sog. Alte Quartier, Haus-Nr. 166, in Lužice wurde in Archivquellen ersten Mal im Jahr 1828 aufgenommen, jedoch wie der Name belegt, reicht seine Geschichte bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Objekt diente zur Zeit der Pflicht, das Heer in einzelnen Gemeinden zu unterbringen, als ein komfortables Umfeld für die Kaiseroffi ziere und später für verschiedensten Bedarf der Gemeinde. Vor dem geplanten Abriss wurde das Gebäude dank der Tätigkeit des Museumsvereins in Lužice gerettet, die grundsätzliche Rekonstruktion wurde im Jahr 2009 fertig gestellt. Im Inneren dieses wichtigen Denkmals der Volksbaukunst werden den Besuchern nicht nur die Dauerausstellung des Wohnens auf Wende des 19. und 20. Jahrhunderts, eine umfangreiche Sammlung von landwirtschaftlichen Werkzeugen und Gegenständen, sondern auch die gelegentlichen Ausstellungen zur Geschichte der Gemeinde und thematischen Brauchtumsausstellungen (Weinlese, Kirchweihfest, Weihnachts- und Osterfest) vorgeführt, die mit Exemplaren der Handwerksarbeit ergänzt sind.

Das unter Denkmalschutz stehende Haus Nr. 155 in Lanžhot steht am Dorfplatz bei der Kirche, darin ist heutzutage das Gemeindemuseum untergebracht. Es bietet den Besuchern eines der letzten Exemplare eines ordentlich erhaltenen Bauernhauses. Die Altertümlichkeit wird von der farblich gestrichenen Fassade mit dem typischen Vorbau „žudro“ mit der Ornamentalmalerei, dem Holzzaun sowie der traditionellen dreiteiligen Anordnung im Inneren unters Werkzeuge an, der mit Garten endet. Die Besucher der Gemeinde Mikulčice werden von dem sehr malerischen Anblick gefesselt, den die instand gesetzte und mit Ornament aus Podluží verzierte Kapelle des hl. Rochus mit der erneuerten Friedhofsmauer und dem geschmiedeten Tor bildet, und der mit einer Gruppe von Birken ergänzt ist. Auf diesem Platz wurde die Kapelle im Jahr 1862 gebaut, ihre Geschichte ist jedoch viel älter. Die ursprüngliche Kapelle stand bereits im 17. Jahrhundert auf der Stelle des gegenwärtigen Friedhofs, dessen Aufbau sie den Platz im Jahr 1786 frei machen musste. Nach der Sage bekam sie Ihren Namen in der Zeit der großen Hungersnot und Pest, von welchen die hiesige Gegend getroffen wurde, wobei die Einwohner die Rettung in Form von vielen Fuhren mit Getreide und Brot dem reichen Kaufmann Rochus aus dem entfernten Schlesien verdanken sollten. Mehr wahrheitsgetreu ist jedoch die Einweihung dem typischen zeitgenössischen Heiligen, dem hl. Rochus, dem Beschützer der Cholera- und Pestkranken. In der Gegenwart werden bei der Kapelle ungefähr um 16. August die alljährlichen traditionellen Messen mit einer reichen Prozession veranstaltet

Der berühmte Weinberg Nechory in Prušánky gab den Namen dem Kellergelände, die am Rande der Weinberge von Nechory konzentriert sind und in Ober- und Unterteil geteilt werden. Die Existenz der ersten Weinbauobjekte in dieser Stelle nehmen bereits die Katasterkarten bereits im der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, im vergangenen Jahrhundert wuchs insbesondere der Niederteil von Nechory in die gegenwärtige gegliederte Form der Gemeinde mit Dorfplatz und Strassen, der zur Zeit um 400 Keller und Bauden zählt. Einige davon wurden dank ihrem Wert zum unbeweglichen Kulturdenkmal erklärt. Die Formgestaltung der meisten Keller und Bauden stammt aus der hiesigen Tradition – gebleichte Wände, farbiger Sockel und Verzierung mit einem einfachen Ornament aus Podluží. Der neueste Aufbau erfolgt als die Pressräume mit dem Wohnstock, der zu gesellschaftlichen sowie kommerziellen Zwecken benutzt wird. Das Spätbarock-Sakralobjekt der Martersäule in Tvrdonice, der sich in der Gegenwart inmitten der Gemeinde befindet, wurde von den Einwohnern von Tvrdonice auf eigene Kosten als Danksagung für die Beendung der Pestepidemie im Jahr 1760 gebaut. Die dreiseitige Form symbolisiert die Dreifaltigkeit und die Zugehörigkeit zur Architektur aus Podluží verraten der blaue Sockel, die mit Kalk weißgestrichenen Wände und der roten keramischen Bedachung. Ein sehr schickes Exemplar der Volkskunst ist die dekorative Mauermalerei mit den typischen Ornamenten – Granatapfel, Herz und Nelke. Die farbige Verzierung wird regelmässig von dem volkstümlichen Fest Podluží im Lied und Tanz im Juni erneuert. In den Seitennischen der Martersäule sind die Ölgemälde auf dem Blech platziert, und zwar der hl. Florian als Beschützer vor dem Brand und der hl. Wendelin, der Schutzheilige von Viehhirten. Die Darstellung der Jungfrau Maria von Šaštín erinnert an den unweiten beliebten Wallfahrtsort in der Slowakei.

01Das Können, die Geschicklichkeit und das Gefühl für die Ausgewogenheit des Ornamentes zeigten sich in allen Branchen der bildenden Volkskunst in der mährischen Slowakei und beeinfl ussten auch die Handwerke.

Obwohl Vieles der traditionellen Sachen zugrunde ging und die handwerklichen Produkte bereits vollständig mit serienmäßig hergestellten Gegenständen ersetzt wurden, kann man bis heute die Exemplare dieser wertvollen Kunstproduktion in der Region der unteren mährischen Slowakei finden, insbesondere aus dem Bereich Schnitzerei, Malerei und Dekorateuergewerbe. In der offenen Landschaft entdeckt man altertümliche geschnittene Kreuze, dank der ständigen Pflege der sorgfältigen Malerinnen werden die Ornamentalgemälde der Martersäule und Kapellen sowie die gemalten Vorbauten der Gebäuden oder Weinkeller alljährlich erneuert. Der Besucher kann sich die einzigartigen gemalten Bauerntruhen und die andere Ausstattung des traditionellen Inneren in einzelnen Gemeindemuseen ansehen. Das größte Volkskönnen wird in den mit immer lebhaften und angezogenen Volkstrachten erhalten, worauf großes Verdienst die Trachtenschneider, Schuhmacher, Stickerinnen, Malerinnen der Schleifen sowie die ganze Reihe der Frauen haben, die bisher die Trachtenteile waschen, stärken, bügeln, zusammenfalten und die Anzuziehenden schließlich auch richtig ankleiden können. Im Kataster der Gemeinde Dolní Bojanovice kann man einen einzigartigen Komplex der geschnittenen Holzkreuze von František Vymyslický (1841 - 1933) bewundern, des Landesmannes aus dieser Gemeinde. Die Arbeit des in seinem Geburtsort geehrten Herrn Vymyslický wurde zum Höhepunkt der Volksschnitzerei in der Region Podluží. Das Zentralkreuz auf dem Friedhof in Bojanovice wurde im Jahr 1905 gefertigt und seine Höhe beträgt die beachtenswerten 6,5 Meter. Davon sind ungefähr 5 Meter mit den ausgeschnittenen biblischen und liturgischen Motiven bedeckt, die die aufmerksamen Besucher auch auf anderen Kreuzen finden. Der tiefgläubige Holzschnitzer erinnerte somit an die Geschichte von Adam und Eva bei dem Erkenntnisbaum, die Darstellungen des Kreuzweges mit den einzeln dargestellten Werkzeugen der Leiden Christi, Symbole für die Kirche und den Glauben – den Kelch mit Oblate, die Weintraube und andere. Die Auswirkung der Schnittmeisterschaft wird durch die Farbigkeit erhöht, die mit der neuerlichen Instandsetzung erfrischt wurde, und dank seinen unbestrittenen Werten wird das Kreuz als ein unbewegliches Kulturdenkmal erfasst. Das zweite Kreuz vom Volksschnitzer Vymyslický befindet sich vor der Kirche des hl. Wenzel und das dritte findet man am Feldweg in die Weinkeller im Viertel Cacardov.

Die Volksmotive und Trachtentradition erscheinen auch in den Kompositionen der Weihnachtskrippen. Podluží, übrigens wie die ganze mährische Slowakei, gehört nicht zu den typischen Zentren der Weihnachtskrippenherstellung, jedoch trotzdem kann man die einzigartigen Gruppen in der Region finden.

01Kein Grund zu lügen! Auch in dem mit Sonne reichlich beschenkten Südmähren verfi nstert der Himmel ab und zu. Die Regentropfen sowie der unfreundliche Wind schaffen es bestimmt, von einem Spaziergang oder Fahrradausflug durch vorübergehend nicht malerische Landschaft abzuhalten.

Jedenfalls sollten diese jedoch kein Grund sein, dass man seltene Weilen der Freizeit im Zimmer der Pension oder des Hotels verbringt. Hier kommt nämlich eine ideale Gelegenheit für einen Besuch. Na ja, selbstverständlich, einen Besuch des Weinkellers, man ist doch in der Mährischen Slowakei, aber als eine andere Möglichkeit bietet sich auch die Besichtigung der hiesigen Museen oder Galerien an.

Und vielleicht hatten Sie sogar im Plan, eine der Kulturinstitutionen zu besuchen, ohne Rücksicht auf das Wetter. Übrigens ist es nicht zu verwundern. Diejenige mit Dauerausstellungen gibt es hier einige und diese bieten tatsächlich viel Interessantes, von den von Archäologen entdeckten Denkmälern aus dem urzeitlichen Staatsgebilde auf dem Gebiet unseres Landes – des Großen Mährens bis zur Maschinenausrüstung, die noch vor ein paar Jahren im Betrieb war und mit der Erdölförderung oder dem Bergbau zusammenhängt. Das Letztgenannte würde man vielleicht im Zusammenhang mit dem Südmähren nicht warten – ein Grund mehr, neue Informationen zu schöpfen! Wie bereits oben andeutet, es gibt mehrere Museen, Galerien, Gedächtnishallen usw. in den Regionen Podluží und Hodonínsko. Nehmen Sie eine Einladung in einige davon an.

Man kann gleich in Hodonín beginnen, wo im Barockschlösschen auf dem Schlossplatz das Masaryk-Museum mit der dem Leben und Werk des ersten tschechoslowakischen Präsidenten T. G. Masaryk gewidmeten Ausstellung ist. Besichtigt werden können die direkt auf Masaryk oder die von Mitgliedern seiner Familie bezogenen originalen Gegenstände, wie z.B. der Amboss aus der Schmiedewerkstatt in Čejč, wo er erlernte, bzw. ihre Repliken, wie der beliebte Reitanzug des Staatsmannes. Es fehlen nicht einmal Faksimile von Handschriften und Presse TGM usw. Es werden hier auch kurzzeitige Ausstellungen und weitere Veranstaltungen organisiert; die Anderen kann man sich dann im Ausstellungssaal Europa besichtigen, der sich auf der Straße Národní třída Nr. 21 befindet und auch zum Masaryk-Museum gehört.

Im Oberteil der überlangen Straße Národní třída kann man an der Galerie der bildenden Künste nicht vorbeigehen. Unter anderem werden hier den Besuchern die Gemälde des berühmten mährisch-slowakischen Malers Joža Úprka, weiter von Alois Kalvoda, Stanislav Lolek, Vladislav Vaculka, die Graphiken von Jano Köhler, Bohumír Jaroňek oder die Plastiken von Franta Úprka, Jakub Obrovský, Ferda Štábla, Olbram Zoubek vorgeführt... Ein bedeutendes Kunstwerk in der Sammlung ist Museen und Gallerriien Masaryk-Museum in Hodonín die Gipsplastik von August Rodin, die in Bronze umgewandelt wurde. Die Touristen mit Interesse an technischen Exponaten kommen in diese Stadt auf ihre Kosten, nur einige hunderte Meter weiter, hinter den Gleisen gegenüber dem Bahnhofgebäude steht nämlich das Museum der Erdölförderung und Geologie mit einem historischen, technischen und geologischen Saal. Als Anhaltspunkte dienen die massiven Maschinen für die Fördertätigkeit, die direkt beim Gebäude aufgestellt sind. Es wäre bestimmt nicht empfehlenswert, auf die Besichtigung der Slawischen Burgstätte in Mikulčice zu verzichten. Auch diese gehört dem Masaryk-Museum in Hodonín und liegt einige Kilometer von der Gemeinde entfernt, in dortigen weiträumigen Auenwäldern. Sie bietet gleich zwei Ausstellungen an. In der älteren Ausstellung sind viele hier gefundene Gegenstände zu sehen, darüber thronen zwei Einbäume - Eichenboote (Monoxylon) mit einer Länge von 9 und 10 Meter. Die neue Ausstellung aus dem Jahr 2008 wurde in Form einer modernen archäologischen Museumspräsentation konzipiert, die Elemente des gesprochenen Wortes, der Musik und Filmprojektion mit direkter Besichtigung von Exponaten sowie Fundamenten der sog. zweiten mikultschit Kirche verbindet. Wer dann nach frischer Luft sehnt, kann einen Spaziergang nutzen, um das Gelände zu besichtigen – selbstverständlich auf der markierten Trasse. Die Archäologen entdeckten hier die Fundamente einer ganzen Reihe von Steinbauten, die jetzt mit Tafeln mit Beschreibung der Würdigkeiten des jeweiligen Bezirkes versehen sind. Die Untersuchung läuft hier immer noch, obwohl im begrenzten Maß.

Die Besucher der südlichen Mährischen Slowakei, die Technik bewundern, haben eine weitere Möglichkeit zur Besichtigung in der Dauerausstellung über die Geschichte des Bergbaus und der Glasindustrie in Dubňany und in der Region Hodonín, so heißt ihre ganze überlange Bezeichnung. Aus der Bezeichnung ist es offensichtlich, dass diese in der oben genannten, jungen Stadt Dubňany zu finden ist. Ausser den auf die erwähnten Branchen bezogenen Denkmälern werden hier auch Gegenstände gesammelt, die sich auf die Völkerkunde beziehen. Das Museum eröffnet bereits eine Reihe der Ausstellungen, die von Amateur-, jedoch fundierten volkstümlichen und völkerkundlichen Mitarbeitern in den Regionen Hodonín und Podluží geführt werden. In der Nachbargemeinde Ratíškovice, wartet auf Sie ein nicht traditionelles Museum „Im Waggon“. Es ist wirklich in zwei ausgedienten Eisenbahnwagen platziert und informiert über den Bergbau im hiesigen Gebiet sowie über die mögliche damalige Kohlebeförderung in die Bata-Werke in der Region Zlín. Eine Möglichkeit war der Bahnanschluss, dessen Teil man selber durchfahren kann.



Von Ratíškovice aus ist es nur ein Stück nach die Nachbargemeinde Rohatec, wo das kleinste Museum dieses Mährenteils steht. Es ist eine auf örtliche Geschichte, die Volkskunde sowie Werde von Bildnern aus Rohatec orientierte Ausstellung, und es reicht dafür ein Zimmer des ehemaligen Gemeindeamtes.

Eine analogische Lage hat man am gegenüberliegenden Ende des Unteren Mährenbeckens, in Lanžhot, das vor ein paar Jahren zur Stadt erhöht wurde. Hier verfügt das Museum über drei Räume. Hier gibt es auch eine Musterdarstellung des Volkswohnens in Podluží und von den Merkwürdigkeiten kann man z.B. auf den Text über die Nennung von Klement Gottwald zum Ehrenbürger von Lanžhot hinweisen. Das Präsidentenbüro lehnte jedoch die Ehre von der damals eingesetzten Gemeindevertretung ab, die mit ihrem Religionsleben sowie der Veranstaltung von Grenzübergängen berühmt war... Eine Dauerausstellung des Wohnens in der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts, einschliesslich einer umfangreichen Sammlung von landwirtschaftlichen Geräten und Gegenständen, können sich die Besucher auch im sog. Alten Quartier in Lužice südwestlich von der Stadt Hodonín anschauen.

Und ganz ähnlich ist es in der nahen Gemeinde Dolní Bojanovice, wo der Besucher einer typischen mährischen Baude - Slovácká chalupa – sich mit der Ausstattung eines typischen Bauernhauses des 19. Jahrhundert und mit den Informationen über die reiche Geschichte der Volkstracht und der Gebräuche von Dolní Bojanovice vertraut macht.

Auf der anderen Seite, in der Dauerausstellung im etwas entfernten Čejkovice wird die Aufmerksamkeit auf eine bedeutende Persönlichkeit gerichtet. Es ist kein anderer als der bereits erwähnte T. G. Masaryk, der hier in einem kleinen Haus, das heutzutage seinen Namen trägt, einen wesentlichen Teil seiner Kindheit erlebte. Relativ ungewöhnlich ist es, dass eine Gedenktafel aus Terrakotta des ersten Mannes des neu entstandenen tschechoslowakischen Staates auf dem Gebäude bereits im Jahr 1933 installiert wurde, die bis zum heutigen Tagen hier erhalten blieb. Ein Museum eigener Art ist auch die Vollholz- Bockwindmühle aus 1870, die nicht weit von Starý Poddvorov steht, wo sich die Touristen die frühere Art der Getreideverarbeitung anschauen können.

01Zum Kolorit jeder Region oder Gegend gehören Persönlichkeiten, die hier geboren wurden oder dorthin umzogen und Gefallen in den dortigen Orten fanden.

Der ebene Südteil der weinreichen mährischen Slowakei ist keine Ausnahme. Es stellt sich jedoch die Frage, wer eigentlich unter die „Berühmten“ eingeordnet werden soll. Natürlich diejenige, die im guten Sinne des Wortes in Kenntnis der Gesellschaft genommen wurden; diejenige, die in vielen Richtungen ihre Umgebung übertrafen, diejenige, den die überregionale Medien eine ausreichende Aufmerksamkeit widmeten ... Aber was zum Beispiel die Hunderte von hiesigen, im Rahmen der ganzen Tschechischen Republik, geschweigen von Europa, bestimmt „Namenlosen“, jedoch in ihren Gemeinden und der breiten Umgebung sehr gut bekannten Volksschöpfern und Sängern, heimatkundlichen und völkerkundlichen Arbeiter, Veranstalter der Folklore- sowie weiteren Kulturveranstaltungen, Spitzenwinzern usw..? Eben sie bilden die Seele der Landschaft. Eben sie sind daran beteiligt, dass die Regionen Podluží und Hodonínsko so herrlich sind und man hier die Vorväter und Traditionen nicht vergisst. Dennoch lesen Sie hier ihre Namen nicht. Die Menge wäre etwas ermüdend. Übrigens, einige davon sind zusammen mit den weiteren regionalen Persönlichkeiten, die mit dem Schulwesen, der Literatur, klassischen Musik, bildenden Kunst, Kirche, Medizin oder dem antinazistischen Widerstand verbunden sind, im Text zu den einzelnen Gemeinden aufgeführt, woher sie stammten oder stammen, wo sie lebten oder leben.

Einige Namen der – vielleicht – wichtigsten Personen mit ihrem Ursprung aus Podluží und Hodonínsko sollten jedoch ertönen...

Die bedeutendste Person ist unter diesen unbestritten die vertraut bekannte, bis monumentale Person von Tomáš Garrigue Masaryk (1850 - 1937), des Landsmannes aus Hodonín. Der zukünftige Philosoph, Pädagoge und vor allem Staatsmann wohnte in der oben genannten Stadt (und auch in Mutěnice und Čejč) in der frühen Phase seines Lebens, die glücklichsten Jahre seiner Kindheit, von sechs bis elf Jahre Alter, verbrachte er in dem unweiten Ort Čejkovice. Es ist schwierig, noch etwas Weiteres zum vielmal beschriebenen Leben und Werk des ersten tschechoslowakischen Präsidenten hinzufügen. Er weigerte sich nicht, gegen die überwiegende Meinung in der Gesellschaft aufzutreten, z.B. bei dem Streit über die Echtheit der Königinhofer und der Grünberger Handschriften oder im Fall Hilsner aus Polná mit antisemitischem Verfahren, er unterwarf sich keinen Authoritäten und paradoxerweise wurde er zu einem der ersten Männer unseres erneuerten Staates. Ende des 19. Jahrhunderts wurde er abgelehnt, zur Zeit der ersten Republik unkritisch verherrlicht, während des kommunistischen Regimes programmmäßig aus den Gedanken des Volkes verdrängt, und erst seit dem November 1989 mehr wahrheitsgemäß betrachtet – also als Mensch und Politiker mit seinen Vor- und Nachteilen. Ja, es gab auch die letzt genannten, z. B. als Präsident konnte er nicht immer überparteiisch sein.Die Positiven, insbesondere die unerschütterliche Moraleinstellung, überwiegten jedoch eindeutig.

Und noch eine merkwürdige Geschichte ist mit der Person TGM verbunden. Diese ist jedoch aus seinem Geburtsdatum ersichtlich, man wird sich dieser Sache jedoch nicht sehr bewusst: Der wichtigste Lebensabschnitt wartete jedoch auf ihn erst in seinem Alter von 68 Jahren, wobei der das Schicksal des Staates mit einem sehr markanten Maß noch weitere 17 Jahre lang bestimmte, also in einer Lebensetappe, wo die meisten Leuten sich aus der aktiven Tätigkeit in der Gesellschaft zurückziehen. Masaryk bewies, dass das körperliche Alter noch lange nicht maßgebend sein muss.


Zu Čejkovice bekennt sich mit seinem Ursprung der Philosoph, katholische Theologe, Prosaiker und insbesondere Essayist, sowie der Gefangener des ehemaligen Regimes, Dominik Pecka (1895 – 1981). Von seinen sehr zahlreichen Werken wähle ich mindestens seine Werke „Aus dem Notizbuch des alten Professors“ und „Aus dem Notizbuch der Eitelkeit“. Man kennt wohl die Lieder „Weißer Wein“ oder „Auf dem weiten Feld steht ein kleiner Brunnen“. Und man hält diese für die Volkslieder. Ihr müsst wissen, dass sie nur volkstümlich wurden, da sie einen Verfasser haben, der dank seiner Bescheidenheit diese lange Zeit nicht gestehen wollte. Sowie die vielen Anderen. Man redet über František Hřebačka (1912 – 1970), der mehr als Fanoš Mikulecký bekannt ist. Dieser Zimmermaler, Komponist, Veranstalter des Folklorelebens in der Region Podluží, Mitgründer der völkerkundlichen und heimatkundlichen Zeitschrift Malovaný kraj („gemalte Gegend“) und die Hauptfi gur aus dem Film Die Oper im Weinberg stammte aus Mikulčice.

Im Kampf gegen den Nazismus zeichnete sich aus und nach der Ausgabe des Buchs von Radomír Kunc Clay-Eva ruft London kam der Leiter der erwähnten tschechoslo wakischen Luftlandetruppe, die aus England geschickt wurde, in einen größeren Bekanntheitsgrad, der auch in de südmährischen Slowakei tätig war der Unteroffi zier Aspirant Antonín Bartoš (1910 – 1998) aus Lanžhot.

Einen erheblichen Ruhm dank den Ausstellungen in Ausland gewann die feine Schönheit der Zwirnbilder der führenden Textilgrafi kerin Anna Netíková (1917 – 1999) aus Rohatec.

Der Landsmann aus Ratíškovice, Václav Frolec (1934 – 1992), war Professor der europäischen Ethnologie auf der Philosophischen Fakultät der gegenwärtigen Masaryk-Universität in Brünn, u.a. Verfasser von einigen populärwissenschaftlichen Büchern (z.B. Weihnachten in der böhmischen Kultur, Einfache Schönheit), die mit ihrer Bearbeitung für die Fachleute sowie Laien verständlich sind..

Zu den Legenden des Volksgesangs in Podluží gehört bestimmt Josef (Jožka) Severin (1916 – 1991) aus Tvrdonice, dessen Namen auch die bekannte Zimbelmusikkapelle für ihren Namen benutzte.

01Südmähren gilt von jeher als Synonym für eine fruchtbare und reiche Gegend, der nicht einmal heutzutage, beim Druck von globalen Kulturtrends, die authentische und mitreißende Folklore fehlt, die fest mit einer abwechslungsreichen Palette von mährischen Qualitätsweinen und dem unverwechselbaren Geschmack der traditionellen, regionalen Gastronomie vereint ist.

Südmähren gilt von jeher als Synonym für eine fruchtbare und reiche Gegend, der nicht einmal heutzutage, beim Druck von globalen Kulturtrends, die authentische und mitreißende Folklore fehlt, die fest mit einer abwechslungsreichen Palette von mährischen Qualitätsweinen und dem unverwechselbaren Geschmack der traditionellen, regionalen Gastronomie vereint ist.

Die Weinberge, Weinkeller und Kellergassen verleihen seit langen Zeiten ein unverwechselbares Gepräge der mährischen, oder wenn Sie wollen, der mährisch-slowakischen Landschaft und kaum findet man eine andere Gegend auf der Welt, wo so viele Familienkeller und kleine Weingärten mit einigen Reihen wären.

Nicht anders ist es in den Regionen Podluží und Hodonínsko. Der Wein, die lebenden Winzergebräuche und die Weintouristik sind ein untrennbarer Teil jeder Gemeinde dieses südlichsten Teils Mährens.

Eine Einladung dieses unbestritten ausgeprägte Gebiet zu besuchen seien nicht nur der folgende Text über den Wein und diejenigen, die diesen produzieren und sich darum kümmern, sondern auch der Kalender voll mit Folklore- und Winzerveranstaltungen in den Regionen Podluží und Hodonínsko.

Der Weinbau hat eine lange Geschichte in der Tschechischen Republik. Man nimmt an, dass die Weinrebe bereits im 3. Jhd. n. Ch. von den Römern hierher gebracht wurde. Ein großer Aufschwung der Weinberge in Podluží und Hodonínsko wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts verzeichnet, wo die Winzerorganisationen in den Gemeinden als eine Analogie der Stadtzünfte entstanden. Diese richteten sich nach den Grundsätzen, die später in die Weinbauordnungen übernommen wurden. Die Hauptaufgabe der Winzerorganisation war es, die Weinberge zu schützen, die Kontrolle der Weinproduktion sicherzustellen und somit auch die die Produktqualität zu gewährleisten. Man kann sagen, dass gleiche Grundsätze und Regeln erhalten bleiben und auch nach Ablauf von sieben langen Jahrhunderten eingehalten werden. Auch heutzutage werden nämlich in fast allen Gemeinden die Winzer in Vereinen oder Verbunden organisiert. Die Zusammenarbeit und der gegenseitige Austausch der Erfahrungen beim Weinbau, bei der Weinproduktion, jedoch auch beim anschließenden Marketing, sind bei den meisten kleineren und mittleren Winzer unabdingbar. Eben dank dieser Zusammenarbeit ist es möglich, eine reiche und anziehende Palette der Weinprodukte, Programme und Veranstaltungen zu bieten, die den Aufenthalt eines wohl jeden Touristen oder Besuchers der Gemeinden in Podluží und Hodonínsko aufpeppen. Die Bodenverschiedenheit, die Gestaltung der Landschaft, die Orientierung der Weinberge und ein spezifisches Mikroklima verleihen den hiesigen Weinen ein unverwechselbares Gepräge. Hunderte kleine Winzer, dutzende kleinere Firmen, aber selbstverständlich auch die großen Weinproduzenten zählen unabdingbar zum Flair der Winzergemeinden dieses Gebietes.



In den Regionen Podluží und Hodonínsko kreuzen sich zwei Subregionen – die Subregion Mährische Slowakei und Velké Pavlovice, die dann zusammen mit den Subregionen Znojmo und Mikulov (Nikolsburg) die Weinregion Mähren bilden..

Die Mährisch-slowakische Subregion liegt im südöstlichen Mähren und hat sehr unterschiedliche Naturbedingungen. Diese Subregion umfasst 115 Gemeinden, 8627 Weinbauer und 4534 ha Weinberge. Die ökologischen Verhältnisse sind vielfältig.

Der südlichste Teil der Mährisch-slowakischen Subregion ist Podluží mit den Weinbergen auf Abhängen auf dem Geländebruch zum Flüsschen Kyjovka oder auf den höher gelegenen ebenen Grundstücken mit leichtem Boden. Die niedrige Meereshöhe und der leichte Boden steigern die Intensität der Sommertemperatur, was zur Weinproduktion mit einem markanten Sortencharakter beiträgt. Die weißen Rebsorten sind durch den Grünen Veltliner, Rheinriesling, Pinot Blanc, Pinot Gris, Müller- Thurgau oder den aromatischen Sauvignon und Mährischen Muskat vertreten. Von den roten Rebsorten sind es Blaufränkisch, Zweigeltrebe, Blauer Portugieser oder St. Laurent. Interessant ist insbesondere die blaue Sorte Cabernet Moravia, die neu in der Gemeinde Moravská Nová Ves durch Herrn Lubomír Glos gezüchtet wurde und die bereits auf 1% der gesamten Fläche aller Weinberge in der Tschechischen Republik angebaut wurde.

Die Subregion Velké Pavlovice grenzt an die Gebiete Podluží und Hodonínsko gegenwärtig nur mittels der Gemeinden Moravský Žižkov und Čejkovice. Mit ihren zweieinhalbtausend Hektar an Weinbergen steht sie auf dem zweiten Platz hinter der Subregion Nikolsburg. Fast sechstausend registrierte Weinbauer lassen erahnen, dass man hier den echt traditionellen Weinbau sehen kann, der ein untrennbarer Teil des Lebens der Einheimischen ist.

01Die Bedeutung des Weinbaus in den Gebieten Podluží und Hodonínsko beweisen nicht nur die Flächen der bewirtschafteten Weinberge, sondern auch die gepflegten Weinkeller, Kellergassen oder die Kellersiedlungen. Diese ziehen die Besucher nicht nur mit ihrem malerischen Ambiente, sondern auch mit den zunehmenden Möglichkeiten an, die ausgezeichneten hiesigen Weine zu kosten und die Keller zu besichtigen.

Zu den interessanten Kellerlokalitäten zählt die Siedlung Nechory mit fast fünfhundert Weinkellern bei Prušánky. Des Weiteren zählen folgende Lokalitäten dazu: die Kellergassen Zlatý kopeček („Goldenhügel“) in Čejkovice, Dubňanská hora bei Dubňany, V předních und Pod Čaganovem in Dolní Bojanovice, Výmol, Zátiší und U myslivny in Moravská Nová Ves, Slavín in Ratíškovice, U cihelny, U myslivecké chaty und Těšické búdy in Mikulčice, Hradíštěk in Týnec oder das Kellergelände U hřiště in Hrušky. Nicht zu vergessen sind: Josefovské búdy in Josefov, Výlety in Moravský Žižkov, oder die Kellergassen in Starý und Nový Poddvorov, oder z. B. die Weinkeller in Lužice, Tvrdonice, Kostice und Lanžhot.

In dem bedeutenden Weinzentrum in Čejkovice ist es darüber hinaus möglich, den 650 Meter langen Keller zu besichtigen, der vom Templerorden gebaut wurde, dem die Gemeinde seit dem 13. Jahrhundert gehörte.

In den letzten Jahren wurde das Phänomen „Tag der offenen Keller“ zur größten Attraktion in den meisten Weingemeinden in Podluží und Hodonínsko

Diese Weinveranstaltungen, in einzelnen Gemeinden alljährlich jeweils im vorgegebenen Termin organisiert, sind nicht nur für die Bewunderer der Kellerarchitektur oder die Weinliebhaber, sondern auch für die Anhänger der lokalen Folklore, der regionalen Traditionen und der Gastronomie bestimmt. Zu den meist besuchten Veranstaltungen gehören die Tage der offenen Keller in Čejkovice (Juni), Tvrdonice (Juni), Nový Poddvorov (Juni), Moravská Nová Ves (Juli), Hrušky (Juli) und in Mikulčice (August).

Den Weinbau in Verbindung mit den volkstümlichen Traditionen kann man ebenfalls bei dem Winzerzeremoniell „zarážání hory“ Weinbergschließung oder bei dem Weinlesefest kennenlernen. Das oben genannte Zeremoniell „zarážání hory“ kann man alljährlich z. B. in Týnec (August), Prušánky (August) oder Josefov (August) besuchen. Das Weinlesefest wird von den Gemeinden Prušánky (September) und Moravská Nová Ves (September) angeboten.

Eine weitere bedeutende Weinveranstaltung, die wohl in jeder Gemeinde stattfindet, ist die traditionelle Weinkost, wo die einheimischen sowie „auswärtigen“ Winzer die Ergebnisse ihrer Arbeit in den Weinbergen miteinander vergleichen können.

01Die Mährischen Weinradwege bilden ein geschlossenes Netz von markierten Radtouren, die nach den neun in der Vergangenheit anerkannten Subregionen Südmährens genannt wurden.

Jede davon hat ihren eigenen Weinweg, mit einem reichen und unverwechselbaren Angebot für alle Besucher- oder Touristengruppen. Durch die Regionen Podluží und Hodonínsko führen insgesamt drei solcher Wege, und zwar der Weinradweg Podluží, der Weinradweg Mutěnice und die Hauptachse des Mährischen Weinradweges.

Der Weinradweg Podluží geht durch fast alle Gemeinden in den Regionen Podluží und Hodonínsko, und ist somit der längste Weinweg, der in unserer Gegend liegt. Es ist die südlichste Rundtour der Mährischen Weinradwegen, die überwiegend durch ebene Gegenden mit charakteristischem Weinbau führt, wo sich die auf den Strassen führenden Abschnitte mit den malerischen Routen unter den Weinbergen oder mit schattigen Wegen auf den Teichufern und im Windschatten des Auenwaldes abwechseln. Die gastfreundlichen Weinbauer und den leckeren Wein fi ndet man auf dem Weinradweg Podluží fast überall. Darüber hinaus lernt man auch die lebhafte Winzergemeinschaft und seltene Exemplare der Volksarchitektur der Keller kennen.

Die Rundtour hat eine Länge von fast 115 km, und ist auch direkt mit der Route des internationalen Fahrradkorridors verbunden, aus der man mit nur wenigen Pedaltritten auf die Wege des Auenwaldes kommen kann.

Der Mährische Weinradweg ist die Hauptachse eines einzigartigen Netzes der Weinradwege, die durch die malerische Landschaft Südmährens gehen. Der rot markierte Mährische Weinradweg geht durch alle mährische Subregionen und kreuzt sieben von zehn Rundtouren der hiesigen Weinradwege. Auf der Trasse liegen 70 Weingemeinden, zu den z.B. Čejkovice, Starý Poddvorov, Dubňany oder Ratíškovice gehören, dutzende Naturschutzlokalitäten sowie die bedeutenden historischen und architektonischen Denkmäler dieser Gegend.

01Es geht um den südlichsten Teil der Mährischen Slowakei. Der Ort Podluží erhielt seinen Namen von stehenden Gewässern, die auch in der Gegenwart ein unabdenkbar Teil der Auenlandschaft sind, in der Region Hodonínsko dominiert dann ihr natürliches Zentrum – die Stadt Hodonín.

Man redet über ein Paradies von Anglern, Jägern, Biologen und überhaupt allen jenigen, die eine ausgeprägte Schönheit der Auenlandschaft mögen. Vor allem die Ornithologen kommen hier auf ihre Kosten, die mehr als 250 Vogeltypen hier treffen. Was die Raubvögel angeht, ist dieses Auengebiet wahrscheinlich die reichste Lokalität Mitteleuropas; hier nisten sogar elf Arten regelmässig. Nennen wir mal mindestens den Rotmilan, Seeadler, Östlichen Kaiseradler und Sakerfalke. Auch die Entomologen sagen, dass die Auenwälder in Soutok die reichste Lokalität Mitteleuropas sind. Zu den schönsten Käfern gehören die Prachtkäfer, von denen hier mehr als 50 Arten leben, was die Hälfte der Arten dieser Gruppe darstellt, die sich in der Tschechischen Republik befi nden. In den Flüssen, stehenden Gewässern, überfl uteten Lokalitäten nach der Tonförderung usw. leben insgesamt 49 Fischarten. Praktisch überall in der Nähe von Wasserläufen entdeckt man die Spuren des Bibers, der zu uns aus Österreich gekommen ist und in den Auenwäldern die idealen Bedingungen für sein Leben gefunden hat. Im September erfolgt dann regelmässig die Brunftzeit der Hirsche und Ende Oktober auch der Damhirsche. Der Brunftschrei der kämpferisch gelaunten Hirsche und das Grunzen der Da- mhirsche gehört zu den unvergesslichen Erlebnissen aus den Herbstwäldern.

Podluží und Hodonínsko sind ein buntfarbiges Gebiet, in dem sich die einzigartigen Natur- und Kulturwerte vereinen. Ein Teil des Gebietes greift in die Kulturlandschaft Lednice (Eisgrub) – Valtice (Feldsberg) ein, und liegt gleichzeitig im Biosphärischen Naturschutzgebiet Dolní Morava, das auch den Status UNESCO trägt. Man findet hier viele Lokalitäten, die Teil des gesamteuropäischen Systems des Naturschutzes Natura 2000 sind. Im Gebiet befinden sich auch die Sümpfe, die unter der internationalen Ramsar-Konvention über den Schutz von Sümpfen eingebettet sind.

Die Auenwälder in den breiten Flussauen von Dyje (Thaya) und Morava (March) gehören zu den reichsten Ökosystemen Mitteleuropas. Aus der Gesamtfl äche der Auenwälder in der Tschechischen Republik findet man hier das ganze Viertel! Der Wert dieser Landschaft liegt jedoch nicht nur in der Vielseitigkeit von Pflanzen- und Tierarten, sondern auch in der Geschichte der Entwicklung ihres massgebenden Phänomens – des Auenwaldes.

02Das Ökosystem dieses Waldes begann, sich nach der letzten Eiszeit zu entwickeln, ungefähr vor 10 000 Jahren. Seine gegenwärtige Form wurde jedoch massgebend von Menschen beeinträchtigt. Die charakteristischen Teile des Waldes mit riesigen Eichen entstanden als eine wirtschaftliche Absicht der Förster, daher gehören hier bereits seit 18. Jahrhundert auch die Orte mit Schlagfl ächen und jungen Beständen, die ein Mal reifen und von zukünftigen Generationen bewundert werden. Die dauerhafte Schönheit und ökologische Stabilität der Auenwälder wird durch genug Wasser und gleichmässige Vertretung aller Alterskategorien der Waldbestände sichergestellt.

Der ursprüngliche „natürliche“ Auenwald hatte einen ganz anderen Charakter als heutzutage. Seine gegenwärtige Form mit überwiegend Stieleiche und schmalblättriger Esche wurde von Liechtensteinischen Förstern im 19. Jahrhundert geschaffen. Im großen Mass wurden die Eicheln in den landwirtschaftlich bereiteten Boden ausgesät, der noch einige Jahre lang parallel zum Anbau der Landfrüchte benutzt wurde. Erst dann überwog der Wald. Es fällt also keinem heutzutage ein, dass die gegenwärtigen Auenwälde Podluží mit ihrer Herrlichkeit und abwechslungsreichen Pflanzenund Tiergemeinschaften eigentlich ein vom Mengen geschafftes Ökosystem sind!

Man unterscheidet die Hartholzaue und die Weichholzaue nach dem Vorkommen der Harthölzern oder Weichhölzern

In der Weichholzaue, wo der Grundwasserspiegel während des ganzen Jahres hoch steht, und es oft zu Überschwemmungen kommen, kommen die Gemeinschaften vor, deren Basis überwiegend Silber-Weide, Fahl- Weide, Schwarz-Erle und Grau-Pappel. Aus den Sträuchern sind häufig Asch-Weide, Faulbaum, Gewöhnlicher Spindelstrauch vertreten. Interessant ist auch der seltene Vorkommen der Liane der Wilden Weinrebe, Podluží ist die einzige bekannte Lokalität in der Tschechischen Republik. In der Hartholzaue sind Gehölze dominant, wie Stieleiche, schmalblättrige Esche, Rotulme In trockeneren Lokalitäten sind darüber hinaus Feldahorn, Hainbuche und Winter- Linde. Im reichen Strauchschicht überwiegen Weißdorn, Gewöhnlicher Spindelstrauch, Gewöhnlicher Schneeball, Blutroter Hartriegel und weitere. Eine ganz spezifische Kategorie sind die Auenwiesen, die sich in einer ganzen Reihe von Typen in Abhängigkeit vom Grundwasserspiegel entwickelten. Diese Wiesen spielen eine bedeutende Rolle auch im Leben einiger Fischarten, die diese während der Überschwemmung zur Fortpfl anzung benutzen.

01Nationales Naturschutzgebiet Ranšpurk (19,2 ha, erklärt 1949) findet man südlich vom Ort Lanžhot auf dem Gebiet des Hirschgartens Soutok. Das Naturschutzgebiet ist ein einzigartiges Exemplar des Auewaldes, der sich seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts der spontanen Entwicklung überlassen wurde. Dank dessen befinden sich hier seltene Arten von Insekten und holzschädigenden Pilze.

Nationales Naturschutzgebiet Cahnov – Soutok (13,5 ha, erklärt 1949) liegt nur einige Kilometer südlicher vom Ort Ranšpurk. Die Lokalität ist, gleich wie Ranšpurk, ein bedeutender Überrest des Aueurwaldes, der nach Einstellen der Weide in Mitte des 19. Jahrhunderts einer eigenen Entwicklung bleiben gelassen wurde. Hier befinden sich viele seltene Insektenarten, seltene feuchteliebende Pflanzen und eine Reihe von holzschädigenden Pilzen..

Naturschutzgebiet Seen Stibůrkovská jezera (28,62 ha, 1994) ist eine aus überschwemmten Auewiesen, an der Stelle von toten Armen entstandenen stehenden Gewässern und des Auewaldes bestehende Lokalität. Das Naturschutzgebiet gehört zu den letzten Überresten von erhaltenen Sümpfen in der Aue des Flusses Morava (March) und befindet sich ungefähr einen Kilometer südöstlich vom Ort Tvrdonice. In dieser Lokalität wachsen typische Pflanzengemeinschaften der Auenwiesen, interessant ist auch die Vegetation von Wasserpflanzen, wo die Weißen Seerosen am auffälligsten sind. Im Wasser ist auch unsere kleinste der höheren Pflanzen, Wurzellose Zwergwasserlinse vertreten, mit einer Höhe nur von etwa 1,5 mm. Die Sümpfe werden von vielen Vogelarten besiedelt, die sich auf diesen Typ des Standortes beziehen. Es ist möglich, Rohrweihe, Zwergtaucher, Teichralle oder Beutelmeise zu beobachten, die aus dem Gras und den Tierhaaren die typischen Nester in Tropfenform baut, die an dünnen Zweigen hängen. Die Seen Stibůrkovská jezera sind eine bedeutende Lokalität für die Fortpflanzung von Lurchen, insbesondere Fröschen. Hier kommt auch die Große Teichmuschel vor, die zurzeit zu den besonders geschützten Tierarten gehört.

Naturschutzgebiet Teich Františkův rybník (19,5 ha, 1994) – es befindet sich etwa zwei Kilometer in östlicher Richtung vom Grenzübergang Poštorná – Reinthal. Der mit Röhricht und kleinen Wiesen mit sandliebender Vegetation umgegebene Teich ist insbesondere durch das Vorkommen seltener Tierarten und auch Sümpfen- und Wassergemeinschaften der Pflanzen von Bedeutung. Regelmässig trifft man hier mehre- re Arten von Springfröschen und es ist auch eine zahlreiche Population eines kleinen Fisches erhalten geblieben – des Europäischen Schlammpeitzgers. Zu den bedeutendsten Wasserpflanzen gehört das Zarte Hornblatt.

Naturschutzgebiet Skařiny (13,20 ha, 1956) ist ein wichtiger Teil des Naturparks Mikulčický luh. Dieses Naturschutzgebiet liegt beim Altwasser des Flusses March (Morava) etwa drei Kilometer südöstlich von Mikulčice. Skařiny ist eine bedeutende ornithologische Lokalität mit Vogelhecke von seltenen Vogelarten, z. B. wie Graureiher, Eisvogel, Weißer Storch oder Beutelmeise. Aussergewöhnlich landen hier auch die seltenen Raubvogelarten, wie Rotmilan, bzw. Seeadler. Von den anderen Raubvögeln kommen hier üblich Raufußbussard, Waldohreule oder Turmfalke vor. Das Naturschutzgebiet ist ein markantes Exemplar des Auenwaldes mit einer sehr abwechslungsreichen Krautschicht. Hier sind zum Beispiel Scharbockskraut, Bärlauch, Wald-Gelbstern und der seltene Zwerg-Lerchensporn zu finden. Die Lokalität ist auch an Lurche reich, insbesondere sind das Frösche und Insekten, außerdem Käfer und Schmetterlinge.

Naturschutzgebiet Stupava (53,54 ha, 1996) befindet sich in der Nähe des Flusschen Kyjovka, nordwestlich vom Ort Hodonína. Es wird vom wärmeliebenden Eichenbestand gebildet, der ein Zuhause für seltene Insektenarten ist.

02Naturschutzgebiet Špidláky (20,9 ha, 1992) ein Teil des Ortes Čejkovice, stellt einen der letzten Überresten von Steppen in der landwirtschaftlichen Landschaft Podluží dar. Es umfasst drei Lokalitäten mit Vorkommen der ursprünglichen Flora von Pannoniensteppen, die ein Zuhause für seltene Insektenarten sind. Seinen Namen bekam es nach den Geländeerhöhungen, die auffällig in der umgebenden ebenen Landschaft emporragen.

Naturdenkmal Wiesen Očovské louky (35 ha, 1990) befindet sich am Rande des Ortes Hodonín, und ist durch feuchte Seggewiesen mit seltenen Pflanzen- und Tierarten aussergewöhnlich, insbesondere sind es Vögel und Lurche. Man kann hier Erdkröte, Wechselkröte oder Rotbauchunke sehen. Die in der Vergangenheit vorgenommenen Meliorationseingriffe beeinträchtigten die Wasserverhältnisse der Wiesen, und deshalb gehen schrittweise die ursprünglichen Arten von Sumpfpfl anzen verloren.

Naturdenkmal Nivky za Větřákem (0,24 ha, 1993), zwischen den Gemeinden Starý Starý Poddvorov und Mutěnice, ist eine kleine Lokalität mit Wiese und Wald, wo seltene Pflanzenarten vorkommen.

Naturpark Mikulčický luh liegt zwischen dem Fluss March (Morava) und dem Ort Mikulčice und stellt ein typisches Exemplar der Auenlandschaft mit dem Wald dar, der überwiegend aus Stieleiche, Feldulme und Hainbuche besteht. Der Park ist eine bedeutende ornithologische Lokalität und sein Bestandteil ist auch die bekannte archäologische Lokalität – die Burgstätte Mikulčické hradiště.

01Biosphärisches Naturschutzgebiet Dolní Morava
Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur UNESCO errichtet in einzelnen Staaten die biosphärischen Naturschutzgebiete (BR) als Exemplare einer ausgewogenen Beziehung der menschlichen Aktivitäten in der Landschaft und der Umwelt. Im Jahr 2007 waren es mehr als 500 auf der Welt, davon sechs in der Tschechischen Republik. BR Dolní Morava wurde im Jahr 2003 erklärt und stellt die Gebiete dar, die mit ihrer Vielfältigkeit und mit ihren abwechslungsreichen Pflanzen- und Tierarten nirgendwo anders in unserer Heimat zu finden ist. Auf einer Fläche, die nur etwas mehr als 350 km2 größer ist, entdeckt man neben den großen Denkmal- und Kulturwerten auch die Gebiete, wo die einzigartigen Teile der Natur erscheinen. Man kann die weiträumigen Komplexe des einzigartigen Auewaldes und der Wiesen auf den Unterläufe der Flüsse Kyjovka, Dyje (Thaya) und Morava (March). Ein Teil von BR ist auch eine harmonisch komponierte Kulturlandschaft Lednice (Eisgrub) und Valtice (Feldsberg), die auch in Podluží eingreift.

Natura 2000 ist ein System der Lokalitäten auf dem Gebiet der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, wo die erhaltenen Standorte und die seltensten und gefährdersten Tier- und Pflanzenarten geschützt werden. Das Ziel ist es, ausser der Erhaltung der biologischen Vielfältigkeit und der Verbesserung des Zustandes der Naturstandorte, auch eine Harmonie zwischen den Interesses des Naturschutzes und der umweltbewussten Wirtschaft in den jeweiligen Lokalitäten zu schaffen. Die Gebiete, die ein Teil dieses Systems werden sollen, werden von einzelnen Mitgliedstaaten vorgeschlagen und dem Antrag selber geht ein langer Prozess der Informationssammlung, Mappierung der Lokalitäten und Arten und auch die Anhörungsverfahren hervor. Natura 2000 wird von zwei Grundkategorien gebildet. Die erste davon sind sog. Vogelschutzgebiete (SPA) und die andere die Gebiete der gemeinschaftlichen Bedeutung (SCI). Die Vogelschutzgebiete sind Gebiete, die genau festgelegten Kriterien für das Leben oder die Fortpflanzung der Vögel erfüllen. In der Regel handelt es sich um die Vogelhecken, Überwinterungsorten oder regelmässigen Sammlungsorten z. B. der Zugvögel. Die Erklärung von Gebieten der gemeinschaftlichen Bedeutung dient wiederum zur Erhaltung, oder Erneuerung von Naturstandorten, auf denen sich die seltenen Tier- oder Pflanzenarten befinden. Im Gebiet Podluží und Hodonínsko befinden sich gleichzeitig einige Gebiete der gemeinschaftlichen Bedeutung der Natura 2000.

Vogelschutzgebiet Soutok - Tvrdonicko ist ein Auekomplex, der sich durch ein Netz von Wasserkanälen, Sümpfe, periodisch überschwemmten Auewiesen, Waldbeständen und einzeln wachsenden Eichen auszeichnet. Dieses abwechslungsreiche Angebot an Naturstandorten bietet vielen Vogelarten die idealen Bedingungen für das Leben und die Fortpfl anzung. Aus den bedeutenden Arten kann man hier Halsbandschnäpper, Mittelspecht, Eisvogel, Grauspecht oder die Raubvögel Wespenbussard, Rotmilan und Schwarzmi- lan, Östlichen Kaiseradler oder Sakerfalke finden. Das Gebiet ist ein bedeutender Aufenthalts- und Sammelort von Wasser- und Zugvögeln.

02Vogelschutzgebiet Hovoransko - Čejkovicko es befindet sich zwischen den Gemeinden Čejkovice, Hovorany und Vrbice und zeichnet sich durch zerstreutes Grüne und einen dichten Strauchbestand aus, die Feldstrassen, Waldränder und die Ufer der Wasserläufe säumen. Auf diesem nicht großen Gebiet ist eine traditionelle Wirtschaft erhalten, dank der eine geeignete Umgebung für Vorkommen von vielen Vogelarten erhalten blieb; der Bedeutendste ist Ortolan, der hier einige zahlreichere Vogelhecken in der Tschechischen Republik gefunden hat. Weitere bedeutende Vogelarten sind Blutspecht, der in alten Obstgärten siedelt, und Sperbergrasmücke, die in den Strauchstreifen entlang der Feldstrassen lebt.

Gebiet der gemeinschaftlichen Bedeutung Niva Dyje (Aue Thaya) ist ein sehr wertvoller Flussabschnitt des Flusses Dyje (Thaya) mit einem natürlichen Flusscharakter, typischem Vorkommen von Mäandern und toten Armen und erhaltenem weiträumigen Komplex von Auewäldern und Wiesen. In der Aue kommen viele seltene Tierarten vor, zum Beispiel Rotbauchunke, kleiner Fisch Bitterling oder Fledermaus Kleine Hufeisennase. Unter Schutz stehen hier auch viele Insektenarten, zum Beispiel Großer Eichenbock, Eremit und Scharlachkäfer.

Gebiet der gemeinschaftlichen Bedeutung Soutok-Podluží
der weiträumigste Komplex von Auenwäldern, Wiesen und Sümpfe auf dem Unterlauf der Flüsse Morava (March) und Dyje (Thaya). In den Bedingungen der Tschechischen Republik ist dieser jedoch auch dank der Qualität des Bestandes der Hartholzaue einzigartig, der hier überwiegt. Typisch für dieses Gebiet sind trockenere, nicht überschwemmte Reste von alten Flussterrassen und Windwehen, die über das Umgebungsgelände emporsteigen und weichen damit von der Umgebung sowohl biologisch, als auch mit den Bodenbedingungen ab. Ein bedeutendes Element stellen hier ebenfalls die überschwemmten Wiesen dar. Durch den Komplex vom Wald- und Wiesenbestand kreuzt eine Reihe von Wasserkanälen mit der zahlreichen Wasservegetation und den häufigen gefährderten und geschützten Tierarten, u.a. Donau-Kammmolch, Fischotter oder Europäischer Biber.

Gebiet der gemeinschaftlichen Bedeutung Hodonínská Doubrava
– ein Komplex von aussergewöhnlich abwechslungsreichen Arten der Auenwälder, der von einem imaginären Dreieck mit den Orten Mutěnice, Hodonín und Dubňany an den Spitzen abgesteckt wird. Die Wälder zeichnen sich durch einen hohen Anteil vom wärmeliebenden Eichenbestand aus, der auf dem Sand wächst. Hier erscheinen geschützte Pflanzenarten, wie z.B. Sumpf-Siegwurz, Bunte Schwertlilie oder Sand-Federgras. Man findet hier auch seltene Tierarten, z. B. Mopsfledermaus, Rotbauchunke und geschützte Insektenarten – Hirschkäfer und Russischen Bär.

Gebiet der gemeinschaftlichen Bedeutung Očov
in der abgeholzten landwirtschaftlichen Gegend ragt diese Lokalität zwischen Hodonín und dem Fluss Morava (March) mit einigen hunderten des Auenwaldes hervor; hier sind Hart- sowie Weichholzauen und überschwemmte Wiesen mit Vorkommen von gefährderten und seltenen Pflanzen wie Kanten-Lauch, Schwarzährige Segge oder Niedriges Veilchen vertreten. Hier kommt auch der Karpfenfisch Bitterling vor, dessen Fortpfl anzungsverhalten völlig an die Anwesenheit von Süsswassermuscheln angeknüpft ist, in denen es zur Befruchtung der Eier und zum ersten Wachsen der Brut kommt.

Gebiet der gemeinschaftlichen Bedeutung Čejkovické Špidláky die Lokalität wird vom Steppengras mit einer reichen Vertretung der Arten der wärmeliebenden Gräser gekennzeichnet, unter denen man eine Reihe von insbesondere bedrohten und geschützten Pflanzenarten findet. Hier wächst auf einem von nur drei Orten im unseren Land, Waldsteppen-Beifuß und man entdeckt hier auch den Tatarischen Meerkohl, der aufgrund seiner interessanten Art der Samenausbreitung auch Steppenläufer genannt wird. Nach der Samenreife werden die vertrockneten Pflanzen vom Wind losgerissen und rollen über weite Strecken, wobei die Samen ausfallen. Der Steppencharakter der Lokalität passt auch dem seltenen Laufkäfer, der hier auch vorkommt.

01Die schönste Aussicht auf die Welt ist aus dem Sitz. Man sagt es über die Pferde, aber dieser Spruch gilt ohne Zweifel auch für das Fahrrad. Und insbesondere in den Regionen Podluží und Hodonínsko. Diese überwiegend ebene Landschaft ist nämlich für die Fahrradtouristik wie geschaffen. „Satteln“ Sie doch ihr Lieblingsrad und hetzen Sie es auf den schönsten Radwegen im Süden des Mährens ab.

Das Rad gehört wahrscheinlich seit jeher in die Regionen Podluží und Hodonínsko. Man trifft hier ein altes Weib in der Tracht mit einem Vorkriegsvehikel sowie z.B. einen Manager im Anzug auf dem Mountainbike. Hier fahren der Bürgermeister, die Vertreter, Ratsmitglieder sowie die Abgeordneten rad. Hier fahren auch die Nüchternen sowie Betrunkenen rad. Die Invaliden, Kranken mit Grippe zum Arzt. Man fährt hier von Frühling bis zum Winter, im Regen sowie auf dem Schnee und Eisglätte rad. Man fährt in den Weinberg und in die Fabrik, zum Einkauf, zum Amt, in die Kirche sowie in den Weinkeller rad. Und nichts kann vom Radfahren abhalten. Nicht einmal die Strafen.

Podluží und Hodonínsko sind mit einer ganzen Menge von Fahrradwegen vernetzt, die an das österreichische sowie slowakische Grenzland angeschlossen sind. Die Fernfahrradwege verbinden Podluží und Hodonínsko mit dem österreichischen Wien, tschechischen Prag und polnischen Krakow zusammen. Man kann die Liechtensteiner Pfade oder das Netz von den Mährischen Weinradrouten nicht vergessen, die einen unter den Weinbergen und Weinkellern zum flüssigen Schatz dieses Landes bringen.

Die Volksbräuche und Traditionen haben ihren unvertretbaren Platz in Podluží und Hodonínsko. Das Kirchweihbaum-Aufstellen und die Trachtenvolksfeste, die Winzerzeremoniell „Zarážení a Otevírání hory“, die Zimbelmusikfeste, der Fasching, das Weinlesefest. Auch die Volksarchitektur begleitet uns praktisch auf jedem Schritt – unzahlreiche Martersäulen, gemalte Kapellen, Vorbauten vor den Haustüren und Weinkeller oder ganzen Kellerstraßen bilden ein unvergessliches Kolorit der hiesigen Gemeinden. Sie können sicher sein, dass Sie im Sitz des Fahrrades ganz bestimmt keine Langeweile haben. Und dann, wenn Sie das in dieser Landschaft versteckten genius loci entdeckt haben, kehren Sie ständig hierher zurück.

02Jawohl, die Radfahrer sind in Podluží und Hodonínsko willkommen.

Und das ist nicht nur ein Abklatsch. Dies beweist das Projekt mit der gleichnamigen Bezeichnung „Radfahrer willkommen,“ dessen Autor und Garant die Partnerschaftsstiftung (Nadace Partnerství) ist. Es handelt sich um ein nationales Zertifi zierungssystem, das aus Sicht der Radfahrer das Angebot und den Ausstattungsgrad von radfreundlichen gastronomischen und Unterkunftsdiensten, Camps und touristischen Zielen überprüft. Die Touristikeinrichtungen, die die Zertifi zierung bestehen, sind mit einem grünweißen Logo mit lachendem Fahrrad markiert. Die Zertifi zierung enthält die mit Systemen von anderen europäischen Ländern vergleichbaren Standards.

www.cyklistevitani.cz

03Beskiden-Karpaten-Magistrale

  • Radtour: Břeclav – Hodonín – Vsetín – Český Těšín
  • Länge: 276 km

Die Fahrradtour führt entlang der Grenze an der Slowakei, vom mährisch-slowakischen Podluží nach Weiße Karpaten, durch Zálesí in Luhačovice in die Mährische Walachei und unter dem Fuß der Beskiden nach Schlesisches Tiefl and. Sie geht auf den Radtouren Nr. 43/44, 45, 46/47 durch. Podluží wird in Rohatec verlassen.

TIP

  • Aus Břeclav nach Hodonín
  • Länge: 31 km

Břeclavská kasárna malovaná („Gemalte Kaserne in Břeclav“), V Hodoníně za vojáčka mňa vzali („In Hodonín wurde ich in den Soldatendienst aufgenommen“)... Diese zwei Volkslieder können Sie auf dem Weg am Rad singen, in der Tatsache sind diese jedoch bloße Geschichte – beide ehemalige Kasernen sind heute von Einheimischen bewohnt. Die Radtour führt durch das ebene Gelände stromabwärts des Flusses Morava (March), über die südmährischen Gemeinden, die immer noch ein reiches Folkloreleben und die Traditionen pflegen. Radtour: Břeclav (Museum, jüdische Synagoge, Freibad) – Lanžhot (Museum, Folklore) – Kostice – Tvrdonice (volkstümliche Feste Podluží in Lied und im Tanz) – Týnec (Hradíštěk – kleiner, romantischer Platz mit Weinkellern umbaut) – Moravská Nová Ves (Weingassen Výmol und Zátiší) – Mikulčice (Slawische Burgstätte – nationales Kulturdenkmal) – Lužice (Folklore, Wein) – Hodonín (Masaryk-Museum, Zoologischer Garten, Kurort, Freibad, Hafen...).

Mährische Weinroute

  • Radtour: Kulturlandschaft Lednice (Eisgrub) – Valtice (Feldsberg)– Regionen Podluží und Hodonínsko – Uherskohradišťsko – Kroměřížsko – Olomoucko – Horní Pomoraví (Oberes March-Gebiet) – Gesenke
  • Länge: 310 km

Die Radtour führt überwiegend entlang des Flusses Morava (March) aus dem Südmähren bis nach Gesenke. Sie kreuzt das Podluží von Břeclav bis zu Hodonín und Rohatec und in diesem ihrem Teil kopiert sie die Beskiden-Karpaten-Magistrale. Die Mährische Weinroute bildet zusammen mit der sog. Bernsteinroute die Hauptachse der Mährisch-schlesischen Fernrouten, die Schlesien und Mähren vom Norden bis Süden kreuzen. Ihre Gesamtlänge beträgt über ein tausend Kilometer. Diese Radtouren sollen in Zukunft ein Teil der paneuropäischen Radtouren – Euro–Vela Nr. 6 (Normandie – das Schwarze Meer) und Euro–Vela Nr. 9 (Ostsee – das Adriatische Meer) sein

Greenways Prag - Wien

  • Radtour: Prag – Příbram – Tábor – Jindřichův Hradec – Znojmo – Valtice – Wien
  • Länge: 470 km

Greenways Prag Wien ist ein Netz von Pfaden und Wegen für Rad-, Fußwanderer, Reiter oder die Wassersportler. Die Hauptachse ist die Fernradtour, die zwei europäischen Metropolen verbindet. Hier knüpfen die thematischen Rundrouten an – Greenways Erbe von Rožmberk, Greenways Erbe von Liechtenstein und Greenways von Handwerken und Bekenntnis. Aus Podluží gelingt man auf diese Ferntour über Břeclav nach Valtice, wo man entscheiden kann, welche Richtung man fährt – Prag oder Wien.

www.prahawien.greenways.info

04Mährische Weinradwege

  • Radtouren: Jedes der zehn Weinbaugebiete hat seine eigene Rundtour der Weinradwege. Alle Rundtouren sind mit der Hauptachse des Mährischen Weinradweges miteinander verbunden. Diese Magistrale verbindet Znojmo mit Uherské Hradiště. Die Weinradwege führen überwiegend durch die Weinberge, Obstgärten, und zwar in der Regel auf den hiesigen Verkehrsstrassen. Auf allen Wegweisern und Hinweisschildern finden sie das Logo der Mährischen Weinwege. Die Farbe des Logos zeigt an, auf welchem der Weinwege sich der Radwanderer befindet. In jedem Ort, der von den Weinwegen berührt wird, ist ein Hinweisschild mit einer Karte der Routen im jeweiligen Weinbaugebiet zu finden.
  • Länge: gesamt 1200 km.

www.stezky.cz

Weinradweg Podluží

Für Podluží hat der Weinradweg Podluží die größte Bedeutung, der eine Länge von 115 km hat. Die Weinkeller und ausgezeichneten Weine fi ndet man praktisch in jeder Gemeinde in der Region Podluží. Kommen Sie mal vorbei, einen Becher Wein zu kosten und lernen Sie die Gastfreundlichkeit von hiesigen Winzern sowie einzigartige Beispiele der Volksarchitektur der Keller kennen.

TIP

  • Wein in den Regionen Podluží und Hodonínsko
  • Länge: 32 km

Wenn Sie eine positive Beziehung zum Wein haben, gibt es nichts zu lösen. Diese Radtour ist für Sie wie geschaffen. Vergessen Sie jedoch nicht, dass Alkohol nicht auf die Straße gehört, und planen Sie deshalb lieber eine Unterkunft in einem Ort auf der Tour. Wenn Sie dann angenehm gesellschaftlich müde sind, werden Sie es begrüssen. Radtour: Hrušky (Weinkeller) – Moravská Nová Ves (Kellergassen) – Prušánky (Kellergemeinde Nechory) – Nový Poddvorov (Weinkeller) – Čejkovice (gotische Festung, Keller Templářské sklepy) – Starý Poddvorov (Windmühle) – Dolní Bojanovice (Weinkeller, Folklore).

05Die Geschichte des Großmährischen Reiches

  • Länge: 37 km

In Pohansko findet man die Museumsausstellung in den Räumen des Jagdschlösschens im Empirestil, das das Geschlecht von Liechtenstein in den Jahren 1810 bis 1811 bauen ließ. Die bedeutende archäologische Fundstätte bei Mikulčice stallt das größte entdeckte Zentrum des Großmährischen Reiches dar, und es ist nicht verwunderlich, dass diese auf die Aufnahme in die Liste der Welterbestätten der UNESCO aspiriert. Radtour: Aus Břeclav auf dem Weinweg Podluží Richtung Pohansko – Lanžhot – hier auf den Radweg Nr. 44 Richtung Grenzübergang Lanžhot/Brodské (SK) abbiegen – vor dem Übergang nach links auf dem Damm des Flusses Morava (March) auf dem Mährischen Radweg (Radweg 44 kopiert) bis zur Abbiegung nach links nach Mikulčice-Valy.

www.mikulcice-valy.info

06Kleine Rundtour durch Umgebung von Hodonín

  • Länge: 56 km
  • Radtour: Hodonín – Lužice – Josefov – Prušánky – Nový Poddvorov – Mutěnice – Dubňany – Ratíškovice – Rohatec – Hodonín

Die Radtour kreuzt die Einzugswinzergemeinden der Stadt Hodonín. Die Steigungen sind gering und bringen allen Radfahrern angenehme Erlebnisse, insbesondere dank den Kellergassen, Kulturdenkmälern und vor allem aus der angenehmen Umgebung dieser gastfreundlichen Landschaft.

Große Rundtour durch Umgebung von Hodonín

  • Länge: 86 km
  • Radtour: Hodonín – Lužice – Josefov – Prušánky – Nový Poddvorov – Čejkovice – Čejč – Mutěnice – Dubňany – Milotice – Vacenovice – Rohatec – Hodonín

Die Radtour ist für trainiertere Radfahrer vorgesehen. Die milden kleinen Hügel in der Umgebung von Poddvorov oder Čejč sollten jedoch auch die weniger tüchtigen Sportler nicht entmutigen. Bei der Wanderung fesseln vor allem die herrlichen Panoramen über die Weinberge, die aufgepflanzten Kämme der südlich gelegenen Bergabhänge oder häufige Folklore- und Trachtenveranstaltungen am Wochenende.

Rundtour durch Umgebung von Hodonín Podluží

  • Länge: 26 km
  • Radtour: Hodonín – Lužice – Mikulčice – Moravská Nová Ves – Týnec – Lužice – Hodonín

Die Radtour wird teilweise durch die an Folklore reichen Gemeinden und durch das ausgezeichnete Klima des Auenwaldes in Podluží geführt. Wir empfehlen, eine Pause in „Lužák“ in Lužice zu machen.

EURO-Rundtour

  • Länge: 23 km
  • Radtour: Hodonín – Holíč (SK) – Skalica (SK) – Hodonín

Diese Rundtour bringt unsere Radfahrer in die Slowakei, und zwar nach Holíč und Hafen in Skalice. Die angenehme Umgebung in der unmittelbaren Nähe des Flusses Morava (March) und des Bata-Kanals vermittelt nicht nur Erlebnisse aus der Fischküche, sondern auch aus der Bootsfahrt.

01Wenn Sie nicht zu den Typen der Strandfaulenzer gehören und eine aktive Erholung bevorzugen, so konnten Sie keinen besseren Ort für Ihren Urlaub wählen. Die Regionen Podluží und Hodonínsko bieten einmalige Erlebnisse, von Fuss- und Fahrradwanderungen über die Weintouristik, die Schifffahrt auf dem Fluss March (Morava) oder Bata-Kanal bis zu Schauflügen, zum Beispiel im Luftballonkorb.

Legen Sie die Sorgen beiseite, kommen Sie hierher, sich in Podluží und Hodonínsko zu unterhalten. Beginnen kann man zum Beispiel mit der Radtouristik. „Mit Radwegen ist das ganze Land durchwebt,“ dürfen Sie vielleicht einwenden. Aber wo sind diese mit der Weintouristik im Umfeld der einzigartigen Weinkeller und der Gastfreundlichkeit der heimischen Winzer verbunden? Bereits nach einigen Gläsern dieses Nektars in der Kälte eines gewölbten Kellers einige Meter unter der Erde vergisst man auf einmal diese abgehetzte Welt, volle Sorgen und Stress, da oben.

Laden Sie Ihr Fahrrad auf den Bord auf und lassen sich auf den Mäandern des Flusses Morava (March) oder Dyje (Thaya) schiffen. Eine Reihe von Erholungsmöglichkeiten und angenehm verbrachten Weilen bietet auch der historische Schifffahrtskanal, der Bata-Kanal. Zum Beispiel im gemieteten Hausboot. Möchten Sie schwimmen, surfen, Bowling spielen, oder bevorzugen Sie den Angelsport? Kein Problem.

Und nach einer aktiven Erholung kommt eine regionale Spezialität zugute, selbstverständlich wieder mit einem Glas guten Wein. Was man jedoch auf keinen Fall entgehen lassen sollte, sind die hiesigen berühmten Folklorefeste. Haben Sie schon das manuelle Aufstellen eines riesigen Kirchweihbaumes gesehen? Kommen Sie doch zu den Trachtenvolksfesten oder berühmten volkstümlichen Festen Podluží im Lied und Tanz. Tanzen Sie mit den Trachtenpaaren „unter dem Kirchweihbaum“ und glauben Sie, dass Sie diesen Abend nie vergessen.
Also willkommen in Podluží und Hodonínsko!

Bata-kanal und das fluss Morava

Wenn Sie das fliessende Wasser mögen und gerne auf Bord eines Schiffes sind, können Sie den historischen Wasserweg Bata-Kanal mit dreizehn Schleusekammern nicht auslassen, die einen Höhenunterschied von 18,6 m auf ungefähr 65 Kilometern ausgleichen. Der Bata-Kanal ist aus Sudoměřice (Skalice in der Slowakei) nach Otrokovice schiffbar. Er diente ursprünglich als ein Transportweg für die Lignitbeförderung aus Ratíškovice zum Kraftwerk in Otrokovice. Heutzutage ist seine Nutzung ausschliesslich zur Erholung. Wenn Sie ungewöhnliche Bilder aus dem Urlaub in Hodonínsko möchten, ist dies eine ideale Gelegenheit.

Für das Wochenende auf das Hausboot

In der Gegenwart sind keine Lastschiffe auf dem Bata-Kanal mehr zu finden. Man kann hier deshalb ein ruhiges Wochenende verbringen, ein kleines Motorboot für vier bis fünf Personen aus einem der Verleihe auf der Trasse leihen, auf das auch die Räder oder der Grill passen. Oder lassen Sie sich mit einem großen Ausfl ugsschiff mit dem Reiseführer schiffen, beziehungsweise kann ein Hausboot gemietet werden und der ganze Urlaub hier verbracht werden, der mit Erlebnissen aus den Ausfl ügen in die Umgebung gewürzt wird. Sehr beliebt sind in der letzten Zeit die sog. „Kulinarichen Schifffahrten“ mit hiesigen gastronomischen Spezialitäten geworden. Der Bata-Kanal ist selbstverständlich auch für diejenige zugänglich, die ein eigenes Boot besitzen, und zwar ohne jegliche Gebühren.

Schifffahrten als Unterhaltung

Ohne Fahrerlaubnis kann man heute kleine Schifffahrzeuge bis zur Leistung von 20 kW gefahren werden, die für eine Druckschifffahrt mit einer höchstmöglichen Geschwindigkeit von 20 km/h fähig sind. Das bedeutet, dass die nicht Minderjährigen das Schifffahrzeug ohne Sondererlaubnis oder Ausweis fahren kann, das Bedienpersonal im Verleih weist nur in die Handhabung des Schiffes ein. Der Betrieb im Bata-Kanal beginnt je nach Wetter meistens bereits im April, die offizielle „Eröffnung der Schifffahrtssaison“ findet jeweils am 1. Mai statt, der Betrieb endet mit dem „Schliessen der Schifffahrtssaison“ am 28. Oktober. Beide Veranstaltungen werden vom reichen Kulturprogramm, der Schifffahrt und weiteren Überraschungen begleitet. Darüber hinaus finden während der ganzen Saison verschiedene Abende mit Unterhaltung, Countrymusik und Grillen in den Bootsverleihen, kurz gesagt all das, was zum Sommer und Wasser gehört! Der Betrieb auf dem Bata- Kanal wird nur mit Kammerschleusen begrenzt, die ihre Betriebsordnung haben.

www.batacanal.cz

Merkwürdigkeiten auf der Trasse

Der Bata-Kanal hat eine durchschnittliche Tiefe von 1,5 Meter, und eine Breite von durchschnittlich 12 Meter. Der Tiefgang sollte 80 cm nicht überschreiten und die Schiffbreite muss innerhalb von fünf Metern liegen. Der Schifffahrtspegel wird von 13 Schleusen erhalten, die Wasserwerke herabzufl össen ist untersagt. Auf dem ganzen Wasserweg stehen ungefähr fünfzig Brücken, viele davon sind einzigartige technische Denkmäler. Es ist zum Beispiel die einzigartige Kreuzung von Wasserwegen mit dem Schiffzug mit Seilen oder der Kipper bei Sudoměřice, der zum Verlegen der Last aus den Eisenbahnwagen auf die Schiffe in der Vergangenheit diente. In der Gegenwart dient er als Ausstellung und Aussichtsturm.

Hafen Hodonín

Es stehen Boote, Kanus, Wasserpedale sowie Ruderboote zur Verfügung und man kann auch auf den Ausfl ugsschiffen Konstancie (max. 60 Pers.) und Korálka (14 Pers.) schiffen. Die Besucher können sich im alljährlich betriebenen Stilrestaurant Srub („Blockhaus“) erfrischen, das aus den grob gezimmerten Stämmen gebaut wurde. Im Hafengelände, das sich in der herrlichen Natur befindet, sind auch Sportplatz, Turnhalle und Fitnesszentrum errichtet. Nun ist es hier möglich, neu auch die Dienste des Informationszentrums der Wassertouristik zu nutzen, Parken sowie Campen sind sichergestellt. Im Gelände grillt man, brät man und tanzt man im Rhythmus der Countrymusik. Das breite Angebot und die möglichen Schifffahrten entnehmen Sie bitte unter den unten genannten Kontakten. Lassen Sie sich eine Märchenschifffahrt oder den Südlichen Schiffbrüchigen nicht entgehen!

www.pristavisteujezu.cz

Schifffahrten auf dem Fluss Dyje

Der Schiffverkehr auf dem Fluss Dyje (Thaya) in Podluží wurde im Jahr 2001 nach anderthalbem Jahrhundert seit seinem Untergang erneut. Das erste Schiff Sámo wurde von der heimischen Firma Alba aus Ladná bei Břeclav gefertigt und vom Stapel gelassen. Zur Zeit werden einige Schifffahrzeuge, und nicht nur auf der Dyje von der Gesellschaft Lodní doprava Břeclav, s.r.o. betrieben. Die Schifffahrzeuge befördern auch die Radfahrer, die Räder werden kostenlos befördert. Wenn Sie nach Podluží kommen, ist es bestimmt ein guter Tipp auf einen ungewöhnlichen Ausfl ug. Die Schifffahrt durch die romantische Landschaft des Naturparks Niva Dyje hat ihren Zauber. Einschiffen kann man im Hafen bei Břeclav, der im Gelände des Mährisch-slawischen Ruderclubs (Slovácký veslařský klub) (oberhalb des Wasserdurchlasses) zu finden ist – bereits ab dem Eintreffen nach Břeclav aus der Autobahnausfahrt leiten die Schilder mit Bezeichnung für Hafen „Přístav“ heran. Auf dem Bord werden Sie vom echten Kapitän begrüsst, Sie brauchen sich also keine Sorgen um die Sicherheit zu machen.

www.lodnidoprava.com

Schauflüge

Ein Schaufl ug mit Motor-oder Segelfl ugzeug über die Regionen Podluží und Hodonínsko wird bestimmt zum Erlebnis, von dem man nach dem Rückkehr aus dem Urlaub gern erzählt. Die Trasse, den Flugzeugtyp, Flugtyp sowie die Länge können im Voraus gewählt werden.

www.aeroklubbreclav.cz

Zu Pferde

Man muss nicht gerade auf der Pferdekruppe sitzen (aber das ist selbstverständlich auch möglich), lassen Sie sich mit einem Wagen oder einem historischen Pritschenwagen fahren. Oder reiten Sie nur so auf den Waldwegen, wie einst der Fürst. Die Pferdefarmen bieten auch weitere Dienste, die mit aktiver Erholung verbunden sind. Ebenfalls Kost und Pflege. Probieren Sie doch mal das Angebot in Hodonín, Moravská Nová Ves, Dubňany, Josefov. Die Stadt Hodonín hat im März 2009 ein Projekt der grenzübergreifenden Zusammenarbeit mit ihren österreichischen Partnern in Poysdorf unterzeichnet, das eben die Unterstützung der Pferdetouristik löst. Das Ziel ist es, diesen Stil in andere Programme des Fremdenverkehrs einzugliedern.

www.hodoninsko.info

Fischfang und Pilzsammeln

Die Angler kommen in den Regionen Podluží und Hodonínsko auf ihre Kosten, der Fluss March (Morava) und die weiträumigen Teichsysteme in Hodonínsko verbergen manche Geheimnisse, vor allem in ihrem Altwasser sind viele Kapitalbeuten. In den tiefen stehenden Gewässern kann man zum Beispiel auf Ausstellungswelsen stoßen! Nur wegen der Ruhe und herrlichen Natur herum. Ein Angelparadies zum Schein. Die Pilzsammler kommen auch nicht zu kurz, die Auenwälder sind voll Pilze. Unter den jahrhundertealten Eichen wachsen die echten Steinpilze, aber selbstverständlich auch Zehner von weiteren Pilztypen. Mit ein wenig Glück stößt man zum Beispiel auf den Riesenbovist.

Sportschiessen und Jagdwesen

Unter die aktiven Formen der Erholung gehören ohne Zweifel auch das Sportschiessen oder Jagdwesen. Im ersten Fall kann man auf den Schiesssportstätten in Hodonín und Mutěnice schiessen, wo ausser der Pistole, KK Scheibenpistole und Luftbüchse auch die Bogensehne oder die Sehne der Armbrust angespannt werden können. In den Hirschgärten (Soutok in Podluží, Radějov und Rohatec) werden Hirsche, Damhirsche und Schwarzwild gezüchtet. Der Hirschgarten Soutok ist der Größte in der Tschechischen Republik. Er erstreckt sich zwischen den Flüssen Morava (March) und Dyje (Thaya) nördlich oberhalb ihres Zusammenfl usses. Die einzigartige Atmosphäre des mit Wasserkanälen, Altwasser und stehenden Gewässern durchwebten Auenwaldes, die Wälder mit jahrhundertealten Solitäreichen, die seltene Flora und Vögel, all das bietet die einzigartigen Augenblicke auch für die „Jäger ohne Waffen“. Die historische Stilhütte Dubravka im Hirschgarten Soutok bietet Unterkunft für sechs Jäger. nig Glück stößt man zum Beispiel auf den Riesenbovist.
  • Katasterflache: 2506 ha
  • Einwohner: 2500
  • Hohe: 208 m u. NN

cejkoviceDas Stadtchen liegt im mild gewellten Gelande des Westteils des Bezirks Hodonin, hier fliest das Flusschen Prušanka durch und es wird gleichzeitig von drei Seiten durch Weinberge umgegeben.

Die Gemeinde wurde ubrigens dank dem Weinbau am meisten beruhmt. Bereits seit dem 13. Jahrhundert ist es schriftlich belegt, dass der Templerorden beginnt, hier die Weinrebe anzubauen. Dieser gewann das Čejkovice wahrscheinlich vor dem Jahr 1240, die erste schriftliche Erwahnung uber das Dorf wird zum Jahr 1248 datiert. Auf der hiesigen, von Templern gebauten Festung hielt sich oft auch der Ordenskomtur Ekko auf. Nach der Aufl osung des Ordens bekam der einfl ussreichste bohmische Adelige seinerzeit, Heinrich von Leipa, das Dorf im Jahr 1309 in seine Macht. Danach folgten in relativ schneller Reihenfolge die Herrengeschlechte, bzw. die Ritter, von Kunstadt, Sternberg, Zastřizly, Lomnice und Prusinovsky von Vickov.

Im Jahr 1624 erhielt ein weiterer Orden das Dorf Čejkovice, diesmal der Jesuitenorden. Unter seiner Verwaltung erreichte der hiesige Weinbau seinen Hohepunkt. Gleichzeitig handelte es sich jedoch um den Zeitraum, wo es die Auswirkungen des Dreisigjahrigen Krieges, des Steifzuges von Turken im Jahr 1663 sowie von ungarischen Kuruzen im Jahr 1705 trafen, die es fast vollig niederbrannten. Nach der Aufl osung der Gesellschaft Jesu in den bohmischen Landern kam das hiesige Eigentum in den sog. Studienfond uber, der zu einer okonomischen Grundlage fur die kunftige Schulreform werden sollte. Im Jahr 1785 besuchte der Kaiser Joseph II. den Ort Čejkovice und man vermutet, dass er auf die Befurwortung des Burgermeisters die unbeliebte Verordnung uber die Bestattung in der Leinwand ausser Kraft setzte.

Von den hier stattgefundenen Veranstaltungen kann man die Vorfuhrung der hiesigen Weinfirmen, die Weinmarkte Čejkovice (Mai), die traditionelle Trachtenkirchweih mit Volksfest (August), die Winzerzeremoniell „Zaražani hory“ (September) oder die bekannte athletischen Wettkampfe Čejkovicka laťka (Marz) erwahnen.

Von den Organisationen und Vereinen kann man dann auf die Blasmusikkapelle Vinařinka und die Jugendblasmusikkapelle Mutěňane – Čejkovjane, weiter auf das volkstumliche Kinderensemble Iskerka, den Mannerchor Revokaz, und vor allem auf das Folkloreensemble Zavadka hinweisen; von den Sportvereinen dann auf AC Čejkovice.

Eine ganze Reihe von Denkmalern befindet sich in der Gemeinde. Es geht insbesondere um die ursprungliche mittelalterliche Festung, die Anfang des 18. Jahrhunderts auf einem Schloss umgebaut wurde. Der Prismenturm dominiert hier, und hier befindet sich auch die damalige Jesuitenkapelle, das gegenwartige Trauzimmer, und auch die Schlossgalerie der Weine, die Weine von heimischen Winzern anbietet. Die unterirdischen Kellerraume mit beachtenswerten Abmessungen, wo ein Bewaffneter zu Pferde oder ein vollig beladener Wagen durchfahren konnten, waren und werden auch weiterhin unter der Bezeichnung Templařske sklepy zur Lagerung und zum Reifen von Weinen verwendet. Ein Teil des Schlossobjektes dient zurzeit als Hotel. Die Kirche der hl. Kunigunde war bereits im 13. Jahrhundert gegrundet; einige Male brannte sie nieder und im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts kam es zu ihrem Umbau in die gegenwartige Form. Man kann auch die Besichtigung der kleinen Ausstellung in Čejkovice vereinbaren, die auf das Leben von T. G. Masaryk orientiert ist, und zwar im kleinen Haus, wo diese bedeutende Personlichkeit der tschechoslowakischen Politikgeschichte einen Teil ihrer Kindheit verbrachte. In der Nahe des Schlosses befindet sich noch der Barockspeicher, der unter Denkmalschutz steht, bei der Kirche steht das Pfarrhaus aus der 2. Halfte des 18. Jahrhunderts und die Volksbaukunst wird von Bauerngutern mit Hausnummern 25 und 77 vertreten. Die Steppenlokalitaten Čejkovicke Špidlaky sind auf der Liste der Naturschutzgebiete aufgefuhrt.

Die bedeutenden Landsleute aus Čejkovice sind u.a. der Theologieprofessor, Literat und Philosoph Dominik Pecka; der Journalist, Dichter und Prosaiker Svatopluk Wurm Čejkovsky sowie der Kanonikus, Brunner Pralat und Verfasser einiger historischen Schriften Jakub Hodr.

www.cejkovice.cz

  • Katasterfläche: 1991 ha
  • Einwohner: 2901
  • Hohe: 178 m u. NN

01Die Gemeinde Dolni Bojanovice liegt in der fruchtbaren Landschaft des Unteren Marchbeckens, durch die Gemeinde fliest das Flusschen Prušanka.

Die altesten Beweise einer urzeitigen Besiedlung der Lokalitat stammen aus der jungeren Steinzeit. Nach den weiteren archaologischen Funden wurde das Gebiet der Gemeinde sowie der Umgebung spater auch von Kelten und Slawen besiedelt.

Der alteste schriftliche Bericht gehort ins Jahr 1196, wo der Olmutzer Furst Vladimir das Dorf namens Boyanowicz dem Pramonstratenserkloster Hradisko u Olomouce schenkte. In der zweiten Halfte des 14. Jahrhunderts gehorte die Gemeinde den Herren von Kunstadt und seit Anfang des 16. Jahrhunderts bis zum Jahr 1848 war sie ein Teil der Herrschaft von Hodonin. Zu den wichtigen Einnahmenquellen der Obrigkeit gehorten die Teichwirtschaft und der Weinbau.

Dolni Bojanovice litt sehr unter haufigen Kriegsstreifzugen, das Gefahr stellen ebenfalls die Brande (die Gemeinde brannte z.B. im Jahr 1863 vollstandig nieder) oder die zerstorenden Krankheiten (Choleraepidemie im Jahr 1867)dar. Wahrend der Befreiungskampfe im Jahr 1945 siedelte hier fur eine Woche der sowjetische Stab des Marschalls Malinovsky.

Die Weinbautradition in der Gemeinde wird auch durch den altesten schriftlichen Bericht uber den Weinbau aus dem Jahr 1738 belegt. Auf einen ausgezeichneten Ruf des „Rieslings von Bojanov“ deutet auch die Tatsache hin, dass er auch an den Wiener Kaiserhof geliefert wurde. Im Jahr 1905 wurde eine landwirtschaftliche Weinbaugenossenschaft Zadruha in Dolni Bojanovice gegrundet, eine der ersten im bohmischen Land. Nur weinige Gemeinden in der Mahrischen Slowakei wurden durch ihr Kultur-, aber auch Religionsleben wie Dolni Bojanovice beruhmt. Hier trifft man reich gezierte Trachten, einen altertumlichen Dialekt sowie die Brauche. Aus den traditionellen Festen sind insbesondere das St.Wenzel-Volksfest (September) und das Weinlesefest (Oktober) oder die Winzerzeremoniell „Zaražani hory“ im August beruhmt. Der St. Wenzel-Sangerchor und das Orchester haben eine langjahrige Tradition, es gibt hier weiter die Blaskapellen Bojane, Šohajka und Liduška, die Zimbalmusikkapellen Morava, Zadruha und Grajcar und weitere Musikkapellen. In der Gemeinde steht auch die Grundkunstgewerbeschule, die von mehr als 300 Schulern besucht wird, seine Tradition hat hier auch das Liebhaber-Theaterensemble. Alljahrlich wird das Fruhlingsfestival (Marz - April) veranstaltet, wo sich die Spitzenkunstler aus dem Inland sowie dem Ausland den Liebhabern der klassischen Musik vorstellen. Die Aufmerksamkeit der Besucher ziehen die Barockkirche des hl. Wenzels aus dem Jahr 1734, die Ende des 19. Jahrhunderts herrichtet wurde, die Dreieinigkeitskapelle, die Kapelle des hl. Florians und des hl. Johannes Nepomuk und auch die reichlich geschnittenen Holzkreuze, die unter Denkmalschutz stehen, auf sich. Der Offentlichkeit ist eine typische mahrische Baude, die sog. Slovacka chalupa zuganglich– das Denkmal der Volksbaukunst mit Hausnummer 217. Geheimnisvoll und bisher nicht vollig erforscht bleiben die Gange im Objekt der bereits erwahnten Weingenossenschaft Zadruha.

02In Dolni Bojanovice wurden u.a. geboren: Mons. ThDr. Petr Esterka, der romischkatholische Hilfsbischof fur Brunn und tschechische Kommunitat mit Domizil ausserhalb der Tschechischen Republik; Michal und Růžena Komosny, die Schopfer von Trachten von Podluži; František Vymyslicky, der Autor von oben genannten geschnittenen Holzkreuzen; Ing. Dr. František Esterka, CSc., wissenschaftlicher Mitarbeiter, der sich mit der Problematik Bohr-Spul-Engineering in der Erdolindustrie beschaftigte; Pavel Janeček, der Musiklehrer, Regenschori, Kulturmitarbeiter und Verleger der Musiklehrbucher und Jan Pospišil, der akademische Maler.

www.dolnibojanovice.cz

  • Katasterfläche: 2257 ha
  • Einwohner: 6514
  • Höhe: 200 m ü. NN

01Die Stadt im Niederteil der Mahrischen Slowakei wird gleichzeitig von einigen Seiten – vor allem aus dem Suden und Westen, aber teilweise auch aus dem Osten – vom grosraumigen Waldkomplex Doubrava umgegeben. Vom Norden ist sie mit ein wenig entfernten Gipfeln des Ždanicky les (Steinitzer Wald) und Chřiby (Marsgebirge), in der Richtung nach Suden und Sudosten offnet sich das Tiefl and des Flussgebietes von Kyjovka. Ergebnis sind sehr gunstige klimatische Bedingungen, die einen Einfl uss auf die Entstehung hiesiger Besiedlung bereits seit der Urzeit hatten. Das erste historisch nachgewiesene Dorf im Kataster war Jarohněvice (Jahr 1222). Die erste schriftliche Erwahnung uber die Gemeinde Dubňany stammt jedoch erst aus dem Jahr 1349, wo feststeht, dass Čeněk z Lipeho die Gemeinde dem Smila z Letovic verkaufte. Der Name Dubňany wurde nach den altesten Berichten von Eichenwaldern in Doubrava abgeleitet. Die Gemeinde Dubňany entstand auf Stellen der gegenwartigen Kirche des hl. Joseph und die groste Aufzeichnung betreffend ihrer Grose stammt aus dem Jahr 1620, wo es in der hiesigen Chronik aufgefuhrt ist, dass die Gemeinde 86 Hauser mit 560 Bewohnern hat. Diese Zahl anderte sich naturlich im Laufe der Jahrhunderte ausdrucksvoll – wahrend des Dreisigjahrigen Krieges lebten nur 90 Leute in 14 Hausern, im Jahre 1819 wurden bereits 323 Hauser mit 1 328 Bewohnern angegeben. Zu einem tatsachlichen Boom kommt es jedoch nach dem Jahr 1850, wo die Glasindustrie in Dubňany (Oberhutte im Jahr 1868, Unterhutte im Jahr 1875), und vor allem der Bergbau entstehen (heutzutage nicht mehr existierende Lignitgruben Jiřikovsko, Antonie, Rudolf, Marie und Pomoc Boži in den 60er und 70er Jahren des 19. Jahrhunderts). Damals wandelte auch die landwirtschaftliche Gemeinde in eine Bergbaugemeinde und dieser Trend wurde durch Entwicklung der Bergbautatigkeit in den Jahren 1950 – 1980 noch vertieft. Im Jahr 1960 endet der Ausbau des Plattenbaus; Lignit und Dubňany werden zum Ziel der Auswanderer aus der naheren sowie entfernteren Umgebung, die hier Arbeit bekommen. Am 1. 7. 1964 bekommt Dubňany das Stadtstatut und zwei Jahre vorher erreicht es auch die hochste Zahl der Einwohner in seiner Geschichte - 7 097.

02Diese ubereilte Entwicklung verhindert es nicht, Weinreben anzubauen. Die erstklassigen Weinberge zwischen Dubňany und Mutěnice produzieren auch heute weise Qualitatsweine und die Weinkeller bilden hier ein weitraumiges Weingelande. Die Tradition wird hier von den volkstumlichen Frauenensembles Drmolice, Dubrava und Dubravěnka, dem mannlichen Gesangschor Dubňany, der Zimbelmusikkapelle Dubrava und der Blasmusikkapelle Přespolanka erhalten. Aus den Denkmalern kann man auf die bereits erwahnte neugotische Pfarrkirche aus dem Jahr 1885 hinweisen, jedoch mit einem alteren Presbyterium mit Datierung aus dem Jahr 1720. Daneben steht das Empiregebaude der Pfarrei aus dem Jahr 1859 und man findet auch wertvolle Statuen in der Stadt (hl. Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1797, hl. Wendelin aus dem Jahr 1763) und zwei Kreuze aus den Jahren 1784 und 1786. In der ehemaligen Schule fand die Ausstellung vom Bergbau und der Glasindustrie ihren Platz, die an Dubňany und die Umgebung orientiert ist, teilweise widmet man sich auch der Geschichte und Volkskunst dieser Stadt. Aus den Natursehenswurdigkeiten ist eine uralte Eiche beim Jarohněvicky Hof erwahnungswert, mit einem geschatzten Alter von circa 600 Jahren.

Zu den von hier stammenden Personlichkeiten gehoren unter anderem der Komponist Ludvik Podešť, akad. Maler Vladimir Koštoval oder die Schriftstellerin Bohumila Dubňanska.

www.dubnany.eu

  • Katasterflache: 6345 ha
  • Einwohner: 25875
  • Hohe: 167 m u. NN

01Die Bezirksstadt und ein naturliches Zentrum der Mikroregion Hodoninsko liegt im Unteren Marchbecken am Flus March (Morava), eingekeilt zwischen dem Flus March, der die Grenze an die Slowakische Republik bildet, und dem grosraumigen Waldkomplex Doubrava.

Die erste historisch glaubwurdige Nachricht uber Hodonin stammt aus dem Jahre 1169, dieses Gebiet wurde jedoch viel fruher besiedelt. Der Stadt selbst ging die Existenz einer Wachburg vor, das Stadtprivilegium wurde der Stadt erst aufgrund Urkunde von der Konigin Konstanze von Ungarn, Gattin des Konigs Ottokar I. Přemysl im 1228 erteilt. Ein wichtiges Datum ist auch das Jahr 1512 – damals wandelte sich der Status von Hodonin aus der Konigsstadt auf eine untertanige Stadt um, es blieb jedoch trotzdem ein Zentrum der aufbluhenden Herrschaft.

Im Jahr 1841 fuhr durch Hodonin auf der Kaiser-Ferdinands-Nordbahn der erste Zug, was zusammen mit der fruheren (1783) Grundung der Tabakmanufaktur und anschliessendem Entstehen der Zuckerfabriken und Ziegelfabriken (Ziegelfabrik von Redlich war vor dem 1. Weltkrieg die Groste in Mitteleuropa) eine neue, industrielle Etappe in der Stadtentwicklung bedeutete, nur fur kurze Zeit durch Okkupation des preusischen Heers im 1866 gebremst, das auch die Choleraepidemie mitbrachte.

Fur die Kulturgeschichte der Stadt sind folgende Jahre wichtig: im 1907 wurde der Verband der bildenden mahrischen Kunstler an der Spitze mit Uprka Gebrudern, Antoš Frolka und Weiteren gegrundet, und im 1913 wurde das Haus der Kunstler, heutzutage die Galerie der bildenden Kunste gegrundet.

Eine schwere Wunde, mit bedeutendem Verlust des Lebens der Burger verbunden, bedeutete andererseits die Bombardierung der Alliierten im November 1944 und der Frontdurchgang in den Apriltagen des folgenden Jahres. Seit den funfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden zur Stadtdominante die hohen Kraftwerksschornsteine.

02Aus der breiten Skala von hier tatigen Organisationen seien mindestens Theater Ensemble Svatopluk, Folklorensemble Dubina, Mahrisch-slowakischer Zirkel Hodonin und selbstverstandlich das Hodoniner Symphonischorchester und der gemischte Sangerchor genannt. Aus der nicht weniger zahlreichen Reihe von hier alljahrlich stattfindenden Veranstaltungen sei es zum Beispiel auf den Wettbewerb des volkstumlichen Kindergesanges Rosmarinkranzchen von Fanoš Mikulecky (Marz), Musikfestival Concentus Moraviae (Juni), Feste des Wasserkonigreiches (Juli), St. Laurentius-Fest (August), Weinfest (September) oder Kaiserschmaus (Oktober).

Auserdem kann der Besucher seine Schritte in Hodonin ins Barockschlosschen – Masaryk- Museum mit dem TGM gewidmeter Ausstellung lenken, die gleiche Institution hat daruber hinaus einen separaten Ausstellungssaal auf der Hauptader der Stadt, der Strasse Narodni třida. Hier befindet sich auch die bereits erwahnte Galerie der bildenden Kunste mit Werken von fuhrenden slowakisch- mahrischen Bildnern, Museum der Erdolforderung und Geologie, kleiner Zoo, Kulturhaus, Kurort Hodonin mit Angebot an Regenerierungsaufenthalten, Flusshafen... Sehenswert ist bestimmt das Rathaus aus den Jahren 1902–1904 gebaut im Stil der Nurnberger Sezession; die Pfarrkirche des heiligen Laurentius aus den Jahren 1780–1786, vor der Barockstatuen des hl. Sebastian und hl. Johannes Nepomuk; weiter Pestsaule der heiligen Maria (1716); Statue des hl. Wendelin (1777); Statue des Hegers (1924) von Franta Uprka; Kapelle des hl. Kreuzes 1720) mit privater Galerie Kaplička (Kapelle) u.a.

Der beruhmteste Landsmann von Hodonin ist der erste Staatsprasident der Tschechoslowakei, Tomaš Garrigue Masaryk, auserdem sind der Burgermeister wahrend der ersten Republik Jaroslav Dobrovolsky zu erwahnen, der wahrend der Okkupation zu Tode gefoltert wurde; seinen Lebensabschnitt erlebten hier auch zum Beispiel die Schriftsteller Ivan Olbracht, Gabriela Preissova, Jiři Mahen, Maler Martin Benka, Karel Novak und andere.

www.hodonin.eu

  • Katasterflache: 1591 ha
  • Einwohner: 1508
  • Hohe: 175 m u. NN

01Der Sage nach bekam diese dichtbevolkerte Gemeinde, die in der unbewaldeten, flachen, landwirtschaftlich intensiv bestellten Landschaft am Bach Svodnice liegt, ihren Namen nach einem breit ausladenden Birnbaum, der angeblich damals in demselben Ort stand, in dem heute das Gemeindezentrum ist.

In schriftlichen Quellen wird die Gemeinde, die hochstwahrscheinlich durch die Kolonisierung irgendwann zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstand im Jahr 1368 erstmals erwahnt, als diese der Herrschaft der nahen Burg in Tynec gehorte. Zusammen mit dieser Besitzung kam Hrušky zur Herrschaft von Břeclav (Lundenburg) im 15. Jahrhundert, die von den Liechtensteinern im Jahr 1638 gekauft wurde, und blieb in ihrem Besitz bis zum Jahr 1848. Die Bewohner wurden von zahlreichen Kriegsplagen des Mittelalters sowie der Neuzeit verfolgt, da die Nahe der ungarischen Grenze und die offene Landschaft nicht viele Gelegenheiten zur Rettung boten. Insbesondere der Dreisigjahrige Krieg traf Hrušky sehr markant: zum Schluss blieben von den ursprunglichen 52 Bauerngehoften 48 verodet, wobei die Gemeinde zu den am starksten betroffenen Gemeinden in Sudmahren zahlte. Zuvor hausten hier im Jahr 1605 die ungarischen Aufstandischen unter Stephan Bocskai, dann im Jahr 1673 die Turken. Der Lebenswille setzte sich jedoch jedes Mal durch und die Zahl der Bewohner wuchs schrittweise an. Seit der ersten Republik bis dato wird das Erdol im Kataster der Gemeinde gefordert. Wahrend des 2. Weltkrieges versteckte sich hier kurz mit Hilfe der Einheimischen die Fallschirmtruppe Clay mit ihrem Sender Eva. (Den Fallschirmspringern wurde die Gedenktafel gewidmet, die an der Stelle ihres ehemaligen Verstecks platziert ist.)

Das Gelande mit Weinkellern in der passend dazu benannten Kellergasse verrat eine langjahrige Winzertradition und der „Wein aus Hrušky“ begeistert manche Kenner dieses auserst schmackhaften Getrankes. Die Gemeinde ist daruber hinaus auch mit Mahrischen Weinradwegen gesegnet. Die Geschichte des Weinbaus wird ubrigens auch durch das Siegel der Gemeinde aus dem Jahr 1622 belegt, auf dem ein Winzermesser, eine Traube und ein Birnbaum dargestellt sind.

02Die Gemeinde hat eine reiche religiose Tradition, was u.a. die uberraschende Zahl der Statuen und Kreuze belegt: Insgesamt sind es mehr als zehn Statuen, wobei hier exemplarisch die Statuen des hl. Joseph, des hl. Johannes Nepomuk, des hl. Michael und der Dreifaltigkeit, alles Werke vom Ende des 19. Jahrhunderts, genannt werden sollen. Ebenso nennenswert ist selbstverstandlich die Dominante der Gemeinde, die Kirche des hl. Bartholomaus aus dem Jahr 1861, die mit einer Glocke mit einer tschechischen Aufschrift aus dem 17. Jahrhundert verziert ist.

Hrušky ist oft durch Folkloreleben gekennzeichnet. Die gesangsfrohen Leute werden vor allem durch den popularen mannlichen Sangerchor, sowie dem Madchenchor und dem volkstumlichen Kinderensemble Jatelinka erhalten und erweitert. Die authentischen Volkslieder, die Trachten sowie Tanze kann man alljahrlich bei dem traditionellen Bartholomaus- Trachtenfest sehen, das am Namenstag des Schutzheiligen der hiesigen Kirche am 24. August stattfindet. Zu den weiteren regelmasigen Veranstaltungen gehoren auch der Tag der offenen Keller im Juli und die Schau von Wein und Kase im Marz.

Zu den mit der Gemeinde verbundenen Personlichkeiten gehort der ehemalige tschechoslowakische Reprasentant und Rekordmeister, der Laufer Bohumir (Bob) Zhaňal, der hier seine Jugendzeit verbrachte.

www.hrusky.cz

  • Katasterflache: 708 ha
  • Einwohner: 410
  • Hohe: 186 m u. NN

01Das Dorf Josefov befindet sich in der Gegend westlich der Stadt Hodonin, wo Felder, Weinberge und Obstgarten dominieren. Unmittelbar hinter dem Dorf fliest das Flusschen Prušanka durch.

Die Gemeinde wurde im Jahr 1782 auf dem Gebiet eines ehemaligen herrschaftlichen Meierhofes gegrundet, der an der Stelle des ehemaligen Dorfes Kukvice gebaut wurde, das zu den altesten Siedlungen in Podluži gehorte. Zum ersten Mal wird es im Jahr 1383 erwahnt. Unter den bohmisch-ungarischen Kriegen in zweiten Halfte des funfzehnten Jahrhunderts wurde Kukvice niedergebrannt. Kukvice wurde vor dem Jahr 1528 erneuert; wahrend des Dreisigjahrigen Krieges ging es jedoch definitiv unter. Eine Erinnerung an Kukvice wurde bisher in den Namen der Feldstrecken und Weinberge erhalten.

Das neu entstandene Dorf Josefov wurde zu Ehre des Kaisers Joseph II. genannt und es ist bemerkenswert, dass die Bewohner (im Gegensatz zum Dorf Dolni Bojanovice, unter das es anfangs aus der Verwaltungssicht fallt) von der Fronarbeit befreit wurden. Bereits damals handelte es sich um ein landwirtschaftliches Dorf mit einem stark verbreiteten Weinbau, was grundsatzlich nicht einmal einige Jahrhunderte danach anderten. Zur Trennung der Gemeinde kam es erst im Jahr 1867 und zehn Jahre spater entstand hier die Einklassenschule.

Ein Teil der Volkskultur im Dorf sind die traditionellen Brauche, wie z.B. „Smrtnica“, was die traditionelle Begrusung von Fruhling ist (am zweiten Sonntag vor Ostern), das Trachtenvolksfest mit manuellem Kirchweihbaum- Aufstellen (Juli) oder die Winzerzeremoniell „Zaražani hory“ (September). Hier sind der mannliche Gesangschor Josefov, aber auch z. B. der Verein fur Tischtennis und Kynologischer Club tatig. Das alteste Denkmal stellt die Barockstatue der hl. Anna aus dem Jahr 1760 dar, die sich am Rande der Gemeinde Richtung Prušanky befindet. Nach dem Gerucht lies diese ein Hirte bauen, der gerade hier auf dieser Stelle einen Goldschatz fand. Im Jahr 1877 entstand durch den Umbau der hiesigen Kapelle eine den Allerheiligen geweihte Kirche.

Zu den Sehenswurdigkeiten dieser nicht grosen Gemeinde gehort auch fast eine zahlreiche Zahl von Speierlingen, die immer popularer wird. Die Bewohner von Josefov meldeten sich in Wettbewerb um den Titel des Jahres 2008 an und besetzten mit einem unglaublichen Ergebnis von 18 091 Stimmen den zweiten Platz im Rahmen der gesamten Tschechischen Republik.

www.josefov.eu

  • Katasterflache: 1246 ha
  • Einwohner: 1819
  • Hohe: 168 m u. NN

01Der Ostteil des Gemeindekatasters breitet sich in der Flur der Flusse Kyjovka und March (tsch. Morava), der Rest des Gebietes auf der Terrasse uber die Flur aus, die meistens von bewirtschafteten Agrarkulturen gedeckt ist. Die hiesigen archaologischen Funde stammen aus der Stein-sowie Bronzezeit, es wurden ebenfalls romische Munzen entdeckt. Die erste schriftliche Erwahnung uber die Gemeinde, wahrscheinlich mit Kolonisationsursprung, stammt aus dem Jahr 1384. Damals fiel es zusammen mit der Herrschaft von Tynec, zu der es gehorte, dem Markgraf Jošt von Mahren zu. Die Besitzer wechselten dann oft, und zwar bis zum Jahr 1638, als die Herrschaft – damals von Lundenburg – vom Fursten Karel Eusebius von Liechtenstein gekauft wurde. Die Nahe der ungarischen Grenze bedeutete, dass die Bevolkerung bei allen Einfallen von der Ostseite des Flusses March sehr litt (z.B. die ungarischen Aufstandischen unter Stephan Bocskai im Jahr 1605, die Kuruzen ein Hundert Jahre spater). Die Gemeinde wurde jedoch auch von Hussiten und auch wahrend des Dreisigjahrigen Krieges ausgeplundert. Auch der Brand wutete hier – im Jahr 1829 brannte Kostice bis auf ein Haus vollig nieder, es erholte sich jedoch relativ schnell aus dem Ungluck. Im 19. und noch Anfang des 20. Jahrhunderts beschaftigten sich die Burger dieses landwirtschaftlichen Dorfes mit dem Flechten von Wagenkorben fur die Bauernfuhrwerke in der Winterzeit. Die Weinberge wurden hier etwas weniger als vor einhundert Jahren angelegt, die hiesigen Weine erreichen jedoch heutzutage ausgezeichnete Qualitat.

Was Kultur-und volkstumliche Tatigkeit angeht, sind gleich zwei Zimbelmusikkapellen im Dorf tatig, und zwar die Kapelle von Jožka Severin und Dubrava, weiter der Mannerchor und Frauenchor. Auf die Erhaltung von Traditionen in Podluži, von mahrisch-slowakischen Trachten und Liedern achten auch der Mahrisch-slowakische Zirkel Kostice, das hiesige Gesinde und das Kinderfolkloreensemble Kostičanek. Die Sportinitiative beherrscht den Fusball und die Judo-Abteilung, die alljahrlich die Judosportler-Kollektiven aus der ganzen Tschechischen Republik in der Sokolturnhalle freihalt; gut geht es auch der Abteilung fur moderne Gymnastik.

Die hauptsachliche Folkloreveranstaltung ist die Kirchweih mit Volksfest, die alljahrlich drei Tage lang in der Mitte des Oktobers stattfindet. Besuchen kann man auch andere Veranstaltungen, zum Beispiel den Trachtenball am ersten Januarsamstag.

02In der Gemeinde befindet sich die Kapelle der hl. Theresie aus dem Jahr 1861, die unter Denkmalschutz steht. Ausser ihr stehen noch die Kapelle des hl. Kreuzes, die Balikovych Kapelle aus dem Jahr 1898 und die Statue des hl. Johannes Nepomuk in Kostice unter Denkmalschutz. Wenn Sie sich auf den Weg Richtung Sudosten machen, bietet sich Ihnen ein herrlicher Blick auf den Teich von Kostice, die Wiesen und den Auenwald – Orte fur Ausholung und Wanderungen von Heimischen sowie Besuchern.

Die relativ kleine Gemeinde kann sich mit einer ganzen Reihe von bedeutenden Landsleuten und Burgern loben. Fur alle seien die Singer der Volkslieder Josef Rampaček oder die Gebruder (Zdeněk und Božena) Baťka, der Komponist von Volksliedern František Třetina, der akademische Maler Jaroslav Blažek oder František Tureček erwahnt, der die Wurdigung „Trager der Tradition“ im Bereich Herstellung von Volksschuhen gewann.

www.kostice.cz

  • Katasterfläche: 1006 ha
  • Einwohner: 1213
  • Hohe: 160 m u. NN

01Die Gemeinde Ladna, in der Region des mahrischen Landes zwischen der Autobahn Brno – Bratislava (Brunn/Pressburg) und den Auenwaldern entlang des Flusses Dyje (Thaya) eingekeilt, ist ein stiller und ruhiger Ort, der fur Fans der Wandertouristik sowie Fahrradtouristik geeignet ist. Sie stellt namlich einen der idealen Eingange in die Kulturlandschaft Lednice (Eisgrub) und Valtice (Feldsberg) dar, des Kulturdenkmals auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO.

Das Gebiet, auf dem sich diese nicht grose Gemeinde befindet, war bereits in der Urzeit besiedelt, was u.a. die Entdeckungen der Graber der Glockenbecherkultur und der Lausitzer Kultur sowie haufi gere Funde der Aunjetitzer Kultur beweisen. Diese deuten darauf hin, dass hier am Anfang der Bronzezeit eine weitraumigere Siedlung war. Die Gemeinde Ladna selber entstand durch deutsche Kolonisation wahrscheinlich kurz vor dem Jahr 1220, offensichtlich im Zusammenhang mit der Grundung des in der Nahe liegenden Dorfes Podivin. Die erste Erwahnung uber die Gemeinde – damals mit Namen ihres Grunders Reinprecht bezeichnet – findet man bereits im Jahr 1271. Sie wurde oft auch als Lanštorf genannt (erstmals im Jahr 1581). Bis Anfang des 16. Jahrhunderts gehorte sie zur Herrschaft von Podivin, dann ging sie unter die Herrschaft von Lundenburg uber. Sie litt wesentlich wahrend der Kriege und feindlichen Streifzugen im 17. Jahrhundert, auch der Aufmarsch des franzosischen Heeres in den Jahren 1805 und 1809 beruhrte sie spurbar. Wahrend der Okkupation wurde sie dem Grosdeutschen Reich angeschlossen. Das Jahr 1950 brachte die Anderung ihres amtlichen Namens auf den gegenwartigen Namen Ladna mit sich, in der Zwischenzeit von 1976 bis 2006 war sie jedoch nur einer der Stadtteile der Nachbarstadt Břeclav (Lundenburg). Im Januar 2004 fand ein lokales Referendum uber die Trennung der Gemeinde von der oben genannten Bezirksstadt statt und seit 1. 7. 2006 ist Ladna wieder eine selbststandige Gemeinde. Von den Traditionsveranstaltungen kann man zum Beispiel den Trachtenball (Februar) oder das Volksfest (September) nennen, bei ihrem Besuch treffen Sie bestimmt die Mitglieder und Mitgliederinnen des Mahrisch-slowakischen Vereins Lanštorfčane sowie des weiteren Vereins Chasa Ladna.

Das unbestritten sehenswerte Hauptdenkmal ist die neuromanische Kirche des hl. Erzengels Michaels aus dem Jahr 1912, das Werk des Architekten aus dem Liechtenstein-Geschlecht, Karl Weinbrenner, fur welches angeblich 250 Typen von glasierten sowie unglasierten Formstucken und Vormauerziegeln aus der bekannten Fursten-Ziegelfabrik aus Poštorna (Unterthemenau) eingesetzt wurden. Ausserdem findet man hier die Kapelle des hl. Michaels aus dem Jahr 1849, eine Verbeugung des hl. Wendelins aus der 2. Halfte des 18. Jahrhunderts und eine Martersaule aus der Wende des 18. und 19. Jahrhunderts.

Aus den Landsleuten trat der Schriftsteller František Čapka (pseud. Jakub Ach)in das regionale Bewusstsein.

www.ladna.cz

  • Katasterfläche: 5485 ha
  • Einwohner: 3742
  • Hohe: 164 m u. NN

01Die sudlichste Gemeinde im Mahren, die Stadt Lanžhot, hat einen weitraumigen Kataster, dessen Grosteil sich auf der Aue beim Zusammenfl uss der Flusse Thaya (Dyje) und March (Morava) erstreckt. Hier findet man die regelmasig uberschwemmten Auenwalder und Auenwiesen – die einzigartigen und ausergewohnlich erhaltenen Biotope mitteleuropaischer Bedeutung, dessen Flache ohnegleichen in der Tschechischen Republik ist. Der Name dieser Gemeinde wird zum ersten Mal im Jahr 1384 in der Form Lanczhut oppido erwahnt und die Bedeutung des deutschen Namens Landshut weist auf die damalige Funktion der Gemeinde an der Grenze von drei Landern hin – Mahren, Ungarn und Osterreich. Durch die gegenwartige Stadt marschierten vielmal die einheimischen sowie auslandischen Heere in der Vergangenheit, wobei die Auswirkungen fur die Bewohner nicht selten gleich waren. Interessant ist, dass die seit dem Jahr 1496 dem Geschlecht von Liechtensteiner gehorende Gemeinde die Auswirkungen des zerstorenden Dreisigjahrigen Krieges wie die Lokalitaten in der Umgebung nicht so intensiv erlebte, dafur aber wurde sie bereits im Jahr 1605 beim Einfall von ungarischen Aufstandischen unter Stephan Bocskai vollig ausgeplundert und niedergebrannt. Harte Kampfe erfolgten hier am Ende des zweiten Weltkrieges, vom 5.–11. April 1945. Der Ort Lanžhot, der in den oben genannten Jahren der Knechtschaft als der einzige Ort im gesamten bohmischen und mahrischen Grenzland nicht Deutschland zufiel, sondern Teil des Protektorats blieb, war die erste befreite mahrische Gemeinde. Der Preis dafur war jedoch schrecklich – viele tote und verletzte Bewohner, teilweise Zerstorung der Gemeinde und einige Hunderte gefallene sowjetische Soldaten, wovon viele bis heute in den unbekannten Grabern in den Waldern zwischen dem Fluss March (Morava) und dem Ort Lanžhot liegen.

Seit dem Jahr 1900 wurde die Gemeinde als Marktflecken bezeichnet, am 27. Juni 2001 erhielt Lanžhot den Stadtstatut.

Heutzutage lebt sie mit einer ausergewohnlich abwechslungsreichen Tradition der Volksfeste und Gebrauche, der charakteristische Dialekt ist bisher sehr verbreitet. Wahrend des Kirchweihfestes, das mit dem Maibaumaufstellen von Hand mit einer Lange von vierzig Meter begleitet wird und Mitte September stattfindet, kann man immer noch zig Paare hiesiger Dorfburschen und Madels in der herrlichen Volkstracht sehen. Diese zieht sich jedoch die Dorfjugend auch an anderen mit Kirchfesten und Zeremonien verbundenen Festtagen oder bei den Vergnugungen an, wie z.B. der Trachtenball (Januar) oder Fasching (Februar). Beliebt ist auch das Treffen der Volkszahler „O lanžhotsky přegulňak“ im August. Ihren Ruhm gewannen der hiesige mannliche und weibliche Sangerchor, bekannt ist auch die Blasmusikkapelle Lanžhotčanka.

02Aus den Denkmalern verdient Beachtung die Kirche der Erhohung des Heiligen Kreuzes, die aus dem Jahr 1550 stammt, jedoch mit Beihilfe des Fursten Johannes von Liechtenstein im Jahr 1893 vollig umgebaut wurde. Unter Denkmalschutz stehen auch die Statue des Rotarmisten und die Kapelle bei der Strase in den Nachbarort Kostice; bis heute findet man hier die traditionellen Hauser mit dem gemalten Vorbau vor der Haustur und den Volksornamenten. Es ist moglich, sich mit der Geschichte sowie Volkerkunde von Lanžhot im hiesigen Museum vertraut zu machen.

Durch die Gemeinde fuhrt auch der Mahrische Weinradweg und als Tipp auf eine Naturmerkwurdigkeit kann man die Naturschutzgebiete Ranšpurk und Cahnov – Soutok nennen, von denen Waldteile mit Urwaldcharakter geschutzt werden. Der Blick auf die Flussarme mit Altwasser, stehenden Gewasser oder die Erhohungen – die Gipfel der Sanddunen stellen ein einzigartiges Erlebnis fur den Naturliebhaber dar. Das gesamte Gebiet ist daruber hinaus eine bedeutende Fundstatte einer ganzen Reihe von Tierarten, Pflanzen und Pilzen und wurde nach der Ramsar-Konvention als Sumpf von internationaler Bedeutung erfasst.

Die hiesigen Personlichkeiten werden wie folgt vertreten: Sangerin der Volkslieder Božena Šebetovska, die Komponisten dieser Lieder Rozalie Horakova und Vojtěch Bartoš, der Musikkomponist Metoděj Prajka, der Leiter der Luftlandetruppe Clay – Eva Antonin Bartoš, der Regierungskommissar in Břeclav (Lundenburg) nach dem Jahr 1918 Josef Pyskaty und auch der Ministerialrat und Verfasser des Szenarios zum Film „O děvčicu“, dem ersten Film mit der volkstumlichen Thematik bei uns.

www.lanzhot.cz

  • Katasterflache: 752 ha
  • Einwohner: 2830
  • Hohe: 176 m u. NN

01Die Gemeinde Lužice liegt in der fruchtbaren Landschaft Sudmahrens, von Kirsch-, Pfirsich und Apfelgarten und selbstverstandlich von Weinbergen umgeben. Zum unterirdischen Bodenschatz gehoren die gegenwartig intensiv ausgenutzten Vorkommen des Erdols, des Erdgases und Lignits. Der Name der Gemeinde leitet sich jedoch von haufigen Wasserfl achen ab, die sich hier in langst vergangenen Zeiten ergossen.

Die Spuren von ersten Insassen kann man bis zur Jungsteinzeit (Neolithikum) auf dem Gebiet von Lužice beobachten. Die alteste schriftliche Erwahnung uber die Gemeinde stammt aus dem Jahr 1250, als diese in Besitz des Klosters von Velehrad kam. Im Jahr 1359 wurde diese nach der Aufzeichnung in der Landtafel von Vilem z Potštejna gekauft. Die mittelalterliche Landgutfestung, die sich hier befand, ging Ende des 14. Jahrhunderts zugrunde. Anfang des Jahres 1511 gehorte Lužice der Herrschaft von Hodonin. In der Geschichte der Gemeinde war – ubrigens genauso wie bei anderen Regiongemeinden – das 17. Jahrhundert der schlimmste Zeitraum, insbesondere dann die Zeit wahrend des Dreisigjahrigen Krieges. Die Gemeinde wurde damals einige Male vollig ode und wust. Ihre neuzeitliche Geschichte hat die Entstehung und Entwicklung der Industrie gebrandmarkt. Direkt auf dem Kataster der Gemeinde waren einige Lignitgruben in den Jahren zwischen 1840 und 1931 tatig; zur Zeit ist nur noch die Grube von Mikulčice Důl Mir (Grube Frieden) im Betrieb. Im Zeitraum 1870 - 1933 stand hier auch eine grosse Fabrik zur Glasproduktion. Obwohl Lužice uberwiegend eine Industriegemeinde mit einem modernen aufwachsenden Wohnungsausbau ist, finden der Volksgesang, Tanz und die bunten Trachten immer noch genug Platz im Leben der vielen hiesigen Leuten. Dies beweisen unter anderem bereits drei „Muhlenbescheider von Podluži“, die Sieger von „verbuň“ bei den regionalen Volksfesten Podluži im Lied und Tanz, die aus Lužice stammen. Die Kyrill-Method-Kirmes feiert man hier am Anfang Juli, diese ist mit dem Vorkirmes- Singen und der Zimbelmusik verbunden. Ein anderes Thema ist dann das Bildhauer-Symposium „Holz – Stein“, das ebenfalls in Juli stattfindet. Hier sind der mannliche Gesangschor, der Mahrisch-slowakische Zirkel Lužice, der Kirchenchor, die Kinderkapelle mit Zimbelmusik, das volkstumliche Ensemble Lužičanek und viele weitere Ensembles tatig, dank denen die Gemeinde ein reiches Kultur-und Gesellschaftsleben wahrend des ganzen Jahres lebt. Und wenn man die franzosische Sprache hort, ist es hochstwahrscheinlich deswegen, da Leute aus der franzosischen Partnergemeinde Isdes zu Besuch in Lužice sind.

02Eine Dominante der Gemeinde ist die den grosmahrischen Glaubenboten Kyrill und Method geweihte Kirche, die im Jahr 1874 fertiggestellt wurde, mit der Dekoration des Malers Jano Kohler aus dem Jahr 1932.

Vor kurzem wurde das sog. Alte Quartier instandgesetzt, ein Denkmal der traditionellen Volksarchitektur, die Dauerausstellung des Wohnens sowie kurzzeitige Ausstellungen. Den Sportanhangern stehen seit dem Jahr 2008 eine moderne Sporthalle im Gelande TJ Banik und der Fussballplatz mit kunstlicher Bewasserung zur Verfugung. Zur Erholung dient dann das Gelande mit Freibad Lužak – Cihelna. Wenn man jedoch nach Ruhe und Stille der Natur sehnt, so fuhrt der Weg zum nahen Komplex von einigen Teichen in der Lokalitat Pisečna. Der spiegelnde Wasserspiegel wird von Mischwald, dem Paradies der Pilzsammler, umgerahmt, und mit Weiden, Rohricht und Rohrkolben umwachsen wird das zum Zuhause von vielen seltenen Arten der Wasservogel, Tierarten und Insekten. Ostlich von der Gemeinde an den Ufern des Flusses March (Morava) mit Vogelhecken von Storchen befindet sich ein Auenwald.

Lužice ist der Geburtsort des Musikologes Miroslav Barvik, der mit belehrenden Funksendungen uber die Musik beruhmt wurde. Hier lebten auch der Lehrer, Graphiker und Kampfer gegen Faschismus Jaroslav Dobrovolsky, weiter Štěpan Kurka, der als der erste tschechoslowakische Flieger des 2. Weltkrieges im Jahr 1939 beim Luftangriff im polnischen Dublin starb, und Štěpan (Štefin) Přikazsky, der Werber, Volkssanger und der letzte Dudelsackpfeifer von Lužice; uber sein Leben in Amerika berichten die Reisenden Hanzelka und Zikmund in ihrem Buch Tam za řekou je Argentina (in deutscher Sprache publiziert als Zwischen Parana und Rio de la Plata – Verlag Volk u. Welt (1956).

www.luziceuhodonina.cz

  • Katasterfläche: 1530 ha
  • Einwohner: 1942
  • Hohe: 165 m u. NN

01Das durch archaologische Ausgrabungen beruhmte Dorf in der nicht weiten Slawischen Burgstatte in Mikulčice befindet sich sudwestlich von der Stadt Hodonin, am Flusschen Kyjovka. Die fruhmittelalterliche Burgstatte befand sich im Dorfkataster in der Nahe des Flusses March (tschechisch Morava) und gehorte im 9. Jahrhundert zu den bedeutendsten Zentren des Grosmahrischen Reiches. Der Name ist nicht erhalten geblieben, genauso wenig wissen wir leider, welche Funktion die Burgstatte in der Staatverwaltung, in Wirtschaftsund Religionssachen erfullte. Die gesamte besiedelte Flache der Anlage kann auf 30-50 Hektar geschatzt werden. Nach dem Untergang des Grosmahrischen Reiches durfte vielleicht ein Teil der Bevolkerung der Burgstatte in den Raum des heutzutage bebauten Teils von Mikulčice auswandern, wovon es archaologische Funde gibt, die in 10. bis in erste Halfte des 11. Jahrhunderts datiert werden.

Mikulčice wird 1141 erstmals schriftlich erwahnt, damals war es im Besitz der Grospfarrei Lundenburg (tschechisch Břeclav). Im Hochmittelalter standen auch zwei Festungen im Kataster von Mikulčice, die offenbar in der unruhigen Zeit der Hussitenkriege untergingen. Wahrend des ganzen Mittelalters sowie der fruhen Neuzeit wurde das Dorf durch Einfalle von benachbarten Ungarn geplagt, im 19. Jahrhundert leidet es an haufigen Fluten sowie mehrmaligen Branden. Mit Beginn der Erdol- und Lignitforderung im bereits erwahnten 19. Jahrhundert wandelt sich der Charakter des Dorfes mit landwirtschaftlichen Arbeitern um. Im Jahr 1951 wurde das Nachbardorf Těšice dem Ort Mikulčice angeschlossen.

Hier sind CM Slovacko sowie CM Slovacko mladši (jr.) tatig, weiter Chasa Mikulčice, der Mannerchor und auch der Kirchenchor und das Orchester mit mehr als Hundert Teilnehmern aus der Gemeinde und Umgebung.

Die Trachtkirchweih mit Volksfest findet jeweils am dritten Sonntag in August im Dorf statt, und zwar zusammen mit der Veranstaltung Wein und Heurige aus den offenen Kellern; es gehen ihr die Kost von Branntweinen im Januar, der Trachtenball im Februar, die Weinkost im April und das Festival der offenen Keller im Juni vorher. Unvergesslich sind auch die eindrucksvollen Weihnachtskonzerte. Im Gelande der Slawischen Burgstatte findet alljahrlich am 5. Juli die Kyrill- Method-Kirmes unter Beteiligung von den grosten orthodoxen Wurdentragern statt, im Mai treffen hier in der Orthodoxen Kirmes die in der Tschechischen Republik wohnhaften bulgarischen Burger zusammen und im Juni findet hier eine Griechisch-katholische Kirmes statt. Kein Wunder, dass Mikulčice Trager des Preises des Rudolf II. fur vorbildliche Beziehung zur Kultur ist. Aus Sportveranstaltungen errang das Renommee das Strasenrennen „Das grose Mahren“, das in den Grand-Prix-Wettkampf aufgenommen wurde.

Die Denkmale sind naturlich von der oben genannten Slawischen Burgstatte in Mikulčice mit zwei Ausstellungen vertreten (Das grosmahrische Mikulčice – Furstenburg in der Talaue des Flusses March und das grosmahrische Mikulčice – Zweite Kirche und Sakralarchitektur der Furstenburg) und mit der Besichtigungstrasse, die Fundamente einiger entdeckten Kirchen und die der Furstenburg den Besuchern naher bringt. Eine bestimmte Besonderheit ist hier die direkt im Gelande der Burgstatte tatige Poststelle Velkomoravske Mikulčice (Das grosmahrische Mikulčice). Es ist hier auch die Arbeitsstatte des Archaologischen Institutes der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Brunn tatig.

Direkt im Dorfkern steht die gotische Kirche der Himmelfahrt der Jungfrau Maria, wo ein einzigartiger Altar aus den im Flussbett der March gefundenen Eichenstammen zu sehen ist. Vor der Kirche fanden die Barockstatuen des hl. Ulrichs und des hl. Johannes Nepomuk ihren Platz, und ein Stuck weiter im Park ist ein Holzkreuz, sog. Lekavych křiž aufgerichtet, ein reich geschnitztes Werk des volkstumlichen Holzschnitters, František Vymyslicky aus Dolni Bojanovice. Die Kapelle des hl. Rochus (nationales Kulturdenkmal) am Friedhof wird vom gemalten mahrischslowakischen Vorbau vor der Haustur (sog. „žudro“) geziert. Mit diesem Vorbau ist auch das Pfarr-und Rathaus geziert, wo die Statuengruppe des hl. Kyrills und Methodes steht. Erwahnenswert ist auch das Gelande der sog. Bauden von Těšice beim Weg nach Lužice, bzw. die Mikultschitzer Keller bei der Jagerhutte, und die Grube Frieden (Mir) mit Lignitforderung. Fur einen Waldausfl ug kann das Naturschutzgebiet Skařiny mit Vogelhecke des Weisstorches und des Graureihers empfohlen werden. Die Umgebung dieser Lokalitat wurde in den Naturpark Mikulčicky luh umgefasst.

An der imaginaren Spitze von Landleuten aus Mikulčice steht bestimmt der Komponist von vielen bekannten mahrisch-slowakischen Liedern, die volkstumlich wurden, der Veranstalter des volkerkundlichen Lebens in Podluži und Mitgrunder und Chefredakteur der volkerkundlichen und heimatkundlichen Zeitschrift der Mahrischen Slowakei Malovany kraj („Gemalte Gegend“) František Hřebačka, mehr als Fanoš Mikulecky bekannt. Ausser ihm stammen von hier auch der Divisionsgeneral in der ersten Republik, spaterer Haftling des kommunistischen Regimes, František Nosal oder akad. Bildhauer Jaroslav Jurčak und akad. Maler Pavel Vavrys. Im Kampf gegen die Nazis starb der Flieger des 311. Bombengeschwaders in Grosbritannien, Rudolf Bolfik.

www.mikulcice.cz

  • Katasterflache: 2341 ha
  • Einwohner: 2580
  • Hohe: 190 m u. NN

01Der vorwiegende Teil des Katasters, einer der grosten Gemeinden der mahrischen Slowakei, wird von der intensiv bestellten landwirtschaftlichen Region mit einem uberwiegenden Teil an Ackerland gebildet; man findet hier auch einen schmalen Streifen an Auenwaldern, die den Flusslauf der March (Morava) und die fruchtbaren Weinberge saumen. Das hiesige Gebiet wurde bereits in der Urzeit besiedelt, was die archaologischen Funde der Volkssiedlung mit der Keramik der Glockenbecher aus der Bronzezeit beweisen. Im Mittelalter stand hier eine Kolonisationssiedlung des Klosters von Velehrad namens Walterstoph (die erste schriftliche Erwahnung stammt aus dem Jahr 1261), welches kurz darauf in Waltersdorf umbenannt wurde. Ebenso wie viele andere Ortschaften an der Grenze, bezahlte sie ihre Lage; nach den Streifzugen von ungarischen Seite ging sie abwechselnd unter und wurde anschliesend erneuert. Seit dem Jahr 1384 schreibt man daruber als Noveville, das heist Neudorf. Den Zusatz „Mahrisch“ bekam sie jedoch erst im Jahr 1911. Zu den bedeutendsten Besitzern der Gemeinde kann man auser dem oben genannten Konvent von Velehrad das Geschlecht von Zierotin, das seit 1528 zu der Herrschaft von Lundenburg (Břeclav) gehorte, sowie die Fursten von Liechtenstein nennen. Wahrend ihrer Regierung brach ein erfolgloser Aufstand der Untertanen im Teil von Podluži im Jahr 1738 aus, dessen Zentrum sich in Nova Ves befand. Im Jahr 1807 wurde die Gemeinde auf einen Marktflecken erhoben und es wurden drei Markte zugelassen.

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts wandelt sich die bisher rein landwirtschaftliche Gemeinde in eine halbindustrielle Gemeinde um, in der eine Vielzahl an neuen Unternehmen entstanden. Trotz allem wird jedoch grosen Wert auf den Weinbau gelegt. Mit 160 Hektar Weinbergen und ungefahr 170 Weinkellern kann man eine breite Palette an goldenen und rubinfarbigen Weinsorten von ausgezeichneter Qualitat geniesen! In Moravska Nova Ves wird noch immer ein recht lebhaftes Folkloreleben erhalten. Die Schonheit der Volkstracht, die herrlichen Lieder sowie die typischen Tanze kann man alljahrlich z.B. bei folgenden Veranstaltungen antreffen: Tag der offenen Keller, der im Juli stattfindet, St. Jakob-Fest am letzten Sonntag im Juli, das Weinlesefest im September, Fest der Weinweihe am 26. Dezember oder der Trachtenball am letzten Januarsamstag. Das Renommee gewann ebenfalls der Tag der Handwerke (1. Mai).

In der Gemeinde sind sowohl der Mahrischslowakische Zirkel, als auch der mannliche und weibliche Sangerchor, als auch das Kinderfolkloreensemble Jatelinka, sowie der Winzerverein, die Sportclubs und viele Weitere aktiv tatig.

02Die Denkmaler werden insbesondere durch die im Jahr 1773 gebaute Kirche des hl. Jakob vertreten, von der die Statuen des hl. Wenzel und hl. Florian aus der ersten Halfte des 18. Jahrhunderts stammen. Weitere Heiligen, deren Plastiken in Moravska Nova Ves zu sehen sind, sind der hl. Johannes Nepomuk und die hl. Anna; es lohnt sich auch, den hiesigen Friedhof zu besichtigen, auf dem sich der vom Bildhauer Franta Uprka geschaffene Grabstein befi ndet. Nicht zuletzt offnet auch die Natur ihre Arme: In der von der Sonne erhitzten, hitzefl immernden Luft zeigen die herrlichen Seen den Weg zu den Auenwaldern, die von der einzigartigen Fauna sowie Flora strotzen...

Zu erwahnen sind die Namen einer ganzen Reihe von Personen, die in der jeweiligen Zeit mit der Gemeinde verbunden waren. Hierzu zahlt zum Beispiel der Rechtsanwalt und Sekretar des Verbandes der Industriellen der Slowakei, Josef Maděřič, in der Zeit der Republik vor Munchen fur den der oben genannte Grabstein vom Bildhauer Franta Uprka auf dem hiesigen Friedhof geschaffen wurde.

www.mnves.cz

  • Katasterflache: 1354 ha
  • Einwohner: 1423
  • Hohe: 198 m u. NN

01Die Gemeinde liegt inmitten der landwirtschaftlichen Region, wo Ackerland, teilweise mit Obstgarten und Weinbergen erganzt, uberwiegt; im einzelnen erstreckt sie sich in dem flachen Tal auf dem rechten Ufer des Bachs Prušanka.

Das hiesige Gebiet wurde bereits in der Urzeit besiedelt. In der Ziegelfabrik hinter dem Žižkovsky Teich wurden zum Beispiel eine Siedlung, sowie die Graber der Aunjetitzer Kultur und eine Siedlung der Grabhugelkultur gefunden. Es wurden hier ebenfalls die slawischen Graber aus dem 9. - 10. Jahrhundert gefunden.

Die Gemeinde selbst zahlt jedoch zu den jungsten Gemeinden in der Gegend; sie entstand erst im Jahr 1731 auf Anlass des Inspektoren der liechtensteinischen Herrschaften, Jan Maxmilian Žižka, der uber die Bodenverteilung an die Siedler entschied und nach dem die Gemeinde benannt wurde. Zuvor befanden sich auf ihrem Platz nur ein furstliches Jagdhaus und ein Hengstdepot. Moravsky Žižkov gehorte anfangs zum Nachbarort Velke Bilovice, von dem es sich im Jahr 1792 trennte und seitdem selbststandig ist. In der zweiten Halfte der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hatte die Nationale Faschistische Gesellschaft (Narodni obec fašisticka) eine starke Position in der Gemeinde. Seit der ersten Republik wird das Erdol in der Umgebung gefordert. Die lebende Folkloretradition wird immer noch bei dem Kirchweihfest erhalten, das jeweils am dritten Septembersonntag stattfand. Am 17. August 2002 wurde jedoch die neue Kirche der Jungfrau Maria der Siegerin in der Gemeinde eingeweiht und das Fest damals auf Wunsch der Burger auf diesen Termin verschoben. Zu dieser Weingegend gehoren selbstverstandlich auch die herrlichen versteckten Winkel der Weinkeller, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass die Winzer hier im August feiern – mit der traditionellen Winzerzeremoniell „zaraženi hory“.

Die Gemeinde ist durch ihre Tradition des Laientheaters (das Theaterensemble Šejkspir), des mannlichen und weiblichen Sangerchors bekannt. Auf die Vergangenheit weisen einige Gussund Mauerkreuze aus dem 19. Jahrhundert, die Statue des hl. Johannes Nepomuk und die Kapelle des hl. Florian aus dem Jahr 1852 hin, die im Park im Gemeindezentrum versteckt ist, wo man im angenehmen Schatten der massiven Baume ausruhen kann. An die Parkanlage knupft das majestatische Gebaude der Grundschule an, in der man mehr als siebzig Jahre lang unterrichtet hat und die zusammen mit der Dominante der oben genannten Kirche eine moderne Architektur in Moravsky Žižkov vertritt.

www.moravskyzizkov.cz

  • Katasterfläche: 297 ha
  • Einwohner: 168
  • Hohe: 246 m u. NN

01Der gegenwartige Name Novy Poddvorov leitet sich gleich wie beim Nachbardorf - Stary Poddvorov – von der zugrunde gegangenen Siedlung Potvorovice (und nachfolgend der Kleinstadt Potvorov) ab, die dem Kloster von Velehrad gehorte und unter bohmisch-ungarischen Kriegen in der zweiten Halfte des 15. Jahrhunderts zugrunde kam. Bis heute blieb danach nur der Name der Feldstrecke Kosteliska.

Erst im Jahr 1783 wurde wahrend der Regierung des Kaisers Joseph II. die gegenwartige Gemeinde Novy Poddvorov gegrundet, konkret auf den oden Untertanenfeldern im Mutienitzer Hugelland, ungefahr funfzehn Kilometer westlich von der Stadt Hodonin. Nach der Tracht geschatzt, stammten die neuen Ansiedler wahrscheinlich aus umgebenden Dorfern der hannakischen Slowakei. Die Bodenbonitat war in dieser Gegend sehr gut; kein Wunder, dass die Bewohner sich der Landwirtschaft und auf den passend gelegenen Weinbergen auch dem Weinbau widmeten – immer noch gedeihen die anspruchvollsten Weinsorten. Seit den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts wird Gas in der Umgebung gefordert.

Alljahrlich wird ein Tag der offenen Keller in Juni in Novy Poddvorov veranstaltet. Die groste Touristensehenswurdigkeit hier, auf der hochstgelegenen Stelle in der Region Podluži, stellt zweifellos der neu gebaute, ungefahr dreisig Meter hohe Aussichtsturm Na Podluži. Spezifi sch ist seine architektonische Losung, die an die Form eines Forderturms mit Absicht erinnert – Hintergrund ist es, die Bedeutung der Erdolforderung fur das breitere Gebiet der Regionen Hodoninsko und Podluži zu betonen.

www.obecnovypodvorov.eud.cz

  • Katasterflache: 1414 ha
  • Einwohner: 2120
  • Hohe: 185 m u. NN

01Die Gemeinde Prušanky liegt westlich von der Stadt Hodonin, im flachen Tal des Flusschens Prušanka zwischen zwei Erhebungen namens Nechory und Jochy.

Die Umgebung der Gemeinde war bereits in der Urzeit besiedelt, die bedeutsameren Spuren nach Anwesenheit des Menschen stammen jedoch erst aus der Bronzezeit und auch aus der Zeit, als slawische Stamme einwanderten – aus diesem Zeitraum wurde eine umfangreiche Begrabnisstatte einschliesslich des Grabes eines Grossen des Reiches von Archaologen auf der Strecke Podsedky freigelegt.

Die erste schriftliche Erwahnung uber Prušanky knupft sich an das Jahr 1261. Damals geht das Dorf – unter dem Namen Prusy (die Bezeichnung von heute wurde erst seit Ende des 16. Jahrhunderts verwendet) – in Besitztum des Zisterzienserklosters in Vizovice. Nach Untergang des Konventes im Jahr 1497 gewinnt das Herrengeschlecht von Kunstadt das Dorf. Es ist jedoch aufgrund der in zweiter Halfte des 15. Jahrhunderts erfolgten bohmisch-ungarischen Kriege ode und leer. Erst in der ersten Halfte des folgenden Jahrhunderts gelang es, dieses wiederzubesiedeln. Im Jahr 1536 geht das Dorf ins Eigentum von Prusinovsky von Vickov uber, nach dem Weisen Berg wird es von olmutzer Jesuiten verwaltet und nach der Aufl osung des Ordens im Jahr 1773 zahlt es zum Eigentum des sog. Studienfonds.

Im 16. Jahrhundert lies sich hier eine Kommunitat von Wiedertaufern nieder, im Jahr 1605 wurde das Dorf von ungarischen Aufstandischen unter Stephan Bocskai abgebrannt, im Jahr 1842 brannte es fast vollkommen nieder, die von preusischen Soldaten im Jahr 1866 mitgebrachte Cholera traf es sehr. Kurz danach wanderten ungefahr ein Hundert Familien nach Russland und vor allem nach Kroatien von hier aus.

Heutzutage widmet sich der uberwiegende Teil von Burgern dem Weinbau, der hier in Prušanky eine seit einigen Jahrhunderten lange Tradition hat, als Frucht sind ausgezeichnete leichte weise Weinsorten. An den Wein knupft sich auch die Folklore, die hier grose Belebung durch Grundung des volkstumlichen Ensembles Podlužanek bedeutete. Aus diesem entstanden auch die Zimbelmusiken Šohaj und Verbuňk. Der Mahrisch-slowakische Zirkel ist auch aktiv.

02Das groste Fest im Dorf ist die Trachtenkirchweih mit Volksfest „unter dem grunen“ in August, das mit der am Vorabend veranstalteten Zimbelmusik verbunden ist. Im Januar finden hier der Manner- und und Trachtenball, im September dann die Winzerzeremoniell zaražani hory und Winzerfest statt. Diese Winzerfeste werden in unnachahmlichem Flair der bekannten Lokalitat Nechory veranstaltet, die circa von 400 Weinkellern gestaltet ist und nur einen Katzensprung von der Gemeinde entfernt ist. Mann kann sie auch auf dem Weinradweg erreichen. Das wertvollste Kulturdenkmal der Gemeinde ist die spatbarocke Kirche des hl. Isidor aus dem Jahr 1758, die an Stelle der ursprunglichen Kapelle gebaut wurde und das Altarbild von Ignac Raab versteckt. Beim Weg nach Nechory steht seit dem Jahr 1847 die Statue des hl. Johannes Nepomuk, in Nechory dann das Marterl aus den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die alteste Plastik ist die Statue des hl. Florians aus dem Jahr 1839, die heutzutage ihren Platz im Park fand.

Aus der Gemeinde stammen zum Beispiel der Grunder des Hodoniner Symphonischorchester Jan Nosek; der Philosoph, Universitatspadagoge und Publizist Prof. PhDr. Jakub Netopilik, DrSc., oder der Grunder einiger Zimbalmusiken in der Region Hodonin und Břeclav, Pavel Čech.

www.obecprusanky.cz

  • Katasterflache: 1260 ha
  • Einwohner: 4082
  • Hohe: 207 m u. NN

01Die Gemeinde befindet sich nordlich von der Stadt Hodonin, von drei Seiten mit dem weitraumigen Waldkomplex Doubrava umgeben.

Das Gebiet von Ratiškovice wurde wahrscheinlich ohne langere Unterbrechungen, seit dem jungeren Palaolithikum besiedelt. Dies beweisen auch die archaologischen Funde von wohl allen folgenden Zeitraumen bis zum Einzug der Slawen. Der erste schriftliche Bericht uber die Gemeinde bezieht sich auf die Urkunde des olmutzen Bischofs Jindřich Zdik aus dem Jahr 1131. Im 14. Jahrhundert gehorte Ratiškovice zum Besitz der Markgrafen von Mahren, danach wechselten in der Haltung die verschiedenen Landedel-, aber auch herrschaftlichen Geschlechte (z.B. die Pernsteiner, Herren von Leipa, die Liechtensteiner, die Czobor). Unruhig war es hier wahrend der Hussiten- sowie folgenden bohmisch-ungarischen Kriege, als in der unmittelbaren Umgebung der Gemeinde gleich einige Siedlungen zugrunde gingen (z.B. Jarohněvice, Roztrhanky). Der zerstorende Streifzug von ungarischen Aufstandischen unter Stephan Bocskai erfolgte im Jahr 1605, die Zahl der Bewohner reduzierte sich markant wahrend des Dreisigjahrigen Krieges. Im Jahr 1762 kam die Gemeinde in direkten Besitz der herrschenden Habsburger Dynastie. Damals hatte sie noch einen landwirtschaftlichen Charakter, die Umwandlung stand seit Mitte des 19. Jahrhunderts bevor, als hier die Ziegelfabrik entstand, und vor allem seit Anfang der 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts - mit dem Aufbau der damals modernsten europaischen Lignitgrube Tomaš (heutzutage geschlossen), die nach seinem Grunder, dem Industriellen Tomaš Baťa genannt wurde. Im Zusammenhang mit der Forderung wurde auch die Waggonbahn in die Bahnstation in Rohatec errichtet, damit das geforderte Gestein in die Bata-Fabriken in Zlin befordert werden konnte, weiter wurde die Kolonie von mehr als 30 modernen Doppelhausern gebaut, die von den Angestellten der Grube bewohnt wurden, dieser Ortteil heist Baťovka.

Von den traditionellen Veranstaltungen in der Gemeinde kann man die Trachtenballe im Januar oder das Trachtenfest im Oktober besuchen. Im Mai erfolgt das traditionelle Zusammentreffen des mannlichen und weiblichen Sangerchors im Gelande der Weinkeller in Slavin namens Singen unter dem Gipfel Naklo, am Festtag des hl. Kyrill und Method (5.7.) findet die Wallfahrt beim Lilienkreuz auf dem Gipfel Naklo statt. Der zweite Julisamstag ist dem internationalen Festival der Blasmusikkapellen gewidmet. Auch heutzutage spielt eine grose Rolle die Folklore in Ratiškovice. Hier sind die Kinder- Zimbelkapelle, das Kinderfolkloreensemble, das Ensemble Ratiškovska Dolina, der Mahrisch-slowakische Zirkel, der Mannliche Sangerchor oder der immer popularer weibliche Sangerchor Robky ze Sečky tatig. Hier spielen auch die Blasmusikkapellen Dolanka und die jugendliche Kapelle Vesela muzika. Die grosen Erfolge im Fusball erreichte vor einiger Zeit der FK Banik Ratiškovice im modernen Sportareal, der sogar im Finale ČMFS im Jahr 2000 spielte.

Hier steht das Museum „Im Waggon“, das in zwei Eisenbahnwagen platziert ist und vor allem uber den Bergbau in Ratiškovice und der Umgebung informiert. Seinen Besuch kann man mit einer kurzen Sonderfahrt auf dem bereits erwahnten ehemaligen Bahnanschluss in Richtung Rohatec verbinden. Die Denkmaler der Gemeinde werden z.B. von der Kapelle des hl. Joseph aus dem Jahr 1850 oder die nur sieben Jahre altere Kirche des hl. Kyrill und hl. Method vertreten, wo die wahrscheinlich gotische Holzstatue der Madonna mit Christkind zu fi nden sind. Oberhalb der Gemeinde, auf dem hochsten Gipfel der Unteren Marchebene – dem oben genannten Naklo, wurde als Erinnerung an die Mission des hl. Kyrill und Method ein sieben Meter langes Lilienkreuz im Jahr 2004 installiert. Eine Wanderung verdienen ganz bestimmt die Walder Doubrava. Obwohl der Name vom Eichenforst abgeleitet wurde, befinden sich hier fast keine Laubbaume mehr, da es zu einer umfangreichen Abholzung im 18. Jahrhundert kam und die Sandsturme die Dunen mit einigen Zehner Meter auf den offenen Flachen bildeten. Das Problem wurde mit einem Kieferbestand gelost, trotzdem ist dieses Gebiet mit seiner Zusammensetzung mit Gobi, der trockensten Wuste auf der Welt gleich. Von hier aus stammt auch die markige unoffizielle Bezeichnung dieses Waldkomplexes – Die Mahrische Sahara.

Aus der Gemeinde stammt eine ziemlich lange Reihe von bedeutenden Landsleuten, u.a. der Professor der Ethnologie und Verfasser von einigen grundlegenden Fachpublikationen aus diesem Bereich Vaclav Frolec, der Ballettmeister und Choreograf des Nationaltheaters in Brunn Ivan Přikasky, der Bildhauer Miroslav Kovařik, der Keramiker Karel Němec, der Verfasser der Bucher uber die Gemeinde František Toman oder die Kampfer gegen Nazismus Jaroslav Kotasek oder Vit Přikasky und der Papstpralat Viktor Mlejnek.

www.ratiskovice.com

  • Katasterflache: 1745 ha
  • Einwohner: 3413
  • Hohe: 181 m u. NN

01Die ausgedehnte Gemeinde wird von drei Ortsteilen gebildet – das Dorf selbst mit dem Teil genannt Na Kopci (Auf dem Hugel), weiter die Kolonie, die im 19. Jahrhundert beim Ausbau der Hauskolonie fur die Angestellten hiesiger Zuckerfabrik ihren Namen bekam, und der Teil Soboňky, der erst im 1826 entstand und erst im Jahr 1960 dem Dorf angeschlossen wurde. Die Gemeinde ist etwa funf Kilometer nordlich von der Stadt Hodonin zu finden, von einer Seite vom Flus March (Morava), von der anderen Seite vom Waldkomplex Doubrava begrenzt. Sie war bereits in der Urzeit besiedelt, spatestens jedoch in der jungeren Steinzeit. Die erste schriftliche Erwahnung uber das Dorf ist die Urkunde aus dem Jahr 1270, wo der Name seines Besitzers Tvrdek von Rohatec (de Rohaz) aufgefuhrt ist. Anlas zur Besiedlung war wahrscheinlich die Handelsverbindung von Mahren mit Oberungarn mittels Ubergang uber den Flus March, was die uralte Fahre - „pas rohatecky“ beweist. Irgendwo in diesen Stellen stand auch eine Festung in alten Zeiten, und von hier aus entwickelte sich Rohatec auch. Nach zahlreichen Flusmaandern mit Sandbanken, sog. Ecken, bekam das Dorf wahrscheinlich auch seinen ungewohnlichen Namen. Die Bewohner beschaftigten sich mit Fischfang, Krebsenfang und Landwirtschaft.

Im Jahr 1368 fiel das Dorf ins Eigentum der Herrschaft von Stražnice zu und blieb ihr Bestandteil bis 1848. Im 15. Jahrhundert wurde es einige Male niedergebrannt und ahnlich war es auch im 17. Jahrhundert, als der Einfall von ungarischen Aufstandischen unter Stephan Bocskai und Auswirkungen des Dreisigjahrigen Krieges nicht ausblieben. Zum Aufschwung kommt es erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts, insbesondere nach Ausbau der oben genannten Zuckerfabrik in der Kolonie, einer der ersten Zuckerfabriken in Mahren. Anfang des 20. Jahrhunderts entstand hier eine Zuckerwarenfabrik, die gut bekannte Maryša. Im Jahr 1986 verlor Rohatec zwar seine Selbststandigkeit und wurde der Stadt Hodonin angeschlossen, jedoch nur fur kurze Zeit – vier Jahre spater war es wieder selbststandig.

Die Volkskunst zeigt sich hier unter anderem an der Zierung von Ostereiern durch das Auskratzen oder Malen. Das Kinderfolkloreensemble und der Manner-sowie gemischte Sangerchor sind im Dorf tatig.

Die Besucher konnen auf Weinkost an Osterfeiertagen oder auf Kinderfolklorefestival eingeladen werden, das in der Regel im Mai stattfindet. Es ware auch nicht empfehlenswert, die traditionelle Bartholomaus-Trachtenkirchweih auszulassen, die in August stattfindet. Eine Woche spater folgt das Volksfest.

Man findet hier ein kleines Gemeindemuseum, die interessante Kirche des hl. Bartholomaus aus dem Jahr 1911 sowie eine demselben Heiligen geweihte Kapelle – Presbyterium der ursprunglichen gotischen Kirche. Erwahnungswert ist auch das altertumliche Kreuz.

Die Umgebung von Rohatec ist herrlich. Ein bedeutendes Element der Naturschatze ist ein nicht regulierter Abschnitt des Flusses March, der mit kleinen Wasserfahrzeugen oder Ausfl ugsbooten schiffbar ist. Beim Dorf endet der Bata-Kanal, der in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von den Unternehmern Tomaš und anschliessend Jan Baťa zur Kohlebeforderung zu ihren Fabriken in der Region Zlin gebaut wurde. In den Kataster der Gemeinde fallt auch das Naturdenkmal Vate pisky und Naturpark Stražnicke Pomoravi. Die Walder Doubrava zahlen zum Paradies von Pilzsammlern, in hiesiger Lokalitat Roztrhanky wurde auch gelbliche Form von Aprikosenfarbenem Rohrling gefunden, der bisher nur an zwei Stellen auf der Welt bekannt ist.

Aus den Personlichkeiten zeichneten sich zum Beispiel die Malerinnen und Stickerinnen Alžběta Salčakova oder Alžběta Zahnašova, akad. Maler Karel Novak und Steinhauer Rudolf Richter aus, einen wesentlichen Ruhm erreichte insbesondere die Textilgraphikerin Anna Netikova, die Bilder mittels Zwirn schafft.

www.rohatec.cz

  • Katasterflache: 546 ha
  • Einwohner: 976
  • Hohe: 224 m u. NN

01Die Gemeinde ist im Mutienitzer Hugelland, unter dem Wald Kapansko zu finden. Die erste Erwahnung uber die Existenz der damals Potvorovice (Potowariz) genannten Siedlung stammt aus dem Jahre 1209, neunzehn Jahre spater wurde sie durch Spenden von funfzig Dorfern einbezogen, die von Ottokar I. Přemysl dem Zisterzienserkloster in Velehrad geschenkt wurden. In der 2. Halfte des 15. Jahrhunderts, wahrend der bohmisch- ungarischen Kriege, ging jedoch der Ort unter. Das ode Potvorovice wurde vom Kloster im 1482 dem Protivec ze Zastřizl versetzt, der es dem Heralt von Kunstadt zur Tschejkowitzer Herrschaft im 1529 verkaufte. Anfang des 17. Jahrhunderts begann die neue Besiedlung, und zwar vor allem aus dem Raum der Bauden unter Weinbergen, was auch durch Siegel aus dem Jahre 1779 nachgewiesen wird. Es kamen hierher Einwanderer aus der Slowakei, Dubňany, Ratiškovice und anderswoher. Im Laufe der Zeit begann sich auch der Name des Dorfes zu andern, und zwar auf Potvorov. Der Name von heute wird zum Jahr 1870 datiert, vierundfunfzig Jahre spater wurde er amtlich festgelegt. Seit den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wird Erdol in der Umgebung gefordert.

In Stary Poddvorov wird die Folklore immer noch gepflegt, diese insbesondere bei der Veranstaltung des Kirchweihfestes. Mitte Juni ist das zweitagige Kinderweihfest, das heutzutage bereits Charakter einer Folkloreschau von volkerkundlichen Kinderensembles mit internationaler Teilnahme hat; am ersten Augustsonntag fi ndet hier dann das Trachtenfest statt. Was Volkskunstschaffen betrifft, sind das Sticken von Trachten oder die Zierung von Ostereiern mit Gravieren zu erwahnen. Die Gemeinde, durch deren Kataster die Wein-, Rad- und Wanderwege durchgehen, ist auch durch Anbau von Qualitatssorten der Weinrebe bekannt. Die Tradition wird im Ort vom volkerkundlichen Kinderensemble Kordulka erhalten. Dominante von Stary Poddvorov stellt der Glockenturm aus dem Jahr 1855 dar, die dem hl. Martin geweiht wurde, und den gleichen Namen des Heiligen tragt; auch moderne Kirche aus 1994. Es ist auch auf die Statue des hl. Johannes Nepomuk aus Mitte des 19. Jahrhunderts hinzuweisen, die am Eingang in den Friedhof platziert ist. Eine ganze Reihe von kleinen Sakralobjekten, wie Bilder, Kreuze und Kapellen, befinden sich auch in der Dorfumgebung.

03Das Hauptdenkmal ist jedoch die Vollholz-Bockwindmuhle aus 1870, die 2003 instandgesetzt wurde und seine innere Ausstattung die fruhere Herstellung von Mehl und Nebenprodukten nachweist. Sie steht auf einer Erhohung, etwa drei Kilometer entfernt von der Gemeinde, und lies sie angeblich von einer dem Burger des Nachbardorfes Mutěnice bauen, der dank Findung der Heereskasse reich wurde.

Zu bekannten Landsleuten gehoren der Musikpadagoge und Komponist Pavel Jurkovič; der Biologe und Verfasser ganzer Reihe von medizinischen Publikationen Prof. MUDr. Augustin Svoboda, CSc. oder der wahrend des vorigen Regimes persequirte Kapuziner Pavel Sasinek.

www.poddvorov.cz

  • Katasterflache: 2116 ha
  • Einwohner: 2086
  • Hohe: 176 m u. NN

01Die Gemeinde liegt auf der Kante einer hohen, landwirtschaftlich kontinuierlich bestellten Terrasse mit Feldern und Weinbergen, und hebt sich neben dem Flusschen Kyjovka empor.

Aus ihrem Namen schliessen einige Forscher, dass sie vom Kastellan der hodoniner Burg, Tvrdiš, gegrundet werden konnte, der im Jahr 1169 erwahnt wird; die erste glaubwurdige Erwahnung ist jedoch fast ein hundert Jahre junger – sie stammt erst aus dem Jahr 1264, als Jan von Tvrdonice hinter dem Gemeindenamen geschrieben wurde. Gleich wie bei weiteren Gemeinden, wechselte auch Tvrdonice vielmals ihre Besitzer in der Vergangenheit, einige davon siedelten auch in der untergegangenen Wasserfestung, die auf den Wiesen im ostlichen Teil des hiesigen Katasters lag, auf der Feldstrecke namens Hradišťko. Im Jahr 1528 gewann das Geschlecht von Zierotin die Gemeinde, zehn Jahre spater wurde sie zum Stadtchen erhoht. Eine Plage bedeutete das von den Einfallen aus dem benachbarten Ungarn und dem zerstorenden Dreisigjahrigen Krieg begleitete Jahrhundert. Die Anzahl der Bewohner in dieser schlimm betroffenen landwirtschaftlichen Lokalitat, wo jedoch eine wichtige Rolle auch die Fischer spielten, die sich auch in einer eigenen Zunft vereinten, stagnierte sogar auch im achtzehnten Jahrhundert.
Heutzutage ist Tvrdonice bereits eine sich dynamisch entwickelnde Gemeinde, deren Bewohner die Traditionen ihrer Vorvater ehren und diese sorgfaltig erhalten und entwickeln. Der Hohepunkt des Kulturgeschehens nicht nur hier, sondern auch in der gesamten Region sind die volkstumliche Feste Podluži im Lied und Tanz, die mit einer langen Tradition prunken. Zusammen mit dem Internationalen Folklorefestival in Stražnice und dem Folklorefestival Horňacke slavnosti zahlen sie zu den drei bekanntesten Veranstaltungen dieser Art in der Mahrischen Slowakei. Die Feste finden direkt in der Gemeinde statt, und insbesondere im hiesigen volkstumlichen Gelande, jeweils am ersten Juniwochenende, und ziehen Jahr fur Jahr Tausende Anhanger der Volksgebrauche an. Ausserdem kann man die Besucher des Stadtchens z.B. auf das Trachtenfest (erster Septembersonntag) oder den Tag der offenen Keller (Juni) einladen. Bestimmt ist es nicht verwunderlich, dass ein volkstumliches Kinderensemble Pomněnka in Tvrdonice tatig ist; weiter der mahrisch-slowakische Zirkel Slovacky Podlužacky krůžek, der in seinem Rahmen den beruhmten mannlichen Sangerchor auch mit Sangern aus dem Nachbarort Kostice umfasst. Der Zirkel arbeitet zusammen mit der Zimbelmusikkapelle, die nach dem hiesigen Landesmann, einem bedeutenden Sanger der Volkslieder Jožka Severin benannt wurde. Ihren Sitz hat hier auch die Blasmusikkapelle Podlužanka.

02Zu den Denkmalern zahlt auch die neugotische Kirche des hl. Nikolaus aus dem Jahr 1941, die Statue des hl. Johann Nepomuk dem Jahr 1841, die Dreieck-Martelsaule mit Ursprung wahrscheinlich aus dem 18. Jahrhundert. Es ist auch moglich, das Naturamphitheater mit der typischen Mahrischen Baude - Slovacka chalupa zu besichtigen. Eine seltene Fauna und Flora werden von Mosaik der erhaltenen Wiesen und Sumpfen in der Aue der Flusse Kyjovka und Morava (March) dargestellt. Die Schatze des Auenwaldes sind hier im Naturschutzgebiet der Seen Stibůrkovska jezera geschutzt.

Aus den Personlichkeiten seien ausser dem bereits erwahnten J. Severin mindestens der bekannte Volkskundler von Podluži Jan Kružik oder der Europameister in Judo in der Kategorie der Veteranen Jiři Hasil erwahnt.

www.tvrdonice.cz

  • Katasterflache: 1160 ha
  • Einwohner: 1054
  • Hohe: 173 m u. NN

01Die Gemeinde befindet sich am Abhang zwischen dem Flusschen Kyjovka und der Verkehrsstrasse, die die Orte Břeclav und Hodonin verbindet, am Rande des Auenwaldes im March-Gebiet. Ihr Name bedeutet im Alttschechischen einen umzaunten Ort.

Tynec ist eine der altesten Siedlungen im sudostlichen Mahren und der einzige Wallfahrtsort in Podluži. In den schriftlichen Quellen wird diese zwar erst im Jahr 1244 erwahnt, als diese im Besitz von Markvart von Tynec war, die slawische Besiedlung gab es hier zweifellos viel fruher. Nach einigen Berichten wurde die Gemeinde sogar vom Fursten Břetislav I. im Jahr 1030 der Kirche des hl. Paulus in Olmutz geschenkt. Eine wichtige Rolle spielte hier auch die hiesige Burg (oder Festung), deren geringe Uberreste am sudostlichen Rande der Gemeinde zu finden sind. Wahrend der Hussitenkriege wurde sie durch die Besatzung des Schwiegersohnes von Siegmund, des osterreichischen Herzogs und des Markgrafen von Mahren Albrecht besetzt, und im Jahr 1426 wurde sie daher – ohne Erfolg – von Hussiten umgelagert. Sie ging wahrscheinlich in den 60er Jahren des 15. Jahrhunderts wahrend der Podiebrader Kriege unter, wenn auch wieder die Angaben auftauchen, dass im 16. Jahrhundert diese instandgesetzt wurde und die letzte Erwahnung daruber sollte bis auf das Jahr 1623 hinweisen. Die Gemeinde selbst wechselte sehr oft ihre Besitzer und wurde zum ersten Mal ein Stadtchen im Jahr 1384 genannt, im Jahr 1580 wurde sie jedoch von einem Brandstifter in Flammen gesetzt; haufige Prufungen fur sie sowie die gesamte Landschaft brachte insbesondere das 17. Jahrhundert mit sich. Im Jahr 1605 wurde Tynec von ungarischen Aufstandischen unter Stephan Bocskai niedergebrannt, vierzehn Jahre spater vom Kaiserheer ausgeplundert, die Qualen brachten auch die weitere Fortsetzung des Dreisigjahrigen Krieges sowie das Jahr 1663 – der Streifzug von Turken. Auch in dieser Gemeinde setzte sich die Erneuerung sehr langsam fort...

02Zum Gluck erhielten sich hier bisher die Volksgebrauche, -kleidung sowie –lieder. Die bedeutendste Traditionsveranstaltung ist das Kirchweihvolksfest „pod zelenym“, das Anfang September (nach dem Festtag der Enthauptung Johannes des Taufers) stattfindet, wo man die Vielfalt der Tracht von Podluži gleich bei einigen Zehner der unverheirateten einheimischen sowie auswartigen Jungs und Madels, bewundern kann. Der Trachtenball wird im Januar oder Februar; die Traditionsveranstaltung Tanzkranzchen „Divči vinek“ dann im November veranstaltet. In der Gemeinde gibt es zwei Sangerchore, die an dem Gesellschaftsleben teilnehmen: Es geht um den mannlichen Sangerchor und den gemischten Kirchenchor. Das Kulturgeschehen wird ebenfalls von dem Kindergarten und der Grundschule erganzt, die alljahrlich die Weihnachtsakademie, den Kinderkarneval, die Feier des Muttertages, das Programm zum Kindertag, die Ausstellungen der Kinderwerke usw. vorbereiten. Aus den Denkmalern ist die Dominante der Gemeinde sehenswert – die Wallfahrtkirche Enthauptung Johannes des Taufers, die aus dem Jahr 1760 stammt und mehr als ein hundert Jahre lang erweitert wurde. Weiter kann man die Schule aus dem Jahr 1832 nennen, die im Jahr 1885 umgebaut wurde, und auch die unter Denkmalschutz stehende Eiche unter der Kapelle der hl. Maria bei dem Weg nach Tvrdonice. Auf seinem Stamm merkt man bestimmt ein Bild der Madonna mit Jesu Kind: zu diesem Ort knupft sich eine Legende an, es soll hier die Mutter Gottes einem Soldaten erschienen sein. Beim Versuch, das Bild in die Kirche in der nahe gelegenen Ortschaft Moravska Nova Ves zu transportieren, konnten die Pferde den Wagen gar nicht bewegen, und deshalb blieb es hier.

www.tynec.cz

01Die Sudmahrische Region mit einer passenden Lage im sudostlichen Teil der Tschechischen Republik an den Grenzen an das Osterreich und die Slowakei, stellt seit alters her eine strategische Kreuzung Europas dar. Mit ihrer Flache steht sie auf dem vierten, und mit der Einwohnerzahl auf dem dritten Platz unter anderen Regionen der Tschechischen Republik. Sudmahren hat daruber hinaus als eine der gesundesten Regionen der Tschechischen Republik einen guten Ruf als eine Familiengegend, wo jeder findet, was er gerade sucht. Das breit gestaltete Angebot ist fur jeden Geschmack und alle Anspruche bestimmt – Familien, Einzelnen oder Gruppen, die nach Abenteuer, Geist- sowie Korpergenuss oder nach dem Kultur-oder Gesellschaftsleben sehnen.

Bei den Wanderungen durch Sudmahren trifft man auf jedem Schritt etwas, was zum Anhalten auffordert. Die Sonne, die umarmt, das Herz offnet und in der Seele bleibt. Die malerischen versteckten Orte in der Natur, die Burger und Schlosser wie aus dem Marchen, vielseitige Geschmacke von einzigartigen mahrischen Weinen und regionalen gastronomischen Spezialitaten, abwechslungsreiche Volkskunst, die Unterhaltung. Einfach einzigartige Weilen, wenn man es sich wunscht, die Zeit zu stoppen und den Augenblick in seiner ganzen Tiefe zu erleben.

Das historische Zentrum Sudmahrens bildet die Bezirksstadt Brno (Brunn), die trotz ihrer Grose eine besondere Schonheit und Ruhe erhielt. Das uralte Zentrum auf der Kreuzung von wichtigen Handelswegen wurde zum modernen Zentrum mit Geschaften, Ausstellungen und Messen und auch zum Universitatszentrum, Bischofssitz und zur Stadt der Kultur, Kunst und Unterhaltung.

02Vier Lokalitaten im Sudmahren sind auf der Liste des Welterbes der Kultur-und Naturdenkmaler der UNESCO aufgenommen. Die imposanten Adelssitze, sorgfaltig gepfl egten Garten und Parks, Jagdschlosschen, das Minarett, die kunstliche Ruine Janohrad (Hansenburg) oder der romische Triumphbogen, der im Halbdunkel des Waldes sich verbirgt – so ist die Kulturlandschaft Lednice (Eisgrube) und Valtice (Feldsberg). Ein uberraschender Gegensatz ist das grundlegende Werk der funktionalistischen Weltarchitektur aus dem Jahr 1930 – die Ville Tugendhat. Zu endlosen Wanderungen fordern auch die biospharischen Naturschutzgebiete UNESCO, wahle man entweder die weisen Riffe von Palava oder die Orchideenwiesen der Weisen Karpaten. Im Jahr 2005 wurde auf die Liste der Meisterwerke des immateriellen Kulturerbes der Menschheit auch der mahrisch-slowakische mannliche Solotanz „verbuňk“ aufgenommen. Mit der Auszahlung von diesen einigen Denkmalern der UNESCO enden die Schonheit und das Reichtum Sudmahrens noch lange nicht. Auch die Burger und Schlosser, stillen Kloster, herrlichen Kirchen und judischen Denkmaler des Sudmahrens fuhren uns durch Jahrhunderte und man erlebt mit diesen jede Menge der aufregenden Abenteuer. Man darf sie einfach auf seinen Reisen nicht auslassen. Die Einzigartigkeit und Farbigkeit Sudmahrens erganzen auch die Orte, die von der Natur selbst geformt wurden. Der Maander des Flusses Dyje (Thaya) in dem tief eingeschnittenen Tal ist nirgendwo so hubsch wie im Naturpark Podyji. Die Tropfsteinhohlen, die schwindenden Wasserlaufe und Klufte enthullen die zarten Schonheiten des Landschaftsschutzgebietes Mahrischer Karst. Die zottigen Walder der Bohmisch-mahrischen Hohe, die feurigen Herbstfarben in den Laubenwaldern des Chřiby (Marsgebirge) sowie die Romantik der Auenwaldern, jeder Weg erzahlt eine der uralten Geschichten – es reicht nur, zu gehen und zu horen.

Haben Sie mit den Kindern bereits alle Hohlen, technische Denkmaler, Freilichtmuseen oder Burge und Schlosser besucht? Dann vergessen Sie aber nicht die Dinosaurier, die Unterhaltung im Stil des Wilden Westens, die Zoologischen Garten und Aquarien, die geheimnisvolle Hohle mit Steinrittern, die Modellgleisanlage oder das Museum der Gespenster. Sie konnen sich auch auf hiesigen Aquaparks und Schwimmbadern unterhalten, so sie das von der Sonne durchwarmte Klima und die reine Luft Sudmahrens geniessen. Wer die freien Tage nicht nur zur Erholung, sondern auch fur seine Gesundheit nutzten will, sollte die naturlichen Heilquellen und Wellness-Programme im hiesigen Kurort ausprobieren.

Dass die Liebe zu Sudmahren auch durch Magen geht, uberzeugen die regionalen Spezialitaten sowie die ausgezeichneten Weine. Geniessen kann man sie unter den historischen Gewolben der Weinstuben, bei den traditionellen Folkloreveranstaltungen und Festivals oder nur so, in lockend halboffenen Turen der Weinkeller. In der mild gewellten Landschaft, die in Strahlen der freundlichen Sonne badet, ist kurz und gut der Wein zu Hause und gedeiht hier aussergewohnlich gut. Genauso ausgezeichnet sind hier auch die Bedingungen fur die Fahrradtouristik. Die markierten Radwege fuhren in den meisten Fallen auf den befestigten Feld- oder Waldwegen oder weniger benutzten Strassen. Es bleibt also nichts mehr ubrig, als in die Pedale zu treten und sich auf das Kennenlernen der abwechslungsreichen und schonen Region zu machen, wie Sudmahren eben ist.

www.kr-jihomoravsky.cz

01Die mahrische Slowakei zieht uns mit einer magischen Kraft an. Man verfallt einer bewundernswerten Bezauberung durch Leute, Natur und Landschaft und weis, dass man will, oder dass man wollen wird, in diese Orte nochmals zuruckkehren, da das Herz an diesen Gefallen fand. Diese Landschaft hat namlich ihre Besonderheiten, seit alters her wurde von Leuten wegen ihrer Aussensowie Innenwerte, fur ihr genius loci besucht. An ihrer Lokalisierung muss man seit Jahrhunderten nichts andern. Die mahrische Slowakei ist eine malerische Landschaft an der Grenze von zwei historischen Gebieten – des Mahrens und der Slowakei, ein Gebiet, dessen naturliche Achse die fruchtbare Talenge entlang des Flusses March (Morava) bildet; es ist mit den grunen Strauchern der Weinrebe, Feldern des golden gefarbten Getreides und Apfelgarten gesaumt und erstreckt sich von dem Napajedler Durchbruch bis zur osterreichischen Grenze.

Die mahrische Slowakei wurde seit der langst vergangenen Urzeit besiedet. Doch gerade entlang der Wasserlaufe fuhrten die altesten Kaufl eute ihre Karawanen mit der Ladung von Bernstein oder Bronzeerzeugnissen und auf den Kreuzungen dieser Wege und Pfade, die nach den Waren auch ihre Namen Bernstein- und Bronzestrasse bekamen, bauten die Menschen ihre Siedlungen. Hier trafen sich die Volksgeschlechte und Ethnik und im Kontakt von verschiedenen Kulturen und Traditionen entwickelte sich die Menschenzivilisation. Eben in dieser Gegend lagen die Zentren des einst beruhmten Grosmahrischen Reiches, der Verwaltungsabteilung der Bohmen und Slowaken, sowie der Sitz der Glaubensboten Kyrill und Method.

Egal von welcher jeglichen Seite man in die mahrische Slowakei ankommt, egal mit welchem Verkehrsmittel, immer landet man in der Landschaft mit den aussergewohnlichen Naturschatzen, in einer malerischen und ziemlich gegliederten Gegend. Ein Synonym fur die mahrische Slowakei sind die bisher am Leben erhaltenen Ausdrucke der Folklore, Traditionen, Volkslieder und Tanze, die bei den Brauchtumsereignissen direkt im Gelande, aber auch bei den Auftritten von zahlreichen Ensembles von Volkslieder und Tanze bei volkstumlichen Festen und Folklorefestivals dargestellt werden. Das Holzspielzeug, die Ostereier, Figuren aus dem Maisstroh, von Hand gewebte Textilien und Stickereien, all das gibt dem eigenartigen Reiz der mahrischen Slowakei das endgultige Geprage, gleich wie die Volksgastronomie. Die beruhmte mahrisch-slowakische Kuche sowie die ehrliche Gastfreundlichkeit der Bewohner machen diese Landschaft interessant fur die Veranstalter der kulinarischen Ausfahrten der Feinschmecker und Liebhaber guten Essens und Trinkens.

02Ein Ausfl ug oder Urlaub in der mahrischen Slowakei kann in vielen unterschiedlichen Formen erfolgen. Man kann diesen in der Natur beim Wasser verbringen, angeln oder sich dem Schwimmen und Surfen widmen. Man kann sich auf das Fahrrad setzen und eine der thematischen Radtouren fahren, die sicher ans Ziel fuhren. Einen neuen Blickwinkel auf die Schonheiten der mahrischen Slowakei bietet Ihnen bestimmt eine angenehme Schifffahrt auf dem Bata-Kanal und den Adrenalinspiegel im Korper erhohen ein bisschen der Schaufl ug mit Flieger oder Luftballon uber das Marsgebirge (Chřiby) oder der Tandemfallschirmsprung. Es liegt nur an dem Besucher, welche der vielen angebotenen Aktivitaten er bei uns auswahlt.

Die mahrische Slowakei - die Landschaft, die unserer Nation den Johann Amos Comenius sowie Tomaš Garrigue Masaryk gab und die eine ganze Palette von Literar- und bildenden Kunstlern mit offenen Armen empfing, ladt auch Sie zu Besuch ein

01Die Region Podluži, ein freiwilliges Bundnis der Gemeinden mit Sitz in Lanžhot, entstand im Jahr 1999. Im Laufe des Jahres 2003 kam es zur Erweiterung des ursprunglich siebenkopfi gen Vereins um sechs neue Gemeinden aus der Region Hodoninsko. Das letzte eintretende Mitglied war im Juni 2007 die jungste Gemeinde aus dem Bezirk Břeclav (Lundenburg), die Gemeinde Ladna. Das Bundnis der Gemeinden ist ein grundendes Mitglied der lokalen Gruppe Mistni akčni skupina (MAS) Dolni Morava, der Partner der Mikroregion Hodoninsko und Partner der mahrisch-slowakischen Region, mit der er sich auf den internationalen Messen fur Fremdverkehr in ganz Europa prasentiert. Die Region arbeitet ebenfalls eng mit weiteren Subjekten zusammen, wie z.B. das Biospharische Naturschutzgebiet Dolni Morava oder der Folkloreverein der Tschechischen Republik. Die Tatigkeit der Region Podluži ist grostenteils auf die Gewinnung von Subventionsmitteln zur Umsetzung der Entwicklungsprojekte im Bereich Propaganda des Fremdverkehrs, Weinbau, Erhaltung der traditionellen Kultur und Verbesserung der Infrastruktur orientiert.

Die Region Podluži setzte seit ihrer Existenz bereits mehr als 35 Projekte um, die auf die erwahnte Infrastruktur, Arbeit mit Kindern und Jugend, das Marketing des Gebietes, die Unterstutzung der Winzer, die Ausbildung und weitere Gebietsentwicklung orientiert ist.

www.podluzi.cz

01Herzlich willkommen in der Mikroregion Hodonin, die im Dezember 2004 zwecks der Durchsetzung, Koordination und des Schutzes der gemeinsamen Interessen der Mitgliedgemeinden gegrundet wurde. Zu diesem Bundnis gehoren die Gemeinden und Stadte Dolni Bojanovice, Čejkovice, Dubňany, Hodonin, Josefov, Mikulčice, Novy Poddvorov, Prušanky, Rohatec, Ratiškovice, Stary Poddvorov, die – was ihre Volkskunst betrifft – sehr unterschiedlich und dank dem sonnigen Klima an Weinbergen reich sind. In jedem dieser Orte findet man die Kultur- und Natursehenswurdigkeiten und weitere touristische Ziele. Die markierten Mahrischen Weinradwege und der neulich zuganglich gemachte Wasserweg Bata-Kanal ermoglichen eine bequeme Verbindung auch mit weiteren Mikroregionen. Dank allen Gemeinden mit reichem Kultur-, Wein- und Sportprogramm hat diese Mikroregion die perspektivischen Bedingungen fur die Fremdenverkehrsentwicklung.

Die Mikroregion Hodonin wurde als selbststandige juristische Person gegrundet. Ihr Tatigkeitsfeld ist insbesondere: Koordination der Aktivitaten betreffend der regionalen Entwicklung, Zusammenarbeit bei der Gewahrung von Beratungs- und Informationsleistungen, beim Ausbau und der Vergroserung des Radwegnetzes, bei der Organisation von Kultur-und Gesellschaftsveranstaltungen der regionalen Bedeutung, gemeinsame Propaganda dieses Vereins der Gemeinden usw. Die Mikroregion widmet sich weiter den Kindern, Sportaktivitaten, aber auch dem Umweltschutz, insbesondere dann dem Schutz des Grunes. Dank ihrer Lage und den passenden Naturbedingungen ist sie fur landwirtschaftliche Tatigkeiten geeignet, wichtig ist jedoch auch ihre Industrievergangenheit.

www.hodoninsko.info

43Podluží

Im südöstlichen Zipfel der Tschechischen Republik, an der Grenze zu Mähren, die Slowakei und Niederösterreich, beim Zusammenfl uss der Flüsse Thaya (Dyje) und March (Morava), befindet sich ein buntes und sehenswertes Gebiet, durch Katasterfl ächen von vierzehn, zwischen Breclav und Hodonín liegenden Gemeinden abgegrenzt.
Das hiesige ebene Gelände wurde durch beide Wasserfl üsse geformt und zusammen mit dem warmen Klima war dieses immer für die Wirtschaft und die Entstehung von menschlichen Siedlungsgebieten ideal. Die Geschichte dieser Besiedlung greift tief vor die Zeit Großmährens ein, ein unangenehmes Merkmal, das die Entwicklung und das Wachstum der Bedeutung von gleich an der Staatsgrenze liegenden Gemeinden in Podluží verhinderte, waren jedoch die in der Geschichte ziemlich oft auftretenden Militäreinfälle. Trotzdem blie-ben die meisten historischen Siedlungen bis zur Gegenwart erhalten.

Diese Gegend ist reich an fruchtbaren Böden, die zurzeit als landwirtschaftliche Flächen, Weinberge, Wiesen oder Wälder benutzt werden. Die natürlichen Sehenswürdigkeiten fehlen hier auch nicht, z.B. die wichtigen Vogelgebiete unter Schutz NATURA 2000 und ein einzigartiges Ökosystem des Auenwaldes, das als das Biosphärenreservat Dolní Morava (Niedermähren) in der UNESCO-Liste von Naturund Kulturdenkmälern eingetragen ist. Ganz charakteristisch für Podluží sind die Gastfreundlichkeit und Arbeitsamkeit der Bewohner. Vielleicht auch deshalb, da beim guten Wein und mit einem mährischen Lied auf den Lippen bei den formalen sowie informellen Zusammentreffen nicht nur die Freundschaftsverbindungen am besten hergestellt werden, sondern auch die Streitigkeiten oft gelöst, viele Feindschaften gebannt, und Missverständnisse geklärt werden. Auf die oben genannte Arbeitsamkeit von hiesigen Leuten stößt man ganz sicher bei der Wanderung durch die gepflegten Gemeinden, Kellergassen oder zwischen den gepflegten Weinbergen und Feldern...

Genießen Sie doch die Harmonie in Podluží! Die einzigartige erhaltene Folklore; die bei den verschiedensten Ereignissen alljährlich wiederholenden Gebräuche; die interessanten und historisch wertvollen Orte; ein Beisammensein mit den Freunden sowie mit den offenherzigen hiesigen Menschen im kühlenden Halbdunkel des Weinkellers; die mährisch-slowakische Küche oder die Ausfl üge durch den Auenwald auf dem Fahrrad entlang des Flusses March (Morava) und der Weinberge. Die imaginäre Tür ist geöffnet!

44 45

Region Podluží
Náměstí 177, 691 51 Lanžhot, Mobil: +420 777 328 052
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.podluzi.cz

Hodonínsko

Die Region der Sonne und Folklore, wo ein Fest das andere wechselt. Die bunte Skala von Volksliedern, Trachten, Tänzen und traditionellen Handwerken. Der südliche Zipfel Mährens, das ist eine zauberhafte Welt volle Auenwälder, aber auch Weinberge. Die verschiedensten Weine - trocken, süß, weiß, rot sowie rosa, schneidig und sanft wie das Streicheln. Das süße und fruchtige Obst aus den Obstgärten und die herrliche Natur. Die Region mit einer offenen Ebene mit den geringen Ausläufern des Waldes Kapánsko. Stellenweise tatsächlich romantische Landschaft, die Sitze von Adelsgeschlechtern, einen Wasserfl uss, eine Templer-Festung und die Volksarchitektur - all das bietet die Region Hodonínsko ihren Besuchern. Selbstverständlich auch die Gastfreundlichkeit bei den Festen - Fasching, Frühlingsbegrüßung, Winzerfest, Trachtenfeste sowie Weinlesefest. Man darf auch den besonderen Zauber nicht vergessen, der sich in der Winterzeit von Schellen und Advent - in der Zeit von Nikolaus, Engeln und Teufeln verbirgt. Wer diese Gewohnheiten und Orte kennen lernen möchte, wo die Zeit stehenzubleiben scheint, muss sich gerade hierher begeben!

Die Region Hodonínsko ist fähig, die Attraktionen zur Entwicklung des Reiseverkehrs vor allem in der Sommerzeit zu bieten. Unter der heißen Sonne kann man z. B. das Schwimmbad in Dubnany oder in Hodonín, das Freibad in Lužice besuchen, auf den Katasterfl ächen von Dubnany, Hodonín und Ratíškovice angeln; auch der Wasserverkehr auf dem Fluss March (Morava) und auf dem Bata-Kanal findet seine Freunde. Im Winter werden die überdeckten Sporthallen, Hallentennisplätze und Schwimmhallen geöffnet, die auf dem gesamten Gebiet der Region verbreitet sind. Zu den größten Vorteilen der Stadt Hodonín und seiner Umgebung angesichts der möglichen Entwicklung des Reiseverkehrs zählt der Weintourismus; auch die bereits erwähnten Folkloretraditionen und die Volkskultur verleihen natürlich den unverwechselbaren Charakter diesem kleinen Teil der Tschechischen Republik. Der Fahrradtourismus macht seinen großen Aufschwung durch und wird zum Phänomen der Gegenwart, fast alle Gemeinden in der Region Hodonínsko sind ja durch die touristischen und Weinradwegen durchwebt. Das Angebot des Weintourismus wird um die Attraktionen ergänzt, die zur Entwicklung des Fahrradtourismus weiter nutzbar sind, z.B. die bedeutende archäologische Lokalität Slawische Burgstätte bei Mikulcice die Sakralbauten und technischen Denkmäler.

Da es sich um die Region mit vielen Gemeinden und mit dem entwickelten landwirtschaftlichen Bereich handelt, öffnet sich hier auch ein Raum für den Dorftourismus mit seinen Produkten Agrotourismus, Ökoagrotourismus, Ökotourismus oder Hippotouristik, der ein bedeutendes Potential für die Region Hodonínsko darstellt, da er bisher nur einen geringen Anteil an der Struktur des touristischen Angebotes im Rahmen unseres Staates einnimmt. Eine spezifische Branche des Reiseverkehrs ist bestimmt das Badewesen, das bereits seine feste Stellung auf dem Gebiet der Region und insbesondere in der Stadt Hodonín selbst baute, die aus dem bunten Angebot von traditionellen Kurprogrammen ausgeht..

Mikroregion Hodonínsko
Masarykovo nám. 53/1, 695 01 Hodonín
Mobil: +420 775 393 663
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.hodoninsko.info

Übersicht der Kulturveranstaltungen in der Region

Januar Trachtenball
Dolní Bojanovice, Kostice, Lanžhot, Lužice, Mikulčice, Moravská Nová Ves, Moravský Žižkov, Prušánky, Tvrdonice, Týnec
Februar
Kostice - Traditionelle Maskerade, Ladná - Trachtenball, Lanžhot - Fasching, Lužice - Fasching, Moravský žižkov - Schweineschlachtfest
März Čejkovice – Athletische Wettkämpfe Čejkovická latka, Dolní Bojanovice – Musikalisches Frühlingsfestival, Hodonín – Volksliedwettbewerb für Kindersänger - Rosmarinkränzchen von Fanoš Mikulecký, Hrušky – Wein- und Käseschau, Josefov – Frühlingsbegrüßung, Moravský Žižkov – Weinprobe, Starý Poddvorov – Frühlingsfest Smrtnica
April
Moravská Nová Ves -Schau von männlichen Sängerchören Podluží, Týnec - Schau von Kinder-Folkloreensembles
Mai
Čejkovice - Weinmärkte, Moravská Nová Ves - 1. 5. Tag der Handwerke und Probe von hiesigen Weinen, Prušánky - Maisingen in Nechory, Rohatec - Kinderfolklorefestival,  Starý Poddvorov - Schau von Kindersängern Um das Lebkuchenherz aus Poddvorov
Juni
Hodonín - Musikfestival Concentus Moraviae, Mikulčice - Festival der offenen Keller, Nový Poddvorov - Tag der offenen Keller, Prušánky - Johannisfest, Starý Poddvorov - Kindertrachtenfest, Tvrdonice - Völkerkundliche Feste Podluží im Lied und Tanz, Tag der offenen Keller, Polka Fest – mährisches Finale der Schau von Blasmusikkapellen
Juli
Hodonín - Fest des Wasserreichs, Hrušky - Tag der offenen Keller, Josefov - Singen mit Zimbelmusik vor Kirmes, Trachtenfest, Lanžhot - Lanžhot von Metodej Prajka - Schau von Blasmusikkapellen, Lužice - Singen mit Zimbelmusik vor Kirmes, Kyrill-Method-Kirmes, Bildhauersymposium „Holz - Stein“, Mikulčice - Kyrill-Method-Fest, Moravská Nová Ves - Tag der offenen Keller, St. Jakobfest
August
Čejkovice - Trachtenfest, Tag der offenen Keller, Hodonín - St. Laurentiusfest, Hrušky - Singen mit Zimbelmusik vor Kirmes, Trachtenfest, Kostice - Erntefest, Lanžhot -Schau von Volkserzählern - O lanžhotský pregulnák, Mikulčice - Trachtenfest, Wein und
Heutige aus den offenen Kellern, Moravská Nová Ves - Singen mit Zimbelmusik vor Kirmes, Trachtenfest, Moravský Žižkov - Trachtenfest, Winzerfest „Zarážání hory“, Prušánky - Zimbelmusikfeste, Trachtenfest, Starý Poddvorov - Trachtenfest
September
Čejkovice -Winzerfest „Zarážání hory“, Dolní Bojanovice - Singen mit Zimbelmusik vor Kirmes, Trachtenfest, Hodonín - Weinfest Josefov - Winzerfest Zarážání hory, Ladná - Trachtenfest, Lanžhot - Singen mit Zimbelmusik vor Kirmes, Manuelle Aufstellung des
Maibaumes, Trachtenfest, Moravská Nová Ves - Weinlesefest, Prušánky - Winzerfest „Zarážání hory“, Weinlese, Tvrdonice - Trachtenfest, Týnec - Singen mit Zimbelmusik vor Kirmes, Trachtenfest
Oktober
Hodonín - Kaiserliches Fest, Kostice -Manuelle Aufstellung des Maibaumes, Trachtenfest
November
Moravská Nová ves - Jungweine, Týnec - Traditionsveranstaltung Tanzkränzchen „Dívcí vínek“
Dezember
Hodonín - Ausstellung von Weihnachtskrippen, Mikulčice - Weinprobe, Weihnachtskonzerte, Moravská Nová Ves - 26. 12. - Weinweihe

Wichtige Telefonnummer

Evropské tísňové číslo 112
Místní policie 156
Policie 158
První pomoc 155
Hasiči 150
Krankenhaus TGM Hodonín
Purkyňova 11
695 26 Hodonín
www.nemho.cz
tel.: +420 518 306 111
Krankenhaus Hustopeče
Brněnská 716/41
693 01 Hustopeče
www.nemocnicehustopece.cz
tel.: +420 519 407 311
Zdravotnická záchranná služba pro Jihomoravský kraj
- operační středisko +420 545 113 152
Informace o telefonních číslech v ČR 1180
Informace o telefonních číslech v zahraničí 1181
Krankenhaus Břeclav
U Nemocnice 1
690 74 Břeclav
www.nembv.cz
tel.: +420 519 315 111
Krankenhaus Kyjov
Strážovská 976
697 33 Kyjov
www.nemkyj.cz
+420 518 601 111

 

02Fahrradtourismus

Die Regionen Hodonínsko und Podluží sind durch jede Menge von lokalen, regionalen sowie internationalen Fahrradabschnitten durchzogen. Die beliebtesten davon sind die regionalen Mährischen Weinradwege, und zwar insbesondere die Fahrradtouren Podluží, Mährische Weinradtour und die Fahrradtour Mutenice. Sehr attraktiv sind auch die Hodoniner Radrundfahrt, die zum Schloss in Cejkovice führt, oder der Abschnitt durch die Englische Allee (Anglická alej) aus Hodonín nach Lanžhot. Die von uns empfohlenen lokalen Routen sind im Abschnitt „Zu Fuß und mit dem Fahrrad „aufgeführt.

Tourismus

Die markierte Hauptroute für Fußwanderungen in der Umgebung der Stadt Hodonín ist der ROT markierte Weg von T. G. Masaryk in der Länge von 58,5 km, der den Geburtsort des ersten tschechoslowakischen Präsidenten mit den einzelnen Orten in der Umgebung verbindet, die sich auf seine Jugendzeit beziehen. Die anderen BLAU markierten Wege führen aus Hodonín zur Slawischen Burgstätte in Mikulcice, zur Windmühle bei Starý Poddvorov oder durch den Wald Doubrava nach Vlkoš, auf dem GRÜN markierten Weg wiederum, entlang des Flusses March (Morava), kommt man durch Moravská Nová Ves bis nach Lanžhot, in der anderen Richtung aus Hodonín durch Rohatec nach Bzenec, beziehungsweise durch Dolní Bojanovice nach Milotice.

Inline-Skating / Rollschuhlaufen

Ein sehr beliebtes Ziel der Fans von Inlinesportarten ist der Waldweg unweit von Rudník in Ratíškovice. Mit Inlinern kann man hier auf der hochwertigen Asphaltoberfläche kontinuierlich mehr als 11 km in der Richtung von Rohatec aus über die touristische Basis Littner nach Bzenec und aus Vacenovice bis zum oben genannten Rudník zurücklegen. Eine weitere, in diesem Bereich gefragte Lokalität ist die Straße mit einem geringen Autoverkehr, die sich zwischen der Gemeinde Mikulcice und der unweiten Slawischen Burgstätte windet. Hier kann man einige Kilometer ruhige Fahrt in der Landschaft mit Auenwiesen in der Nähe des Flusses March (Morava) und des Auenwaldes genießen. Die Halle im Winterstadion in Hodonín bildet ideale Bedingungen zum Einsatz der Eisfläche in den Wintermonaten.

Baťa-Kanal

Es handelt sich um einen bedeutenden Wasserweg. Ohne Erlaubnis kann man hier kleine Wasserfahrzeuge bis zur Leistung von 20 kW fahren, also nur die Boote, die eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/Std. haben. Das bedeutet, dass das Wasserfahrzeug ohne Aufsicht von einer volljährigen Person über 18 Jahre gefahren werde darf; diese Person wird im Bootsverleih nur mit der Handhabung des Wasserfahrzeuges geschult. Gleitende Schifffahrt ist hier verboten. In den Kanalabschnitten ist eine Höchstgeschwindigkeit von 5km/Std. zugelassen. Die Länge des Baťa-Kanals (von Otrokovice nach Sudomeřice) beträgt zurzeit ungefähr 60 km. Einige Abschnitte führen durch den Fluss March (Morava), die anderen durch einen in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts künstlich angelegten Kanal. Dieser ist insgesamt bereits von Kromeríž hin bis nach Hodonín schiffbar, es befinden sich hier jedoch einige „Hindernisse". Bei uns, im südlichen Teil des Bata-Kanals fehlt die Schleuse in Sudomerice, was die Wasserfahrt von der Schützentafel weiter Richtung nach Hodonín unmöglich macht, wo ein getrennter schiffbarer Abschnitt ist. Der Bau dieser Schleuse soll im Jahr 2010 beginnen.

03Hafen Hodonín

Hier kann man Boote, Motorboote, Kanus, Paddelboote, Ruderboote und andere leihen. Für Familien mit Kindern sind attraktive Wasserfahrten auf dem Ausfl ugsschiff Konstancie vorbereitet (Märchenfahrt; Besichtigungsfahrten). Für Schulen können auch mehrtätige Ausflüge ins Grüne vorbereitet werden. Im Hafengelände können die Dienste des Country- Restaurants, das im Blockhaus untergebracht ist, und der Campingplatz genutzt werden, wo man grillen kann.

Hafen Rohatec

Dieser stellt das Grundumfeld für Wassersportler sowie Radfahrer zur Verfügung, im Hafen kann man Fahrräder leihen, campen oder zelten. Die Beförderung mit dem Schiff Konstancie nach Hodonín kann auch bestellt werden.

Schwimmbäder / Hallenbäder

Ein neues attraktives Schwimmbad in Hodonín bietet eine angenehme Abkühlung in den sonnigen Sommermonaten, hier befinden sich zwei Schwimmbecken, ein Kinderplanschbecken, die Wasserattraktionen - Rutschen, weiter Tischtennis, ein Platz für Beach -Volleyball. Außerdem gibt es hier auch ein Hallenbad und ein Kinderbecken. (Hodonín, Sportovní 4186/2, tel. +420 518 353 034, www.teza-hodonin.cz). Ein kleineres, jedoch genauso beliebtes Schwimmbad ist auch in Dubňany (Za Stadionem 1491, tel. +420 518 364 953, www.koupaliste-dubnany.ic.cz) und ein Hallenbad befindet sich auch in Ratíškovice. (tel. +420 518 367 295).

Freibäder

Ein Freibad gibt es in Lužice. Es handelt sich um das Gelände Cihelna mit Imbiss, Umfeld zum Zelten, Campingplatz, Musikdarbietungen und weiteres.
Als Freibäder sind auch das Wasserbecken in Moravská Nová Ves; weiter das sog. Hliník in Ratíškovice beliebt, das sich beim Restaurant Rybárská Bašta befindet; einige Eisschwimmer baden unerschrocken auch im Fluss March (Morava), und zwar insbesondere in den Häfen Rohatec und Hodonín oder im Zusammenfl uss mit der Thaya (Dyje).

04Angelsport

Die Möglichkeiten sind hier, und das nicht nur dank des umfangreichen Teichsystems in der Region Hodonínsko, echt groß. Zu den gefragten Fischereirevieren zählt der Fluss March (Morava) und seine anliegenden Flussarme, weiter der Baťa-Kanal, die Wasserfl äche Hliník in Ratíškovice, das Teichsystem bei Moravská Nová Ves. Weiter kann man in Lanžhot, Tvrdonice, Týnec, aber auch in Moravský Žižkov oder Lužice angeln. Die Angelscheine werden im Mährischen Fischerverein (Moravský rybářský svaz) in Hodonín und Břeclav verkauft.

Pferde

Der Urlaub im Pferdesattel gehört traditionell zu den gefragten Formen der Erholung sowie der aktiven Freizeit. Die Region Hodonínsko hat gute klimatische Bedingungen zur Entwicklung des Pferde - und Parcoursportes, kein Wunder, dass sich gleich einige Pferdestationen in der Region befinden:

Dolní Bojanovice, Ladislav Lekavý, +420 728 042 845
Dolní Bojanovice, Tomáš Stávek, +420 602 578 691
Dubňany, TJ Moravia Dubňany, +420 608 822 058
Ladná, Ranch Ladná, Str. Masarykova, +420 602 731 102
Moravská Nová Ves, Ranč Podluží s.r.o., +420 777 874 261
Ratíškovice, Růdník, +420 607 281 910
Ratíškovice, Minifarm Vlasta, +420 731 417 980

Tennisplätze

Dolní Bojanovice, TJ Dolní Bojanovice, +420 721 964 135
Dubňany
, Sportzentrum Želva, Hodonínská 1680, +420 518 364 300
Hodonín
, Str. Rybáře, +420 728 664 105, +420 603 788 076
Hodonín
, beim Winterstadion, +420 608 622 201
Hodonín
, Westpra – Hallentennisplätze, +420 603 825 525
Josefov, Mehrzweckspielplatz
Ladná, TJ Sokol Ladná, Sportovní Str.
Lanžhot, Sporthalle, Masarykova 730, +420 519 336 236
Lanžhot, Sportgelände, Na Šlajsi 35, +420 519 336 123
Lanžhot, Sportgelände, U Stadionu 4
Lužice, Sporthalle, Sportgelände
Mikulčice, Mehrzweckspielplatz beim Kulturhaus, +420 518 357 538
Ratíškovice, SK Baník Ratíškovice, +420 605 320 755
Rohatec, Maryša, +420 607 110 468
Tvrdonice, Sportgelände

01Squash-Plätze

Dubňany, Sportzentrum Želva, Hodonínská 1680, +420 518 364 300
Hodonín,
Bratislavská Str., +420 518 340 954
Hodonín
, Str. Dolní Valy, +420 603 231 203

Fußballstadien

Die Fußballplätze stehen fast in allen Gemeinden in den Regionen Podluží und Hodonínsko zur Verfügung.

Mehrzweckplätze

Diese Plätze sind vor allem für Ballsportarten bestimmt und sind zu finden z.B. in Hodonín, Čejkovice, Lanžhot, Hrušky, Moravská Nová Ves, Mikulciče, Prušánky, Lužice, Josefov, Dubňany, Rohatec oder Tvrdonice.

Sporthallen

Hodonín, Lipová alej 23, +420 518 340 857
Lanžhot
, Masarykova 730, +420 519 336 236
Lužice
, Str. U stadionu, +420 518 357 345

Athletische Stadien

Hodonín, Sportgelände U Červených domků, J. Suka 3588/41, +420 518 340 857
Lanžhot
, Gelände bei der Sporthalle, Masarykova 22

Beachvolleyballplatz

Hodonín, Sommerschwimmbad, Sportovní 4186/2, +420 518 354 961

Spinning-Zentren

Hodonín, Bratislavská Str., +420 518 340 954, +420 724 344 464
Hodonín, Komenského Str., +420 736 624 877
Hodonín, Měšťanská Str., +420 518 346 722

Bowling

Čejkovice, Bowling bar Nevada, +420 518 362 065
Hodonín, Jihovýchod, Měšťanská 72, +420 518 341 983
Hodonín, Bažantnice, Lipová alej 1, +420 774 534 384
Tvrdonice, Bowling Tvrdonice, Družstevní 402/1, +420 607 861 241, www.bowlingtvrdonice.cz

Kegeln

Hodonín, Kazeto Kuželna, Velkomoravská Str.,+420 518 344 455, +420 602 777 591
Hodonín, Jihovýchod, Měšťanská 72, +420 518 341 983
Lanžhot, Hospoda u Bartošů, Dolní 472, +420 519 336 660, www.almara.cz/ubartosu
Prušánky, Občerstvení Na kuželně, Sportovní 139, +420 732 723 224

Erholung

Čejkovice, Sportpavillon – Fitnesszentrum, Schwimmbecken, Školní 800, +420 728 707 585
Dubňany, Sportzentrum Želva – Sauna, Massagen, Hodonínská 1680, +420 518 364 300
Hodonín, Kazeto Valalta, Velkomoravská Str., +420 518 344 455, +420 602 777 591
Hodonín, Kurort Hodonín, Reha-Zentrum, Měšťanská 140, +420 518 395 511, www.laznehodonin.cz
Hodonín, Lipovka Relax club, Str., Ul. bří Čapků, +420 518 305 430
Hodonín, Sportstadion Hodonín – Sauna, Massagen, Lipová alej 23, +420 518 340 857
Lanžhot, Erholungszentrum, U Stadionu 4
Ratíškovice, Fitness-Sauna-Sonnenstudio Ratíškovice, Družstevní 1336, +420 607 216 234

Sonstiges

Dubňany, Camp Josef, Na Močidlech 1563, +420 603 342 444, www.campjosef.cz
Hodonín
, ZOO Hodonín, U Červených domků 3529, +420 518 346 271, www.zoo-hodonin.cz
Josefov
, Hodonín and Ratíškovice - kynologische Clubs. Pilzesuchen, Jagdmöglichkeiten

 

Die Region Podluží und die Mikroregion Hodonínsko, das Gebiet zwischen den Städten Hodonín und Breclav, zählen zu den sehr interessanten und altertümlichen völkerkundlichen Regionen. Der geräumigste Teil dieser Gegend wird von jeher Podluží genannt. Der Name wurde von dem typischen Merkmal der hiesigen Landschaft - von den stehenden Gewässern, hier „luže" genannt, abgeleitet. Podluží ist also eine Landschaft unter den Auenwäldern an der südlichsten Spitze Mährens auf dem rechten Ufer des Flusses March (Morava) vor dem Zusammenfluss mit dem Fluss Thaya (Dyje). Abwechslung und Vielfalt verleihen auch die Gemeinden der Nachbarregionen der südmährischen Slowakei - Cejkovice gehört in das Gebiet der hannakischen Slowakei, Ratíškovice und Dubnany stellen die Region Kyjovsko dar und nicht zuletzt die eigenständige Gemeinde Rohatec. Was jedoch bis heute am meisten mit diesen Regionen verbunden ist, sind eben die reichen Traditionen der Volkskultur. Warum soll man also kommen, und was bieten die hiesigen völkerkundlichen Regionen?

07„Zarážání hory" („Weinbergschließen") ist eine alte Winzertradition. Die Männer bringen auf ihren Schultern den „Berg" - einen entrindeten Stamm, bei dem auf seinem Wipfel ein Strauß aus neun Blumen befestigt ist. Dieser wird dann in die vorab ausgegrabene Grube eingesetzt, was ein Zeichen dafür ist, dass keiner die Weinberge bis zur Weinlese betreten darf. Eine Ausnahme stellen schwangere Frauen, Kinder und „hotaři" - die Wächter dar, die in der Vergangenheit große Kompetenzen hatten, als das Weinbergrecht galt. Die Feste finden von Mitte August bis Mitte September statt. Diese finden z.B. in Moravský Žižkov, Čejkovice, Prušánky oder Josefov statt..

Zu den traditionellen Winzerfesten gehört das Weinlesefest. Heutzutage meistens ein Kulturprogramm; es umfasst bei dieser Gelegenheit den Auftritt von Folkloreensembles, Blasmusikkapellen und vor allem die Verkostung von Wein und Heurigen. Dieses findet im September in Prušánky statt, aber auch in weiteren Orten der Region.

Nicht nur die Winzer erwarten mit Spannung den Festtag des hl. Martin. Am 11. November werden nämlich die ersten Weinflaschen aus der herbstlichen Ernte geöffnet. Und wenn der junge Martinswein gut gerät, bedeutet das, dass der ganze Jahrgang hochwertig ist. Das St. Martinsfest war also die Zeit des guten Essens, Trinkens und des Bacchanals, was übrigens bis zur Gegenwart erhalten blieb, wenn die Leute im Spätherbst die Weinverkostung sowie die Gelegenheit gerne nutzen, sich zu unterhalten und sich mit Freunden zu treffen. Teilnahme z.B. im November in Moravská Nová Ves möglich.

Ein bedeutendes Ereignis ist auch die Weinweihe. Diese findet alljährlich am Festtag des hl. Johannes Evangelisten (27. Dezember) statt, dem seine Feinde vergifteten Wein verabreichten. Das Gift verlor jedoch nach der Segnung des Heiligen seine Wirkung. Empfehlenswert ist wieder die Gemeinde Moravská Nová Ves (26.12.).

Damit es möglich ist, den Wein dort zu trinken, wo er reift und wo er eigentlich zu Hause ist, dienen die Tage der offenen Keller. Historisch haben sie ihre Quelle im traditionellen Rundgang durch die Keller und der Weinverkostung durch die Winzer und ihre Freunde. Das neuzeitliche Konzept geht von den Bemühungen aus, diese Möglichkeit der Auswahl aus der bunten Weinkollektion allen zu eröffnen. Die magische Atmosphäre der in der einmaligen Landschaft Südmährens vorhandenen Weinkeller steigert noch diese Eindrücke... Geöffnet für Sie durchlaufend in allen Weingemeinden beider Regionen.

09Das bedeutendste Folklorefest und das hauptsächliche Gesellschaftsereignis des Jahres ist jedoch in jeder mährisch-slowakischen Gemeinde die Trachtenkirchweih. Ihr Höhepunkt wird fast immer auf den nächstmöglichen Sonntag zum Tag des Heiligen gelegt, dem die hiesige Kirche geweiht wurde. In Südmähren feiert man fast überall; der Ablauf, die Trachten sowie der Veranstalter dieser Feier in den einzelnen Gemeinden sind jedoch geringfügig unterschiedlich. Fast ausschließlich sind für die Kirchweih die Kirmesburschen und die Dorfjugend zuständig. Jedes Jahr werden zwei Kirmesburschen gewählt, wobei jeder sein Kirmesmädchen und einen Kellner und seine Kellnerin hat. Für die Kirmesburschen und die Dorfjugend beginnt die Vorbereitung bereits einige Wochen vor dem Fest, man beschafft zum Beispiel den Kirchweihbaum. Die Kirchweih beginnt dann an den letzten Arbeitstagen vor dem Kirchweihsonntag, wo vielerorts der oben genannte Kirchweihbaum manuell aufgestellt wird. Am Freitag und Samstag werden der Kirchweihplatz, das Tanzparkett und andere Erfordernisse vorbereitet, die zur Zufriedenheit aller Teilnehmer erforderlich sind. An beiden Tagen feiert man abends auch bei Zimbelmusikkapellen, beim männlichen Singen oder neuerdings auch in der Disko. Am Hauptfesttag wird die Musikbegleitung von der Blasmusikkapelle durchgeführt. In einigen Gemeinden findet die Kirchweih natürlich nur am Sonntag statt, in den anderen setzt sich diese jedoch bis Mittwoch fort, wobei jeder Tag sein traditionelles Szenario hat (am Montag ist das z.B. Männerfest, der Dienstag steht im Zeichen des Mädchenfestes). Eine Woche nach der Kirchweih folgt das Fest „hodky", das dieses Volksfest beendet. Es wird von Juni bis November gefeiert.

Einen Besuch wert sind bestimmt auch die Trachtenbälle, die im Januar und Februar in den meisten Gemeinden durch die Dorfjugend in Trachten veranstaltet werden, der das Vortanzen gehört. Natürlich können auch Gäste ohne Tracht an dem Ball teilnehmen.

10

05

Die größte Schau von Trachten, der Volksmusik sowie der Beispiele von altertümlichen Gebräuchen und Traditionen der südmährischen Slowakei sind die völkerkundlichen Feste Podluží v písni a tanci (Podluží im Lied und Tanz) in Tvrdonice. Seit 1946 findet jeweils am ersten Wochenende im Juni das Zusammentreffen aller Generationen der Liebhaber der Folklore im hiesigen völkerkundlichen Gelände statt, wo alljährlich fast eintausend Mitwirkende wechseln. Das Grundszenario steht fest: Am Freitag sind die Blasmusikkapellen im Areal; der Samstag ist für die Konzerte der Kinderensembles, für den Umzug der völkerkundlichen Kinderensembles und für den Wettbewerb im Singen und Tanzen um das „Kirmesburschen-Recht" vorbehalten; der Sonntag steht im Zeichen der feierlichen heiligen Messe und der anschließenden Versammlung er auswärtigen Dorfjugend in Trachten auf dem von Pferden gezogenen Wagen, dann folgt das Hauptprogramm, in dem die Ensembles und mährisch-slowakischen Zirkel aus der Region Podluží und die Gäste aus den anderen Regionen, sogar aus dem Ausland auftreten. Hier kann man auch z.B. „verbunk" sehen, den männlichen improvisierten Solotanz - Springtanz mit einer jahrhundertealten Tradition, vom Singen begleitet, dessen Anfänge in das 18. Jahrhundert zurückreichen, wo dieser von jungen Rekruten getanzt wurde. Dieser Tanz ist in der Liste des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen.

Überblick der Veranstaltungen

Čejkovice
Mai: Weinmärkte
August: Kirchweih
September: Winzerfest Zarážání hory
Mikulčice Juni: Festival der offenen Keller
Juli: Kyrill-Method-Kirmes
August: Kirchweih
Dolní Bojanovice
März: Frühlingsmusikfestival
Juni: Fronleichnam – Kirchenfest
September: St. Wenzelsfest
Moravská Nová Ves Mai: Tag des Volkshandwerks
Juli: Tag der offenen Keller und St. Jakobfest
Dubňany
April: Zusammentreffen von männlichen Sängerchören
August: Unter dem mährisch-slowakischen Weinberg – Schau von Blasmusikkapellen
Oktober: Kirchweih
Moravský Žižkov Februar: Öffentliche Schweineschlacht mit Probe
August: Kirchweih
Dezember: Weihnachtskonzert,Weihnachtslieder singen
Hodonín
März: Rosmarinkränzchen von Fanoš Mikulecký
Juli: Wasserreich
August: St. Laurentiusfest
September: Weinfest
Nový Poddvorov Juni: Tag der offenen Keller
Hrušky
Juli: Tag der offenen Keller
August: Kirchweih mit Trachten
Prušánky Januar: Trachten und Männerball
August: Kirmes
Josefov
März: Frühlingsfest Smrtnica
Juli: Kirchweih mit manueller Aufstellung des Kirchweihbaums
September: Winzerfest Zarážání hory
Ratíškovice Mai: Singen unter Náklo
Juli: Internationales Festival von Blasmusikkapellen
Oktober: Kirchweih
Kostice Januar: Trachtenball
Oktober: Kirchweih mit manueller Aufstellung des Kirchweihbaums
Rohatec Mai: Kinderfolklorefestival
August: Kirchweih
Ladná Februar: Trachtenball
September: Kirchweih
Starý Poddvorov Juni: Kinder-Kirchweih in Trachten
August: Kirchweih
September: Kürbiswochenende
Lanžhot Februar: Fasching
August: O lanžhotský pregulnák – Zusammentreffen von Volkserzählern
September: Kirchweih mit manueller Aufstellung des Kirchweihbaums
Tvrdonice Juni: Podluží v písni a tanci – völkerkundliches
Fest
September: Kirchweih
Lužice Februar: Faschink
Juli: Holz-Stein – Bildhauersymposium und Kyrill-Method-Kirmes
Týnec Januar: Trachtenball
September: Kirchweih
November: Tanzkränzchen „Dívcí vínek“

Die Regionen Hodonínsko und Podluží sind durch jede Menge von lokalen, regionalen sowie internationalen Fahrradwegen, Fahrradtouren oder interessanten Fahrradabschnitten durchwebt. Die beliebtesten davon sind die regionalen Mährischen Weinradwege, und zwar insbesondere die Fahrradtouren Podluží, Mährische Weinradtour und Fahrradtour Mutenice. Diese Weinradwege führen durch die attraktiven Orte der Südmährischen Region und auch durch Podluží und Hodonínsko. Ihre Länge überschreitet jeweils 100 km, es handelt sich also um Fernradtouren, die eher für trainiertere Radfahrer bestimmt sind.
Unser Gebiet wird auch durch die Nationalen Fahrradtouren gekreuzt, konkret Nr. 43, 44, 45 und 47. Diese werden, gleich wie die meisten lokalen Fahrradtouren, auf den Feld-oder Waldwegen oder auch auf den lokalen, weniger benutzten Verkehrswegen geführt, die für die Radfahrer sowie Fußgänger sicherer sind. Für die Fans der Fußwanderungen sind insbesondere die durch den Auenwald führenden Fahrradwege geeignet; ein attraktives Ziel für die Radfahrer sowie die Fußgänger stellt dann zweifellos der Zusammenfl uss der Flüsse March (Morava) und Thaya (Dyje) unter der Ortschaft Lanžhot dar. Die Länge der angebotenen Fahrradtouren ist meistens kürzer als 50 km. Sowieso braucht man jedoch einige Tage, um diese durchzufahren. Hier werden die nicht markierten Fahrradtouren vorgestellt, einschließlich der von uns empfohlenen Raststätten in den interessanten Lokalitäten in Podluží und Hodonínsko.

Große Hodoniner Radrundfahrt (86 km )

Hodonín (ZOO) - Lužice (Freibad im Gelände Cihelna, Imbiss) - Josefov (bekannter Baum Speierling im Gebiet der Weinkeller) - Prušánky (Kellergebiet Nechory mit der Rastpause bei den hiesigen Winzern) - Nový Poddvorov (Aussichtsturm Na Podluží) -  Čejkovice (Schloss, Templer-Weinkeller, Familienhaus von T.G.M.). - Čejč (Ruhepause mit Pétanque im Park bei der Kirche) - Mutěnice (Kellergebiet Búdy) - Dubňany (Sportzentrum Želva und hiesiges Schwimmbad) - Milotice (Schloss) - Vacenovice (Spazierritt in Rúdník) - Rohatec (angenehme Sitzmöglichkeit im Hafen Prívoz) - Hodonín (Hafen U Jezu).

Kleine Hodoniner Radrundfahrt (56 km)

Hodonín (Freibad) Lužice ((Museum Starý kvartýr) - Josefov (Weinprobe in den Kellergassen) - Prušánky (Kellergebiet Nechory) - Nový Poddvorov (Aussichtsturm Na Podluží) - Mutěnice (Weinkeller, Konditorei, Pension San Marco) - Dubňany (Ausstellung orientiert auf den Bergbau und das Glashüttenwesen) - Ratíškovice (Ausfl ug mit Draisine, Fischspezialitäten „Teichhegerhaus“ U Hliníku) - Rohatec (Imbiss und Kinderspielplatz am Fahrradbistro) Hodonín - (Platz mit Springbrunnen bei dem Rathaus).

15

Aus Hodonínsko ins Zentrum von Podluží (26 km)

Hodonín (der singende Springbrunnen am Masaryk-Platz) -  Lužice (Sportgelände, Sporthalle) - Mikulčice (Slawische Burgstätte) - Moravská Nová Ves (Wasserbehälter unter der Gemeinde) - Týnec (Raststätte bei der Eiche unter der Kapelle der hl. Maria) -  Fortsetzung weiter durch die zauberhafte Englische Allee (Anglická alej) im Auenwald zurück über Lužice (Museum Starý kvartýr) - Hodonín (Kinderspielplatz im ZOO).

Um den Fluss und der Alleen (67 km)

((SlawischeLanžhot (Naturschutzgebiet Ranšpurk, soutok) weiter auf der Route des internationalen Radkorridors (Anschluss bei der Grenzbrücke auf den Pfad auf dem Flussdamm der March ( Morava)) über Mustang Ranch und Myslivna (Moravská Nová Ves) nach Mikulčice (Slawische Burgstätte) - Lužice (Freibad im Gelände Cihelna) - Mikulčice (Konditorei und Kapelle des hl. Rochus) - Moravská Nová Ves (Platz, Friedhof mit Grabstein von Franta Úprka).Von hier aus durch die Englische Allee (Anglická alej) im Auenwald mit der charakteristischen Fauna und Flora zurück nach Lanžhot.

14Fahrradtour mit Weinbergen und Folklore (35 km)

Prušánky (Kellergebiet Nechory) - Josefov (Kellergebiet mit Speierling) - Mikulčice ((Kellergasse, Konditorei und Slawische Burgstätte) - Moravská Nová Ves (Kellergassen Výmol und Zátiší) - Hrušky (Kultur - und Gesellschaftszentrum, Sport- und Weingebiet Na Sklepách) - Moravský Žižkov (moderne Kirche der Jungfrau Maria der Siegerin, Kellergasse) - Prušánky (Barockkirche des hl. Isidor).

Fahrradservices und Fahrradverleih

Cykloservis Milotice
Dědina 272, 696 05 Milotice, +420 603 503 171
www.lokakundrata.cz
Půjčovna jízdních kol - Zámek Milotice
Zámecká 1, 696 05 Milotice, +420 518 619 054
www.zamekmilotice.cz
Cyklo - Kropáč Hodonín
Masarykovo náměstí 26, 695 01 Hodonín, +420 731 104 294
www.cyklokropac.cz
Cykloservis ŠTELA, s.r.o.
Velkomoravská 415, 696 18 Lužice, +420 602 732 350
www.stela.cz
Moravské vinařské stezky
www.stezky.cz
Greenways
www.nadacepartnerstvi.cz
Půjčovna jízdních kol - Penzion Václav
Hlavní 40, 696 17 Dolní Bojanovice, +420 775 225 584
www.penzion-vaclav.cz
Cykloturistika Jižní Moravy
www.cyklo-jizni-morava.cz
Cykloturistika
www.nakole.cz
Půjčovna jízdních kol - Penzion Nechorka
Záhumenní 515, 696 21 Prušánky, +420 737 402 218
www.nechorka.cz
Certifikace služeb pro cyklisty
www.cyklistevitani.cz
Rozvoj cyklistické dopravy
www.cyklostrategie.cz


 

 

 

16Südmähren gilt von jeher als Synonym für eine fruchtbare und reiche Gegend, der nicht einmal heutzutage, beim Druck von globalen Kulturtrends, die authentische und mitreißende Folklore fehlt, die fest mit einer abwechslungsreichen Palette von mährischen Qualitätsweinen und dem unverwechselbaren Geschmack der traditionellen, regionalen Gastronomie vereint ist. Eben die landwirtschaftlichen Traditionen, die Unzahl der aktiven Winzer und Weinbergstrecken, die zusammen mit genug Sonnenstrahl und Mannigfaltigkeit der Böden die geeigneten Bedingungen zur Steigerung des Weinbaupotentials und auch der Weintouristik im Südmähren schaffen.

Die Weinberge, Weinkeller und Kellergassen verleihen seit langen Zeiten ein unverwechselbares Gepräge der mährischen, oder wenn Sie wollen, der mährisch-slowakischen Landschaft und kaum findet man eine andere Gegend auf der Welt, wo so viele Familienkeller und kleine Weingärten mit einigen Reihen wären. Nicht anders ist es in den Regionen Podluží und Hodonínsko. Der Wein, die lebenden Winzergebräuche und die Weintouristik sind ein untrennbarer Teil jeder Gemeinde dieses südlichsten Teils Mährens. Eine Einladung dieses unbestritten ausgeprägte Gebiet zu besuchen seien nicht nur der folgende Text über den Wein und diejenigen, die diesen produzieren und sich darum kümmern, sondern auch der Kalender voll mit Folklore- und Winzerveranstaltungen in den Regionen Podluží und Hodonínsko.

Die mährisch-slowakische Subregion, deren südlichsten Teil die Regionen Podluží und Hodonínsko mit den platten Lagen und Weinbergen in den Hängen im Geländebruch zum kleinen Fluss Kyjovka bilden, liegt im südöstlichen Mähren und verfügt über sehr unterschiedliche Bedingungen. Diese Subregion umfasst 115 Gemeinden, 8627 Weinbauern und 4534 ha Weinberge. Eben hier sind die ökologischen Verhältnisse so vielfältig wie nur möglich.

Weinsprache

Wenn nicht anders gesagt, wird das Getränk „Wein" aus den Trauben der Weinrebe (Vitis Vinifera) hergestellt. Falls für die Herstellung eine andere Frucht verwendet wird, muss immer die Bezeichnung „Fruchtwein" benutzt werden. Ein weiterer und oft auftretender Fehler in der Terminologie ist die falsche Bezeichnung von Trauben als „Wein" - es ist erforderlich, die Weintrauben (Obst - Früchte der Weinrebe) und den Wein (Getränk aus den Trauben der Weinrebe) zu unterscheiden.

Ablauf der Weinherstellung

Der Grundrohstoff zur Weinherstellung sind die frischen Weintrauben. Diese werden in den Weinbergen gelesen, nach unseren Bedingungen ungefähr im Zeitraum von Ende August (Frühsorten) bis Ende November (Spätsorten). Eine Ausnahme stellt die Weinlese in den Wintermonaten dar, während des Frostes, zur Herstellung des Eisweins.

Abbeeren

Die Beeren werden so schnell wie möglich nach der Weinlese vom Rappen bzw. Traubengerüst getrennt. Diesen Prozess bezeichnet man „Abbeeren". Die getrennten Beeren (resp. den Most aus den abgetrennten Beeren) bezeichnet man als „Meische".

Herstellung von Weißwein

Bei Weißweinen wird die Maische nach kurzer Maischestandzeit gepresst. Diese Maischestandzeit kann sich zwischen einigen Minuten bis einigen Stunden bewegen. Meistens bleibt die Maische 3-6 Stunden stehen, und zwar wegen einer besseren Extraktion der aromatischen Stoffe, die sich in den Traubenschalen befinden.

18Herstellung von Rotwein

Die Herstellung von Rotwein unterscheidet sich vom Weißwein. Nachdem die Maische zusammen mit den Traubenschalen gegoren ist, wird diese gepresst. In den Traubenschalen befinden sich nämlich die Farbstoffe, die aufgrund der Gärung in die Maische extrahiert werden.

Herstellung von Roséwein

Bei Roséweinen bleibt die Maische aus blauen Trauben einige Stunden stehen, damit der rote Farbstoff aus den Traubenschalen teilweise herausgelöst wird. Danach wird er wie Weißwein gepresst und weiterverarbeitet.

Pressen

Beim Pressen werden der Most und die gepressten Traubenschalen - „Trester" ausgeschieden. Der Ertrag bewegt sich in der Regel zwischen 60 und 80%. Nach dem Pressen wird der Most meistens entschleimt. Wenn bei den Rotweinen der Zuckergehalt erhöht wird, geschieht dies gleich nach dem Abbeeren, damit der zugegebene Zucker zusammen mit der Maische gären kann.

Gärung

Bei den Weißweinen gärt der Most gleich nach dem Pressen. Bei den Rotweinen gärt die Maische (also der Most zusammen mit den Traubenschalen). Zum Gärungsprozess kann es entweder spontan, oder mithilfe von speziellen Hefestämmen kommen. Der gärende Most wird als „Heuriger" bezeichnet. Bei den Rotweinen wird oft nach der Hauptgärung noch die sog. malolaktische Gärung, d.h. Umwandlung von grober Apfelsäure in die milder schmeckende Milchsäure mit speziellen Bakterien durchgeführt.

Weinschulung

Unter Begriff Weinschulung versteht man die Handhabung des Weins von der Fertiggärung bis zur Vorbereitung zur Füllung in die Flaschen. Es geht insbesondere um Weinabzug, Schwefeln, Klären oder Filtration.

  • Aurelius -Der Wein mit satt gelbgrüner Farbe und dem Honiggeschmack, in der Nase sind die Noten des Frühlingshonigs, Ananas oder der überreifen Kiwi zu finden.
  • Chardonnay -Der frische, fruchtige und kräftige Wein mit gelber Farbe, sein Aroma erinnert an unreife Äpfel oder Ananas, Melone, Banane, bzw. die Zitrusfrüchte.
  • Mährischer Muskat - Der Wein mit grüngelber bis goldener Farbe, mit Aroma nach Mandarine, Banane und nach weiteren tropischen Früchten, die bis zu Blütennoten übergehen, und mit duftendem, süßlichem Geschmack, mit harmonisierter Säure.
  • Müller -Thurgau -Die Kreuzung aus Gutedel und Rheinriesling erbringt süffige, oft blumige Weine mit leichtem Muskatton und milder Säure, die an grüne Äpfel, Zitronen, schwarze Johannisbeere, Muskatnuss oder grüne Paprika erinnern.
  • Neuburské - Der Wein mit heller goldgelber Farbe, das blumige und mineralische Aroma geht später in den Duft nach Obst und Sahne über.
  • Pálava - Der aromatische Wein mit goldgelber Farbe, am Gaumen langhaltend, vollmundig und mit dem Duft nach Gewürz, Muskat oder Vanille.
  • Weißer Burgunder (Pinot blanc) - Die Sorte mit der französischen Herkunft bietet der Wein mit dem pikanten würzigen Bukett, dezenten Mandelnoten und dem milden Duft nach grünen Äpfeln, Birnen oder Haselnüssen.
  • Grauburgunder (Pinot gris)- Der harmonische Wein aus der Rebsorte mit der französischen Herkunft zeichnet sich durch Vollmundigkeit, Geschmeidigkeit und den landhaltenden Abgang mit dem honig-süßlichen Duft und den Orangennoten aus.
  • Welschriesling - Der frische Wein mit grüngelber Farbe, mit pikanter Säure, dem fruchtigen Geschmack und Duft nach Johannisbeere oder Stachelbeere.
  • Rheinriesling -Diese spätreifende Rebsorte erbringt milde elegante Weine  mit höherem Säuregehalt und mit einem Bukett, das an Apfel, Pfirsich, Grapefruit, Rosenblüten, Honig oder frischen Kaffee erinnert.
  • Sauvignon Blanc - Der vollmundige Wein mit sehr erfrischender Note, der an grüne Früchte erinnert, mit dem Aroma nach Zitrone, Johannisbeere, Brennessel oder einem Hauch von Spargel.
  • Grüner Silvaner - Der Wein mit grüngelber Farbe mit mildem würzigem Ton und dem höheren Säuregehalt, in dem insbesondere am Anfang die Johannisbeernoten zu finden sind.
  • Roter Traminer - Der Wein mit intensiver goldgelber Farbe mit würzigem Honigduft, am Gaumen sind z.B. Teerose, Honig, Rosinen, tropische Früchte, Veilchen, Ingwer oder Zimt zu finden.
  • Grüner Veltliner - Zurzeit die meistverbreitete Rebsorte, der Wein hat eine grüngelbe bis Strohfarbe, Duft nach Lindenblüten und leichten würzigen Pfeffergeschmack.
  • André -Dunkle Granatfarbe mit Duft nach reifen Brombeeren, durch härtere Erscheinung von Tanninen und Säuren im jungen Wein getont, mit reifer Vollmundigkeit bei ausreichender Fruchtigkeit bei den flaschengereiften Weinen, in denen die Vollmundigkeit und charakteristischen Merkmale des Rotweins erhöht werden.
  • Cabernet Moravia -Dunkle Granatfarbe. Die für Cabernetsorten typischen aromatischen Stoffe der schwarzen Johannisbeere vereinen
    sich mit der Fruchtigkeit und den gut strukturierten Tanninen, die bei der Flaschen-Reifung einen angenehmen Komplex ergeben, der für Rotweine in nördlich gelegenen Gebieten typisch ist.
  • Cabernet Sauvignon -Dunkle Granatfarbe, manchmal mit bläulichem Schimmer. Der typische Duft nach schwarzer Johannisbeere wird in Abhängigkeit von der Trauben- und Weinreife auch von den Aromen nach Kirschen, Brombeeren, Tabak, Zedernholz oder Konfi türe begleitet. Der Wein ist kräftig, mit sehr langhaltendem Geschmackseindruck und bei der Flaschenreife ist er geschmeidig samtig. Bei jungen Weinen ist der Tanninengehalt aggressiv.
  • Dornfelder - Der Wein mit ausgezeichneter Qualität, dunkelroter Farbe, mildem aromatischem Duft und Geschmack. Für seine intensive Farbe wird er in Deutschland als Deckwein zur Farbverbesserung von Rotweinen sowie zur Reifung in Barriquefässern geschätzt.
  • Blaufränkisch - Dunkle Rubinfarbe. Bei jungen Weinen überdeckt der Geschmack von harten Säuren die anderen Stoffe. Nachdem die harten Töne des jungen Weins gemildert wurden, tritt angenehme Würzigkeit auf, die mit der Fruchtigkeit und der gereiften Erscheinung des vollmundigen Weins verbunden ist. Typisch für nördlich gelegene Weinregionen, der Wein zeichnet sich durch seine Geschmeidigkeit in den besten Jahrgängen aus.
  • Merlot - Dunkle Rubin- bis Granatfarbe. Der sortentypische und für die meisten Verbraucher sehr attraktive süßliche Duft nach schwarzen Kirschen oder Kompott aus diesen, wird bei der Reifung mit dem Duft nach Pfl aumen, Feigen und bei der Flaschenreife mit dem Duft nach Tabak, Kaffee und Trüffeln ergänzt. Der Wein zeichnet sich durch feine Geschmeidigkeit und einen sehr angenehmen Eindruck der Vollmundigkeit sowie dem langen Abgang aus.
  • Blauer Portugieser - Seine typischen Merkmale sind milde Rubinfarbe und junger Blumenduft. Der Wein hat weniger Tannine, ist leichter, mit sehr angenehmer Erscheinung, ausgezeichnet süffig und harmonisch.
  • Neronet - Tiefrote Farbe mit bläulichem Schimmer. In der Nase ist geringes Anzeichen der schwarzen Johannisbeere zusammen mit Weichselkirschen zu fühlen. Der Wein ist mittelvoll, bringt den Charakter der Weine aus den südlich gelegenen Weinregionen mit sich und hat eine kräftigere Tanninenstruktur.
  • Spätburgunder (Pinot noir) - Blasse Rubinfarbe bis ziegelrote Farbe mit goldenem Rand an den Becherwänden. Die aromatischen Stoffe ähneln sich bei jungen Weinen den Aromen nach Erdbeeren, Brombeeren, roten Kirschen und später erscheinen diese als Pflaumenmus, Leder, Rauch oder moderndes Laub. Die Säuren sind mild, ebenfalls sind die weniger auftretenden Tannine mild.
  • St. Laurent - Dunkle Granatfarbe mit violetten Nuancen. Die gröberen Tannine sowie Säuren werden vom Duft nach Weichselkirschen und manchmal auch schwarzen Johannisbeeren begleitet. Der Wein ist mittelvoll bis vollmundig, während der Flaschenreife wandelt sich sein aggressiverer Charakter in schneidige und zum Schluss samtige Vollmundigkeit um.
  • Zweigeltrebe -Granatfarbe und fruchtiger würziger Geschmack mit Duft nach Weichselkirschen und anderem Beerenobst. Die Weine sind unterschiedlich vollmundig. Bei der Ertragsbegrenzung ist die Vollmundigkeit markanter und die Tannine sind komplexer, wodurch man einen milden und harmonischen Wein erreichen kann.

Weinkeller

Die Bedeutung des Weinbaus in den Gebieten Podluží und Hodonínsko beweisen nicht nur die Flächen der bewirtschafteten Weinberge, sondern auch die gepflegten Weinkeller, Kellergassen oder die Kellersiedlungen. Diese ziehen die Besucher nicht nur mit ihrem malerischen Ambiente, sondern auch mit den zunehmenden Möglichkeiten an, die ausgezeichneten hiesigen Weine zu kosten und die Keller zu besichtigen.

Zu den interessanten Kellerlokalitäten zählt die Siedlung Nechory mit fast fünfhundert Weinkellern bei Prušánky. Des Weiteren zählen folgende Lokalitäten dazu: die Kellergassen Zlatý kopecek („Goldenhügel") in Cejkovice, Dubnanská hora bei Dubnany, V predních und Pod Caganovem in Dolní Bojanovice, Výmol, Zátiší und U myslivnyin Moravská Nová Ves, Slavín in Ratíškovice, U cihelny, U myslivecké chaty und Tešické búdy in Mikulčice, Hradíštek in Týnec oder das Kellergelände U hrište in Hrušky. Nicht zu vergessen sind: Josefovské búdy in Josefov, Výlety in Moravský Žižkov, oder die Kellergassen in Starý und Nový Poddvorov, oder z. B. die Weinkeller in Lužice, Tvrdonice, Kostice und Lanžhot. In dem bedeutenden Weinzentrum in Čejkovice ist es darüber hinaus möglich, den 650 Meter langen Keller zu besichtigen, der vom Templerorden gebaut wurde, dem die Gemeinde seit dem 13. Jahrhundert gehörte.

Weinveranstaltungen

In den letzten Jahren wurde das Phänomen „Tag der offenen Keller" zur größten Attraktion in den meisten Weingemeinden in Podluží und Hodonínsko. Diese Weinveranstaltungen, in einzelnen Gemeinden alljährlich jeweils im vorgegebenen Termin organisiert, sind nicht nur für die Bewunderer der Kellerarchitektur oder die Weinliebhaber, sondern auch für die Anhänger der lokalen Folklore, der regionalen Traditionen und der Gastronomie bestimmt. Zu den meist besuchten Veranstaltungen gehören die Tage der offenen Keller in Čejkovice (Juni), Tvrdonice (Juni), Nový Poddvorov (Juni), Moravská Nová Ves (Juli), Hrušky (Juli) und in Mikulcice (August).

Den Weinbau in Verbindung mit den volkstümlichen Traditionen kann man ebenfalls bei dem Winzerzeremoniell „zarážání hory" Weinbergschließung oder bei dem Weinlesefest kennenlernen. Das oben genannte Zeremoniell „zarážání hory" kann man alljährlich z. B. in Týnec (August), Prušánky (August) oder Josefov (August) besuchen. Das Weinlesefest wird von den Gemeinden Prušánky (September) und Moravská Nová Ves (September) angeboten. Eine weitere bedeutende Weinveranstaltung, die wohl in jeder Gemeinde stattfindet, ist die traditionelle Weinkost, wo die einheimischen sowie „auswärtigen" Winzer die Ergebnisse ihrer Arbeit in den Weinbergen miteinander vergleichen können.

Víno Sýkora
Příhon 1
696 15 Čejkovice
Tel.: +420 518 362 339
Mobil: +420 777 264 243
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.vinosykora.cz
Vinařství Ing. Richard Tichý
Hlavní 34
691 56 Hrušky
Mobil: +420 603 932 443
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.bonuseventus.cz
Víno-sklípek v Moravské Nové
Vsi - Ivana Tomanová
Polní 32
691 55 Moravská Nová Ves
Mobil: +420 777 561 535 (545)
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.vino-sklipek.cz
Winery Esterka
Újezd 672
696 15 Čejkovice
Mobil: +420 774 921 149
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.vinoesterka.cz
Vinařství Nešpor Jiří
Úzká 493
691 56 Hrušky
Mobil: +420 608 636 041
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Vinařství Maděřič Ludvík
Prušánská 318
691 01 Moravský Žižkov
Mobil: +420 605 284 266
Mobil: +420 603 277 679
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.vinarstvimaderic.cz
Vinařství Blažek Antonín
Sklepní 153
696 17 Dolní Bojanovice
Mobil: +420 775 955 255
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Vinařství Šmerák
U Hřiště 507 (Sklepní E71)
691 56 Hrušky
Mobil: +420 777 007 453
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.smerak.cz
Vinařství Sůkal Milan
696 16 Nový Poddvorov č. p. 63
606 146 552
Tel.: +420 518 373 061
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.bonuseventus.cz
Vinařství Komosný Josef
Nová 315
696 17 Dolní Bojanovice
Tel.: +420 518 372 283
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.caganov.cz
Vinařství Blažek
Tvrdonská 5
691 52 Kostice
Mobil: +420 721 683 008
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.vinarstviblazek.cz
CROY Concept, s.r.o.
Slovácká 462/3
691 53 Tvrdonice
Mobil: +420 776 036 338
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.ecroy.com
Vinařství Maláník
Hlavní 261
696 19 Mikulčice
Mobil: +420 723 840 935
Tel.: +420 518 357 670
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.vinarstvimalanik.wbs.cz
Vinařství U Hejtmanů
Nová 85
691 52 Kostice
Mobil: +420 608 830 082
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.uhejtmanu.com
Vinařství Uher František
Kostická 3
691 53 Tvrdonice
Tel.: +420 519 339 125
Mobil: +420 736 209 460
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Vinný sklípek Černý
Vinařská 29
696 17 Dolní Bojanovice
Mobil: +420 723 023 353
Tel.: +420 518 357 424
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.sklipekcerny.cz
Vinárna pod Víchů
- Vítězslav Osička
Komenského 90
691 51 Lanžhot
Tel.: +420 519 336 213
http://pod-vichu.sklepymoravy.cz
Vinný sklípek Tvrdonice
Sklepní 153
691 53 Tvrdonice
Mobil: +420 608 776 881
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.sklipek-tvrdonice.cz
Vinařství Beneš
Na Kanadě 377
691 56 Hrušky
Mobil: +420 607 829 755
Mobil: +420 723 731 519
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.bonuseventus.cz
Vinařství Ing. Petr Marada
Mikulčice 598
696 19 Mikulčice
Mobil: +420 777 713 460
www.vino-marada.cz
U Kosíků
Tabule1
691 53 Tvrdonice
Mobil: +420 777 674 172
Mobil: +420 608 760 954
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.ukosiku.cz
Vinařství Čapka Karel
U Zbrojnice 344
691 56 Hrušky
Mobil: +420 737 857 891
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.vinocapka.cz
Vinařství Miroslav Ištvánek
Josefovská 282
696 17 Dolní Bojanovice

 

11Die Regionen Podluží und Hodonínsko, das ist nicht nur die an Geschichte reiche Landschaft, eigenartig in den Äußerungen des menschlichen Lebens, überwältigend aufgrund der einzigartigen Auenwälder, das ist zugleich die Landschaft mit gepflegten Weinkellern oder Häusern mit den gemalten Vorbauten, die Landschaft des Weins und der Weinberge, die Landschaft mit herzensguten und gastfreundlichen Menschen. Wenn man jedoch diese überwältigende mährische Gegend kennen lernen möchte, so soll man einige von hiesigen Leckerbissen kosten, die weit und breit bekannt und beliebt sind. Wer die Mährische Slowakei besucht hat, kann bestätigen, dass die lokale Küche durch ihren Geschmack und Rechtschaffenheit bei der Verwendung von allen Ingredienzien berühmt wurde. Liebe geht doch durch den Magen... Zur mährischen Küche gehören unabdenkbar die Suppen. Probieren Sie zum Beispiel die hiesige Bohnensuppe mit Nocken und Rauchfleisch oder die Erbsen- oder Linsensuppe - die Hülsenfrüchte gehören hier nämlich zu den Hauptrohstoffen bei der Menu-Zubereitung. Ausgezeichnet ist auch die Zwiebelsuppe, beziehungsweise die Kartoffelsuppe, oder mögen Sie lieber die Hühnerbrühe mit Fleisch und hausgemachten Nudeln? Es reicht, nur auszuwählen...

Zu den traditionellen Delikatessen der mährisch-slowakischen Küche gehören die böhmischen Kirmes - oder Hochzeitskolatschen; kein feierliches Ereignis in der Familie und kein Feiertag sind früher ohne diese zurechtgekommen und bis heute ist es auch der Fall. Bei Trachtenfest und Kirchweih bäckt man zum Beispiel etwa 420 Stück dieses süßen Leckerbissens. Für diese Menge braucht man ein Liter Milch und die Hochzeitskolatschen werden dann mit Quark, Pflaumenmuss, Mohn und Nüssen gefüllt, mit Streusel aus Butter, Mehl und Zucker bestreut. Unerschöpfl iche Variationen bieten die Mehlspeisen und Speisen aus dem Kartoffelteig in Podluží. Empfehlenswert sind bestimmt die traditionellen Zwetschgenklöße („pery" oder „guliváry") - Hefeklöße gefüllt mit Obst, „laty" - „presnáky", Krapfen, Kremrollen - „trdelník" (Rohrkuchen) oder „boží milosti" („Gottes Gnaden" - Schmalzgebäck mit Zuckerstreuseln). Aus Mehl werden auch verschiedene gekochte Gerichte zubereitet - Kartoffelnudeln mit Mohn, Piroggen, Nockerl und viele weiteren.

Einer großen Beliebtheit erfreuen sich hier auch die Saucen - Dill-, Knoblauch-, Zwiebel-, Tomaten-, Meerrettich-, Gurkensauce u. ä. Besonders berühmt sind auch die Schweineschlachtungen in der mährischen Slowakei. Wem würde das Wasser im Mund nicht zusammenlaufen, wen man an warmes Krenfl eisch mit Apfelmeerrettich, die gebackenen Blut- und Leberwürsten, den geräucherten Speck, das gegrillte Eisbein mit der eingelegten scharfen Paprika - Peperoni, die knusprigen knusprigen Grieben oder einfach nur an das wohlriechende Brot mit Fett und der sauren Gurke denkt? Zu einem ausgezeichneten Essen gehört auch das ebenso gute Trinken - Sliwowitz, Aprikosen-, Kirschen-, Birnenschnaps und Branntwein, simpel gesagt die verfl üssigten Früchte von allgegenwärtigen Pflaumen, Aprikosen, aber auch Birnen, Kirschen oder Wein. Ein Stamperl Sliwowitz morgens erweitert nicht nur die Blutgefässe, sondern hilft auch vorbeugend und „startet" den gesamten Organismus in einen neuen Tag. Man darf jedoch den guten Wein nicht vergessen. Die hiesige Weintradition bietet viele tolle Geschmäcke, Düfte und Erlebnisse in weißen und roten Rebesorten. Und wenn man darüber auch etwas mehr als nur den Preis erfahren möchte, dann soll man direkt zu den Winzern kommen, in jeder Gemeinde sind gleich mehrere. Man hat dann eine einzigartige Gelegenheit, die Kellerwirtschaft einzusehen, die Schönheit der alten Pressen und Holzfässer zu bewundern und zu probieren, welcher Wein am besten schmeckt. Es ist sehr geeignet, die Regionen Podluží und Hodonínsko am Herbst zu besuchen. In dieser Zeit wird mancherorts auch Martingans mit Rotkraut und Fladen („lokše") oder Kartoffelklößen mit dem Jungwein serviert.

Traditionelle Gerichte in Podluží

12(wie zu Zeiten unserer Urgroßmütter zubereitet)

Fladen „lokše" oder „presňáky" (in der Mährischen Slowakei als „laty", „patenty" bekannt) Das glatte Mehl, Ei, eine Prise Zucker und Salz, die gekochten, geriebenen Kartoffeln (vom vorigen Tag) verrühren, etwas Milch hineingießen und den Teig kneten. Aus dem Teig sehr dünne Fladen rollen, diese auf der aufgeheizten Kochplatte trocken von beiden Seiten backen. Dann die Fladen leicht mit dem zerlassenen Fett oder Ölbestreichen. Diese Fladen können auch mit der Füllung aus dem gemahlenen Mohn, Zucker und Pflaumenmus oder mit dem Pflaumenmus selbst bestrichen werden; dann wie Eierkuchen einrollen und servieren. Die Fladen ohne Füllung schmecken ausgezeichnet zur Bohnensuppe.

„Neoveská" Bohnensuppe
Bohnensuppe aus den kleinen weißen Bohnen, in die vor dem Ende die breiten Nudeln oder Kartoffelnocken gar gekocht werden. Sehr dick, fast wie Brei.

Bohnensuppe
Brühe mit dem Fleisch (ein Stück Selchfl eisch, geräuchertes, gewürfeltes Eisbein, Paprikabratwurst, Knochen mit Fleisch), dem Kartoffel, Wurzelgemüse, Zwiebel und Knoblauch. Den Gewürzlorbeer, das Neugewürz ganz, den Pfeffer und Majoran nicht vergessen, vor dem Servieren ist es geeignet, die Gewürze zu entfernen. Zur Bohnensuppe werden gebratene oder gebackene Gerichte empfohlen (z.B. „praménky , „lokše", Buchteln, Kolatschen, am meisten ohne Füllung oder Spreusel, je nach dem Geschmack).

Stränge („praménky“)
Der Teig ist sehr ähnlich wie bei dem Weihnachtsstriezel, jedoch nicht so süß. Einzelne Stränge rollen, mit Butter bestreichen und aus drei Strängen kleine Zöpfe flechten. Beilage zur Bohnensuppe.

Obstklöße („guliváry“)
Das glatte (halbgriffige) Mehl, etwas Zucker, eine Prise Salz, die Hefe, Milch und Eier zu einem Teig schlagen und gehen lassen. Mit dem Löffel die Stücke aus dem Teig ausstechen, diese ein bisschen ausdehnen und mit dem Kompottobst (Pflaumen, Aprikosen) füllen und wieder gehen lassen. Wasser zum Kochen bringen und die Klöße kurze Zeit (2-3 Minuten) gar kochen, bis die Klöße nach oben steigen, oder im Dampf ca. 15 Minuten gar kochen (das anschließende Gären entfällt somit). Die gekochten Klöße in eine Schüssel mit Deckel geben oder mit einem Tuch abdecken. Die Klöße können mit der süßen Semmelbrösel mit etwas Butter oder mit dem gemahlenen Mohn mit Zucker und Butter bestreut werden, event. mit dem gezuckerten Quark verrührt werden.

13Teigtaschen mit Obst („pěry“)
Das halbgriffige Mehl in eine Schüssel sieben, das Ei, eine Prise Salz, den Vorteig (Milch, Zucker, Hefe, etwas Mehl) dazugeben, 3 bis 5 gekochte Kartoffeln rieben, zum Hefeteig schlagen; dazu kann auch eine Messerspitze Soda zugegeben werden, die den Teig lockert. Gehen lassen. Mit dem Löffel die Stücke auf das bemehlte Nudelbrett ausstechen und diese am besten mit den frischen Pflaumen füllen. Im Wasser oder im Dampf kochen. Die gar gekochten Stücke ausnehmen und in eine Schüssel geben, mit dem gezuckerten gemahlenen Mohn verrühren, mit Butter oder zerlassenem Fett fetten, oder als „Guliváry“ bestreuen. Hier ist noch hinzuweisen, dass die Bezeichnung von Gerichten mit Namen „guliváry“, „pery“ und Piroggen in allen Gemeinden in Podluží nicht einheitlich ist.

Kirmes - oder Hochzeitskolatschen aus Butter

2 kg halbgriffi ges Mehl in eine große Schüssel sieben, den Vorteig aus 0,75 bis 1 l Milch und Zucker, 8 Eigelb hinzugeben. 1 und 1/2 zerlassener Butter, Vanillezucker, etwas Salz hinzugießen. Den Teig ordentlich kneten, gehen lassen. Für die Füllung braucht man 2 kg Quark, Zucker, Vanillepuddingpulver und Ei. Die Füllung sollte angemessen süß, nicht zu feucht, um nicht auszulaufen, jedoch nicht zu bröckelig sein. Als Füllung können gemahlene gezuckerte Nüsse, mit heißer Milch abgebrüht, event. mit etwas Rum verbessert, benutzt werden. Für Streusel braucht man eine aufgeweichte Butter, Zucker, Mehl. Die Kolatschen entweder mit Streusel noch vor dem Backen bestreuen, oder vorab klein würfeln. Kühl lagern. Mit dem Teelöffel den Teig auf das bemehlte Nudelbrett ausstechen, mit Rosinen, Quark, Mohn, gemahlenen Nüssen füllen. Die Kolatschen einwickeln, eine Seite im verquirlten Ei und der gewürfelten Streusel wenden. Die Kolatschen auf das Backblech geben (30 Stk. je Backblech) und wieder in der Wärme eine Weile gehen lassen. In dem aufgeheizten Ofen goldbraun backen. Ein Los reicht für 14 Backbleche.

Unterkunft

Čejkovice

Budišová Jarmila - ubytování Kalábková Jana - ubytování Šťavík Michal - ubytování
Na Větřáku 611 Na Větřáku 290 Areál sklepů Za Valama
Mobil: +420 723 750 178 Mobil: +420 776 309 880 Mobil: +420 608 628 523
696 15 Čejkovice 696 15 Čejkovice 696 15 Čejkovice
Hotel a penzion Albor Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. www.ma-xx.cz/ustaviku
Masarykova 309 Penzion v parku Ubytovací zařízení - Zemědělská a.s.
Tel.: +420 518 362 333, 518 362 695 Wurmova 724 Bílovická 950
696 15 Čejkovice Tel.: +420 518 362 648 Tel.: +420 518 362 605
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Mobil: +420 728 757 979 696 15 Čejkovice
www.albor.cz 696 15 Čejkovice Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Hotel Zámek Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. www.zemedelskaas-cejkovice.cz
Templářská 1 www.penzionvparku.cz Ubytování na Zlatém kopečku
Tel.: +420 518 362 538 Penzion Vinopol K Marku 330
696 15 Čejkovice Pod Zámkem 3 Mobil: +420 608 236 763
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Tel.: +420 518 362 695 696 15 Čejkovice
www.zamek-cejkovice.cz 696 15 Čejkovice Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Vinařství Hřiba - Penzion Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. www.zlatykopecek.com
Včelín 771 www.vinopol.cz
Mobil: +420 728 020 800
696 15 Čejkovice
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Dolní Bojanovice

Chalupa s vinným sklepem Penzion Václav Ubytování Pod Čaganovem
Sklepní areál Pod Búdama Hlavní 406 Sadová 509
Mobil: +420 606 237 126 Mobil: +420 775 225 584 Mobil: +420 776 043 493
696 17 Dolní Bojanovice 696 17 Dolní Bojanovice 696 17 Dolní Bojanovice
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.chalupasvinsklepem.cz www.penzion-vaclav.cz www.caganov.wz.cz
Penzion Pod Čaganovem Sportovně-společenské centrum Orlovna
Nová 315 Úvoz 967
Mobil: +420 728 844 685 Mobil: +420 602 573 872
696 17 Dolní Bojanovice 696 17 Dolní Bojanovice
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.oreldb.unas.cz

Dubňany

Camp Josef Penzion Ludmila Ubytovna p. Lukeš
Na Močidlech 1563 Nádražní 1217 Nádražní 1000
Mobil: +420 603 342 444 Tel.: +420 518 365 146 Tel.: +420 518 364 431
696 03 Dubňany 696 03 Dubňany Mobil: +420 603 322 847
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. 696 03 Dubňany
www.campjosef.cz www.livi-dubnany.cz Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Penzion J&M Penzion Vinařský dům
Nádražní 1453 Hodonínská 306
Tel.: +420 518 366 217 Mobil: +420 777 201 716
696 03 Dubňany 696 03 Dubňany
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.ubytujmese.cz www.vinarskydum.com

Hodonín

ABP ubytovna Penzion Kolařík Ubytovna Muzeum
U Elektrárny 3066/1 Svatopluka Čecha 4a Kasárenská 1022
Mobil: +420 603 509 190 Mobil: +420 777 732 384 Mobil: +420 607 851 686
Mobil: +420 603 885 384 695 01 Hodonín Mobil: +420 604 413 665
695 01 Hodonín i Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. 695 01 Hodonín
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Penzion Lipovka Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.ubytovna-abp.cz Lipová alej 6 www.nocleh.webpark.cz
Hotel Grand Tel.: +420 518 305 430 Ubytovna TJ SIGMA
Wilsonova 6 695 01 Hodonín U Červených domků 41
Tel.: +420 518 354 097 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Tel.: + 420 518 321 379
695 01 Hodonín www.lipovka.cz 695 01 Hodonín
www.grandhotel.wz.cz Ubytování „U Hajníka“ Ubytovna U Jezu
Hotel Krystal Měšťanská 53 ul. Legionářů (areál přístaviště)
Pančava 49 Tel.: + 420 518 353 435 Mobil: +420 731 483 635
Tel.: +420 518 391 311 Mobil: +420 723 938 201 695 01 Hodonín
Mobil: +420 606 632 898 695 01 Hodonín Ubytování v soukromí Knápková
695 01 Hodonín Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Sc. Viatora 35
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. www.rajsky.wz.cz Mobil: +420 732 274 636
www.hotel-krystal.cz Ubytování v RD 695 01 Hodonín
Hotel Panon Štefánikova 70 Penzion Budvarka
Koupelní 4 Tel.: + 420 518 353 435 Měšťanská 10
Tel.: +420 518 341 243 695 01 Hodonín Tel.: + 420 518 340 324
Tel.: +420 518 341 244 Ubytování v soukromí „U Pazderků“ 695 01 Hodonín
695 01 Hodonín Očovská 2438/6 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Mobil: +420 603 950 609 www.budvarka-hodonin.cz
www.hotelpanon.cz Mobil: +420 737 383 745

695 01 Hodonín

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Hrušky

Hrušecká stavební a.s. - ubytovna Kulturně společenské centrum Hrušky Ubytování „Na sklepách“
U Zbrojnice 588 Břeclavská 427 Sklepní 209
Mobil: +420 603 166 516 Tel.: +420 519 322 906 Mobil: +420 775 175 901
691 56 Hrušky 691 56 Hrušky 691 56 Hrušky
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.hrusecka.cz www.hrusky.cz www.ubytovani-nasklepach.ic.cz
Ubytování u Vyrubalíků
U Hřiště (areál sklepů)
Tel.: +420 519 343 335
691 56 Hrušky

Kostice                                                   Ladná

Penzion Kostice Ranč Ladná Ubytování Ladná – Miloslav Balga
Nová 85 ul. Masarykova Lužní 6
Mobil: +420 608 830 082 Mobil: +420 602 731 102 Mobil: +420 777 302 305
691 52 Kostice 691 46 Ladná 691 46 Ladná
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.penzionkostice.com www.rancladna.cz www.ubytovani-ladna.cz

Lanžhot

Hotel Lanžhot Ubytovací a rekreační areál Ubytování U Pastorků
Nádražní 796 TJ Sokol Lanžhot Břeclavská 14
Mobil: +420 608 821 910 Na Šlajsi 35 Mobil: +420 603 590 932
Mobil: +420 777 721 211 Tel.: + 420 519 336 123 691 51 Lanžhot
691 51 Lanžhot 691 51 Lanžhot Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. www.ubytovaniupastorku.cz
www.hotellanzhot.cz www.lanzhot.wz.cz

Lužice                                                     Nový Poddvorov                                Rohatec

Ubytování Lutes Penzion U Lípy – Zavadil Petr Penzion Maryša
Česká 1 čp. 98 Moravní 2
Tel.: +420 518 357 345 Mobil: +420 723 489 932 Tel.: +420 518 359 239
Mobil: +420 724 119 633 696 16 Nový Poddvorov 696 01 Rohatec
696 18 Lužice Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.luziceuhodonina.cz

Mikulčice

Chata Brontosaurus Penzion U kostela Ubytování v soukromí
Mobil: +420 724 531 386 U Kostela 263 V dědině 296
696 19 Mikulčice Mobil: +420 731 490 390 Mobil: +420 724 241 974
www.mikulcice.cz 696 19 Mikulčice 696 19 Mikulčice
ZP Mikulčice – turistická ubytovna Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
čp. 164 www.penzionmikulcice.cz
Tel.: +420 518 357 211
696 19 Mikulčice

Moravská Nová Ves

Bolero - bar, restaurace, vinárna, penzion Penzion Selský dvůr – Zdeňka Hřebačková Ubytování „Na Vyhlídce, L&Z Hřebačkovi
U Dráhy 86 Anenská 778 Na Kopci 575
Tel.: + 420 519 342 134 Mobil: +420 602 735 561 Mobil: +420 776 188 112
Mobil: +420 777 595 588 691 55 Moravská Nová Ves 691 55 Moravská Nová Ves
691 55 Moravská Nová Ves Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Ubytování u Javora
www.bolero.wz.cz www.selsky-dvur.eu Medlov 46
Chalupa Morajda - Kolajová Marcela Penzion, vinný sklep U Terezy a Jakuba Tel.: +420 519 342 171
Hlavní 54 ul. Hliník (areál vinných sklepů U Myslivny) 691 55 Moravská Nová Ves
Mobil: +420 603 259 604 Mobil: +420 721 732 563 Ubytování Za Vodou
691 55 Moravská Nová Ves 691 55 Moravská Nová Ves Luční 694
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Mobil: +420 732 671 856
www.morajda.cz www.vinnysklep.penzion.com 691 55 Moravská Nová Ves
Oliverius - chata Ubytování „Na mlýně“, Jaroslav Nešpor Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Kamenná 652 Výmol 45 www.sweb.cz/petrkoudelka
Mobil: +420 723 286 920 Mobil: +420 602 793 160
Mobil: +420 728 916 329 Mobil: +420 605 808 898
691 55 Moravská Nová Ves 691 55 Moravská Nová Ves
www.ubytovani.net Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.sklepy-podluzi.cz

Prušánky

Penzion Nechorka - Milan Vašíček Ubytování Ing. Ladislav Kovár „U Slunečnice“ Ubytovna Velpa Plus
Záhumenní 515 Dlážděná 656 Areál JZD
Tel.: +420 518 374 339 Mobil: +420 602 707 041 Mobil: +420 604 414 477
Mobil: +420 737 402 218 696 21 Prušánky 696 21 Prušánky
696 21 Prušánky Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. www.uslunecnice.info
www.nechorka.cz

Ratíškovice

Club penzion Pohoda Krytý bazén – ubytování Vilka Na mlýně
Vítězná 467 ul. Sportovní Vítězná 880
Mobil: +420 608 826 147 Mobil: +420 737 044 156 Mobil: +420 602 739 141
696 02 Ratíškovice 696 02 Ratíškovice 696 02 Ratíškovice
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Ubytovna Baník Ratíškovice Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
web.ubytovani.net/pohoda Sportovní 1310 www.namlyne.com
Slovácká chalupa Mobil: +420 737 044 156
Řádky 903 696 02 Ratíškovice
Mobil: +420 605 089 733 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
696 02 Ratíškovice
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Starý Poddvorov

Penzion Prygl Ubytování u Padalíků
Mobil: +420 608 889 061 čp. 320
696 16 Starý Poddvorov Mobil: +420 728 151 066
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. 696 16 Starý Poddvorov
www.penzion-prygl.cz Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.padalikovo.cz

Tvrdonice                                                                                                          Týnec

Penzion Lucie U Kosíků - Penzion, Vinárna Kavárna u Melišů
Slovácká 681 Tabule 1 Luční 66
Mobil: +420 608 977 124 Mobil: +420 608 760 954 Tel.: +420 519 342 708
691 53 Tvrdonice Mobil: +420 777 674 172 691 54 Týnec
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. 691 53 Tvrdonice Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.emal.wz.cz Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. www.umelisu.cz
www.ukosiku.cz

Baťa-Kanal

Technisches und Naturdenkmal, auf dem Fluss March (Morava) auf Initiative von Jan Antonín Bata in den Jahren 1934 - 1938
gebaut, ursprünglich diente es zur Lignitbeförderung aus Ratíškovice ins Kraftwerk in Otrokovice und zur Wiesen- und Feldbewässerung. Schiffbar in der Länge von 65 km aus Kromeríž bis zu Hodonín.
Informationszentrum von Bata-Kanal:
Zámecká 2, 698 01 Veselí nad Moravou
+420 518 325 330
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.batakanal.cz

28

Kurort Hodonín

Eine der jüngsten Kuranlagen in der Tschechischen Republik (im Jahr 1979 in Betrieb genommen), Kurbehandlungen der Erkrankungen des Bewegungssystems und des Herzkreislaufsystems.
Měšťanská 140, 695 04 Hodonín
+420 518 395 511 (500, 501)
+420 606 600 723
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.laznehodonin.cz

30

Masaryk - Museum in Hodonín

Die Ausstellung wurde dem Leben und Werk des ersten tschechoslowakischen Präsidenten T. G. Masaryk gewidmet. Kurzfristige Ausstellungen und weitere Veranstaltungen ebenfalls im Ausstellungssaal Europa in Národní trída Haus-Nr. 21.
Zámecké náměstí 9, 695 01 Hodonín
+420 518 351 834, 518 352 568
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.masaryk.info

31

Museum der Erdölförderung und Geologie (Muzeum naftového dobývání a geologie) in Hodonín

Es erfasst die Tradition des Erdölunternehmens auf dem Gebiet der Tschechischen und Slowakischen Republik, die Geologie Mährens und die Geschichte der Untersuchung und des Bergbaus von natürlichen Kohlenwasserstoffen.
Kasárenská 1022, 695 01 Hodonín
+420 604 413 665, 607 851 686
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.mng.webz.cz

32

Slawische Burgstätte in Mikulčice

Seit 1962 natürliches Kulturdenkmal, eine umfangreiche Burgstätte aus der Zeit des Großmährischen Reiches, einer der vermuteten Sitze von damaligen Fürsten. Archäologische Ausstellung, Rundtour.
Mikulčice-Valy, 696 19 Mikulčice
+420 518 357 293
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.mikulcice-valy.info
www.masaryk.info

34

Museum „Im Wagen“ („Ve vagónu“) in Ratíškovice

In zwei Eisenbahnwagen werden die Geschichte des Bergbaus - Braunkohlebergbaus (Lignit) in der Region, der anschließende
Transport der Kohle nach Baťa-Werke in Zlín und die gegenwärtigen Eisenbahnstrecken im Bezirk Hodonín dokumentiert. Möglichkeit zur Fahrt auf einer Draisine.
Séčka, 696 02 Ratíškovice
+420 724 247 671
www.ratiskovka.com

35

Dubňany - Dauerausstellung über die Geschichte des Bergbaus und Glashüttenwesens in Dubňany und in der Region Hodonínsko

Außer den Denkmälern und der Dokumentation über den Bergbau und das Glashüttenwesen sind hier auch die Gegenstände
gesammelt, die sich auf das völkerkundliche Geschehen in der Gemeinde beziehen.
Komenského 282, 696 03 Dubňany
+420 518 366 103
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.dubnany.eu

36

Galerie der bildenden Künste in Hodonín

Dauerausstellung mit den Werken der Gründergeneration des Verbandes der mährischen bildenden Künstler und den Werken der Künstler der Region Südmährens seit Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Kurzfristige Ausstellungen und weitere interessanten Begleitveranstaltungen.
Úprkova 2, 695 01 Hodonín
+420 518 351 051
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ,
www.gvuhodonin.cz

37

Schloss Čejkovice

Templerfestung aus dem 13. Jahrhundert, Anfang des 18. Jahrhunderts auf ein Schloss umgebaut, Dominante der Gemeinde
Prismenturm, jetzt sind im Objekt das Hotel und die Schlossgalerie der Weine untergebracht.
www.zamek-cejkovice.cz
www.cejkovice.cz

38

Templer-Weinkeller (Templářské sklepy) Čejkovice

Aufgebaut gleichzeitig mit der Festung, unterirdische Räume mit beachtenswerten Abmessungen, zur Weinlagerung und Reifung benutzt. Besichtigungen der Templer-Weinkeller sind möglich.
+420 518 362 628
+420 602 699 166
www.templarske-sklepy.cz

39

Haus von T. G. Masaryk in Čejkovice

Dauerausstellung zum Leben von T. G. Masaryk. Sie ist im Haus untergebracht, wo seine Familie lebte und der Gründer
der Tschechoslowakischen Republik einen Teil seiner Kindheit verbrachte.
+420 518 362 335
www.cejkovice.cz

40

Hiesiges Museum in Lanžhot

Denkmäler der Volkskultur, Exemplare der Volkswohnungswesen in Podluží, Erinnerungen an die bedeutenden historischen
Ereignisse, im Hoftrakt werden Ausstellungen veranstaltet.
Kostická 155, 691 51 Lanžhot
+420 519 336 107
www.lanzhot.cz

41

„Altes Quartier“ („Starý kvartýr“) in Lužice

Dauerausstellung aus der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts, umfangreiche Sammlung von landwirtschaftlichen Geräten
und Gegenständen, Veranlassung von Kunst-, Kultur- und gesellschaftliche Veranstaltungen.
+420 518 358 059
+420 606 814 727
www.starykvartyr.cz

42

Mährische Baude (Slovácká chalupa) in Dolních Bojanovice

Haus Nr. 217, ursprünglich im Besitz des Holzschnitzers František Vymyslický, jetzt Ausstellung der Ausstattung eines Bauernhauses aus dem 19. Jahrhundert, Informationen über die Geschichte der Tracht und des Brauchtums aus Dolní Bojanovice.
+420 607 679 901
www.dolnibojanovice.cz

19

Windmühle in Starý Poddvorov

Vollholz-Bockwindmühle aus dem Jahr 1870, platziert auf dem Hügel etwa drei Kilometer von der Gemeinde Starý Poddvorov
entfernt, in Richtung Čejkovice, Informationen über die frühere Art und Weise der Getreideverarbeitung.
www.poddvorov.cz

20

Weinkellergebiet Nechory in Prušánky

Ein kleines Dorf von Weinkellern etwa ein Kilometer von der Gemeinde entfernt, 450 Weinkeller und Bauden, kleiner Platz,
einige Gassen, einige Bauten zum immobilen Kulturdenkmal erklärt.
www.nechory.cz

21

Zoo Hodonín

Die ursprüngliche Zoo-Ecke wurde im 1976 gegründet, in der Gegenwart sind hier ungefähr fünfhundert Tiere von ein hundert fünfzig Tierarten, davon mehr als siebzig bedrohte Tierarten der Welt.
U Červených domků, 695 01 Hodonín
+420 518 346 271
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.zoo-hodonin.cz

23

Rohatec - Hafen

Wasserfahrten auf die Mäander des Flusses March (Morava), Baden, Zelten, Camping, Fahrradverleih.
+420 602 702 493
+420 607 110 468
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

24

Nový Poddvorov - Aussichtsturm Na Podluží

Der Aussichtsturm ist dreißig Meter hoch und erinnert mit seiner Form an den Förderturm, er wurde auf dem höchsten Ort der Region Podluží gebaut.
+420 777 328 052

25

Hirschgarten Soutok

Ein umfangreicher Komplex des Auenwaldes, wertvolle Überreste von Urwaldbeständen, Vorkommen von seltenen Tier- und Pflanzenarten, der größte Hirschgarten in der Tschechischen Republik mit einer Fläche von 4500 ha.

26

Speierling in Josefov

Er stand auf dem zweiten Platz in der Umfrage „Baum des Jahres 2008", die durch die Stiftung Partnerschaft (Nadace
Partnerství) verhängt wurde, abfallender Laubbaum Speierling (Sorbus domestica), Alter ca. 200 Jahre, Umfang 188 cm, offiziell zum „Baum der mährischen Slowakei" erklärt.

27




 

Tipps auf weitere Besichtigungen – Galerie in Hodonín

  • Galerie „Vednevnoci"
    Národní třída 36, 695 01 Hodonín, +420 518 351 437
  • Galerie Dílo
    Štefánikova 21, 695 01 Hodonín, +420 724 067 043
  • Galerie Kaplička
    ul. Tyršova, 695 01 Hodonín,+420 518 343 366, +420 603 724 849
    Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.galerie-kaplicka.cz
  • Galerie „Na schodech"
    Dobrovolského 4, 695 01 Hodonín, +420 518 353 295
  • Galerie originálů
    Masarykovo náměstí 6, 695 01 Hodonín, +420 737 737 184

loga