Südmähren gilt von jeher als Synonym für eine fruchtbare und reiche Gegend, der nicht einmal heutzutage, beim Druck von globalen Kulturtrends, die authentische und mitreißende Folklore fehlt, die fest mit einer abwechslungsreichen Palette von mährischen Qualitätsweinen und dem unverwechselbaren Geschmack der traditionellen, regionalen Gastronomie vereint ist.
Südmähren gilt von jeher als Synonym für eine fruchtbare und reiche Gegend, der nicht einmal heutzutage, beim Druck von globalen Kulturtrends, die authentische und mitreißende Folklore fehlt, die fest mit einer abwechslungsreichen Palette von mährischen Qualitätsweinen und dem unverwechselbaren Geschmack der traditionellen, regionalen Gastronomie vereint ist.
Die Weinberge, Weinkeller und Kellergassen verleihen seit langen Zeiten ein unverwechselbares Gepräge der mährischen, oder wenn Sie wollen, der mährisch-slowakischen Landschaft und kaum findet man eine andere Gegend auf der Welt, wo so viele Familienkeller und kleine Weingärten mit einigen Reihen wären.
Nicht anders ist es in den Regionen Podluží und Hodonínsko. Der Wein, die lebenden Winzergebräuche und die Weintouristik sind ein untrennbarer Teil jeder Gemeinde dieses südlichsten Teils Mährens.
Eine Einladung dieses unbestritten ausgeprägte Gebiet zu besuchen seien nicht nur der folgende Text über den Wein und diejenigen, die diesen produzieren und sich darum kümmern, sondern auch der Kalender voll mit Folklore- und Winzerveranstaltungen in den Regionen Podluží und Hodonínsko.
Der Weinbau hat eine lange Geschichte in der Tschechischen Republik. Man nimmt an, dass die Weinrebe bereits im 3. Jhd. n. Ch. von den Römern hierher gebracht wurde. Ein großer Aufschwung der Weinberge in Podluží und Hodonínsko wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts verzeichnet, wo die Winzerorganisationen in den Gemeinden als eine Analogie der Stadtzünfte entstanden. Diese richteten sich nach den Grundsätzen, die später in die Weinbauordnungen übernommen wurden. Die Hauptaufgabe der Winzerorganisation war es, die Weinberge zu schützen, die Kontrolle der Weinproduktion sicherzustellen und somit auch die die Produktqualität zu gewährleisten. Man kann sagen, dass gleiche Grundsätze und Regeln erhalten bleiben und auch nach Ablauf von sieben langen Jahrhunderten eingehalten werden. Auch heutzutage werden nämlich in fast allen Gemeinden die Winzer in Vereinen oder Verbunden organisiert. Die Zusammenarbeit und der gegenseitige Austausch der Erfahrungen beim Weinbau, bei der Weinproduktion, jedoch auch beim anschließenden Marketing, sind bei den meisten kleineren und mittleren Winzer unabdingbar. Eben dank dieser Zusammenarbeit ist es möglich, eine reiche und anziehende Palette der Weinprodukte, Programme und Veranstaltungen zu bieten, die den Aufenthalt eines wohl jeden Touristen oder Besuchers der Gemeinden in Podluží und Hodonínsko aufpeppen. Die Bodenverschiedenheit, die Gestaltung der Landschaft, die Orientierung der Weinberge und ein spezifisches Mikroklima verleihen den hiesigen Weinen ein unverwechselbares Gepräge. Hunderte kleine Winzer, dutzende kleinere Firmen, aber selbstverständlich auch die großen Weinproduzenten zählen unabdingbar zum Flair der Winzergemeinden dieses Gebietes.
In den Regionen Podluží und Hodonínsko kreuzen sich zwei Subregionen – die Subregion Mährische Slowakei und Velké Pavlovice, die dann zusammen mit den Subregionen Znojmo und Mikulov (Nikolsburg) die Weinregion Mähren bilden..
Die Mährisch-slowakische Subregion liegt im südöstlichen Mähren und hat sehr unterschiedliche Naturbedingungen. Diese Subregion umfasst 115 Gemeinden, 8627 Weinbauer und 4534 ha Weinberge. Die ökologischen Verhältnisse sind vielfältig.
Der südlichste Teil der Mährisch-slowakischen Subregion ist Podluží mit den Weinbergen auf Abhängen auf dem Geländebruch zum Flüsschen Kyjovka oder auf den höher gelegenen ebenen Grundstücken mit leichtem Boden. Die niedrige Meereshöhe und der leichte Boden steigern die Intensität der Sommertemperatur, was zur Weinproduktion mit einem markanten Sortencharakter beiträgt. Die weißen Rebsorten sind durch den Grünen Veltliner, Rheinriesling, Pinot Blanc, Pinot Gris, Müller- Thurgau oder den aromatischen Sauvignon und Mährischen Muskat vertreten. Von den roten Rebsorten sind es Blaufränkisch, Zweigeltrebe, Blauer Portugieser oder St. Laurent. Interessant ist insbesondere die blaue Sorte Cabernet Moravia, die neu in der Gemeinde Moravská Nová Ves durch Herrn Lubomír Glos gezüchtet wurde und die bereits auf 1% der gesamten Fläche aller Weinberge in der Tschechischen Republik angebaut wurde.
Die Subregion Velké Pavlovice grenzt an die Gebiete Podluží und Hodonínsko gegenwärtig nur mittels der Gemeinden Moravský Žižkov und Čejkovice. Mit ihren zweieinhalbtausend Hektar an Weinbergen steht sie auf dem zweiten Platz hinter der Subregion Nikolsburg. Fast sechstausend registrierte Weinbauer lassen erahnen, dass man hier den echt traditionellen Weinbau sehen kann, der ein untrennbarer Teil des Lebens der Einheimischen ist.







