01Nationales Naturschutzgebiet Ranšpurk (19,2 ha, erklärt 1949) findet man südlich vom Ort Lanžhot auf dem Gebiet des Hirschgartens Soutok. Das Naturschutzgebiet ist ein einzigartiges Exemplar des Auewaldes, der sich seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts der spontanen Entwicklung überlassen wurde. Dank dessen befinden sich hier seltene Arten von Insekten und holzschädigenden Pilze.

Nationales Naturschutzgebiet Cahnov – Soutok (13,5 ha, erklärt 1949) liegt nur einige Kilometer südlicher vom Ort Ranšpurk. Die Lokalität ist, gleich wie Ranšpurk, ein bedeutender Überrest des Aueurwaldes, der nach Einstellen der Weide in Mitte des 19. Jahrhunderts einer eigenen Entwicklung bleiben gelassen wurde. Hier befinden sich viele seltene Insektenarten, seltene feuchteliebende Pflanzen und eine Reihe von holzschädigenden Pilzen..

Naturschutzgebiet Seen Stibůrkovská jezera (28,62 ha, 1994) ist eine aus überschwemmten Auewiesen, an der Stelle von toten Armen entstandenen stehenden Gewässern und des Auewaldes bestehende Lokalität. Das Naturschutzgebiet gehört zu den letzten Überresten von erhaltenen Sümpfen in der Aue des Flusses Morava (March) und befindet sich ungefähr einen Kilometer südöstlich vom Ort Tvrdonice. In dieser Lokalität wachsen typische Pflanzengemeinschaften der Auenwiesen, interessant ist auch die Vegetation von Wasserpflanzen, wo die Weißen Seerosen am auffälligsten sind. Im Wasser ist auch unsere kleinste der höheren Pflanzen, Wurzellose Zwergwasserlinse vertreten, mit einer Höhe nur von etwa 1,5 mm. Die Sümpfe werden von vielen Vogelarten besiedelt, die sich auf diesen Typ des Standortes beziehen. Es ist möglich, Rohrweihe, Zwergtaucher, Teichralle oder Beutelmeise zu beobachten, die aus dem Gras und den Tierhaaren die typischen Nester in Tropfenform baut, die an dünnen Zweigen hängen. Die Seen Stibůrkovská jezera sind eine bedeutende Lokalität für die Fortpflanzung von Lurchen, insbesondere Fröschen. Hier kommt auch die Große Teichmuschel vor, die zurzeit zu den besonders geschützten Tierarten gehört.

Naturschutzgebiet Teich Františkův rybník (19,5 ha, 1994) – es befindet sich etwa zwei Kilometer in östlicher Richtung vom Grenzübergang Poštorná – Reinthal. Der mit Röhricht und kleinen Wiesen mit sandliebender Vegetation umgegebene Teich ist insbesondere durch das Vorkommen seltener Tierarten und auch Sümpfen- und Wassergemeinschaften der Pflanzen von Bedeutung. Regelmässig trifft man hier mehre- re Arten von Springfröschen und es ist auch eine zahlreiche Population eines kleinen Fisches erhalten geblieben – des Europäischen Schlammpeitzgers. Zu den bedeutendsten Wasserpflanzen gehört das Zarte Hornblatt.

Naturschutzgebiet Skařiny (13,20 ha, 1956) ist ein wichtiger Teil des Naturparks Mikulčický luh. Dieses Naturschutzgebiet liegt beim Altwasser des Flusses March (Morava) etwa drei Kilometer südöstlich von Mikulčice. Skařiny ist eine bedeutende ornithologische Lokalität mit Vogelhecke von seltenen Vogelarten, z. B. wie Graureiher, Eisvogel, Weißer Storch oder Beutelmeise. Aussergewöhnlich landen hier auch die seltenen Raubvogelarten, wie Rotmilan, bzw. Seeadler. Von den anderen Raubvögeln kommen hier üblich Raufußbussard, Waldohreule oder Turmfalke vor. Das Naturschutzgebiet ist ein markantes Exemplar des Auenwaldes mit einer sehr abwechslungsreichen Krautschicht. Hier sind zum Beispiel Scharbockskraut, Bärlauch, Wald-Gelbstern und der seltene Zwerg-Lerchensporn zu finden. Die Lokalität ist auch an Lurche reich, insbesondere sind das Frösche und Insekten, außerdem Käfer und Schmetterlinge.

Naturschutzgebiet Stupava (53,54 ha, 1996) befindet sich in der Nähe des Flusschen Kyjovka, nordwestlich vom Ort Hodonína. Es wird vom wärmeliebenden Eichenbestand gebildet, der ein Zuhause für seltene Insektenarten ist.

02Naturschutzgebiet Špidláky (20,9 ha, 1992) ein Teil des Ortes Čejkovice, stellt einen der letzten Überresten von Steppen in der landwirtschaftlichen Landschaft Podluží dar. Es umfasst drei Lokalitäten mit Vorkommen der ursprünglichen Flora von Pannoniensteppen, die ein Zuhause für seltene Insektenarten sind. Seinen Namen bekam es nach den Geländeerhöhungen, die auffällig in der umgebenden ebenen Landschaft emporragen.

Naturdenkmal Wiesen Očovské louky (35 ha, 1990) befindet sich am Rande des Ortes Hodonín, und ist durch feuchte Seggewiesen mit seltenen Pflanzen- und Tierarten aussergewöhnlich, insbesondere sind es Vögel und Lurche. Man kann hier Erdkröte, Wechselkröte oder Rotbauchunke sehen. Die in der Vergangenheit vorgenommenen Meliorationseingriffe beeinträchtigten die Wasserverhältnisse der Wiesen, und deshalb gehen schrittweise die ursprünglichen Arten von Sumpfpfl anzen verloren.

Naturdenkmal Nivky za Větřákem (0,24 ha, 1993), zwischen den Gemeinden Starý Starý Poddvorov und Mutěnice, ist eine kleine Lokalität mit Wiese und Wald, wo seltene Pflanzenarten vorkommen.

Naturpark Mikulčický luh liegt zwischen dem Fluss March (Morava) und dem Ort Mikulčice und stellt ein typisches Exemplar der Auenlandschaft mit dem Wald dar, der überwiegend aus Stieleiche, Feldulme und Hainbuche besteht. Der Park ist eine bedeutende ornithologische Lokalität und sein Bestandteil ist auch die bekannte archäologische Lokalität – die Burgstätte Mikulčické hradiště.

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